Volkswagen-Konzern: Absatzrückgang im Mai verlangsam

Weltweit nahmen 918900 Kunden ihre Fahrzeuge einer Konzernmarke in Empfang

Volkswagen

Die Auslieferungen des Volkswagen-Konzerns entwickelten sich im Mai im Vorjahresvergleich rückläufig. Das Minus fiel mit 3,6 Prozent geringer aus als in den vorangegangenen Monaten. Insgesamt nahmen weltweit 918900 Kunden ihre Fahrzeuge einer Konzernmarke in Empfang. Dabei wurden in einigen europäischen Kernmärkten Zuwächse erzielt, die jedoch die Rückgänge besonders in der Region Asien-Pazifik (minus 9,4 Prozent) nicht kompensieren konnten.

In der Region Europa wurden 415700 Fahrzeuge an Kunden übergeben und damit nahezu das Vorjahresniveau erreicht (-0,2 Prozent). Auch in Westeuropa gab es mit 345500 Auslieferungen keine wesentliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr (-0,1 Prozent). Positive Impulse kamen aus dem Heimatmarkt Deutschland (+4,6 Prozent), wo 128800 Kunden ihre Fahrzeuge entgegen nahmen. In Zentral- und Osteuropa wurden 70200 Fahrzeuge ausgeliefert, ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent. Positive Impulse kamen erneut aus Russland, wo 18700 Auslieferungen registriert wurden (+1,5 Prozent).

In der Region Nordamerika legten die Auslieferungen um 4,3 Prozent zu auf 86600 Fahrzeuge. Treiber dieser positiven Entwicklung waren die USA mit einem deutlichen Zuwachs von 7,5 Prozent auf 60000 Fahrzeuge. In Kanada entwickelten sich die Auslieferungen mit 11500 Fahrzeugen leicht rückläufig (-1,7 Prozent). In Mexiko gab der Gesamtmarkt erneut deutlich nach. Die Konzernmarken verzeichneten dort mit 15100 Auslieferungen nur leichte Rückgänge (-2,8 Prozent) und steigerten so ihren Marktanteil.

Positive Impulse kamen auch aus der Region Südamerika. Dort wurden 54700 Fahrzeuge an Kunden übergeben, ein Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Brasilien, der größte Markt der Region, war der Treiber dieser Entwicklung und lag mit 33,0 Prozent sehr deutlich im Plus. Dort wurden 43800 Fahrzeuge ausgeliefert. Die deutlichen Rückgänge (-58,3 Prozent) in Argentinien wurden dadurch überkompensiert. Dort wurden in einem anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld 5300 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben.

In der Region Asien-Pazifik lieferten die Konzernmarken 335700 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Rückgang um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der wichtigste Einzelmarkt China war weiter von der Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt, was abermals zu einem deutlich rückläufigen Gesamtmarkt führte. Die Konzernmarken lieferten dort 312 500 Fahrzeuge aus (-8,3 Prozent) und erzielten deutliche Marktanteilsgewinne. +++ ampnet/sm

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