Viele Wege führen zur Stadt als Arbeitgeberin

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OB würdigt Loyalität und langjährige Verdienste. - Foto: Stadt Fulda - Anzeige

Sechs Ehrungen zu runden Arbeits- beziehungsweise Dienstjubiläen und vier Verabschiedungen aus dem aktiven Arbeitsleben bei der Stadt Fulda standen im Dezember bei einer Feierstunde im Grünen Zimmer auf dem Programm. Einmal mehr wurde deutlich, wie vielseitig die Stadt Fulda als Arbeitgeberin ist und welch unterschiedliche Berufswege zur Stadt Fulda führen können.

Eine, die sonst die Glückwünsche des Personalamts zu Jubiläen oder Verabschiedungen überbringt, stand diesmal selbst im Blickpunkt: Bettina Stelzner, Leiterin des Personalamts, konnte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum begehen. Sie startete nach dem Abitur auf der Marienschule 1985 als Inspektorenanwärterin bei der Stadt Fulda und legte am Ende der Ausbildung die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst ab. Als Sachbearbeiterin war dann sie im Jugend- und im Kulturamt eingesetzt. Nach zwei Familienphasen startete Stelzner dann 2000 im Personalamt, wurde dort Sachgebietsleiterin und stieg später zur Abteilungsleiterin und schließlich 2022 zur Amtsleiterin auf.

Auf 40 Arbeitsjahre – allesamt bei der Stadt Fulda – kann Anja Zeisberger zurückblicken. Sie startete 1985 eine Ausbildung zur Stenosekretärin und fand dann bald den Weg zum Standesamt: Dort wurde sie 1990 zur Standesbeamtin ernannt – eine Aufgabe, die sie seither mit großer Leidenschaft und Kompetenz wahrnimmt. Viele Paare haben mit ihrem „Segen“ den Bund der Ehe gestartet.

Ebenfalls bereits seit 40 Jahren für die Stadt Fulda tätig ist Heike Schaum. Sie absolvierte von 1984 bis 1986 eine Ausbildung zur Gärtnerin in der Stadtgärtnerei. Seither ist sie – nur unterbrochen durch eine Familienphase – als Gärtnerin und stellvertretende Vorarbeiterin für die Unterhaltung von verschiedenen Grünanlagen im Stadtgebiet zuständig und genießt unter den Kolleginnen und Kollegen hohes Ansehen wegen ihres ausgewiesenen Fachwissens. 

Ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum bei der Stadt Fulda konnte Annette Herbert feiern. Sie kam im Oktober 2000 zur Stadt und ist seither in der Tourist-Information eingesetzt. Gestartet hatte sie ihre Berufskarriere 1987 mit einer Ausbildung zur Bürokauffrau im Städtischen Klinikum Fulda. Eingesetzt war sie dann über mehrere Jahre in der Zentralen Aufnahme und in der Debitorenbuchhaltung des Klinikums, bis sie dann nach einer Familienphase bei der Stadt Fulda neu startete. Als gelernte Gästeführerin ist sie in der Tourist-Info eine kompetente Ansprechpartnerin.

 Seit 25 Jahren ist auch Dunja Fehl für die Stadt Fulda tätig. Die gebürtige Salmünstererin studierte nach dem Abitur in Schlüchtern an der Fachhochschule Mainz Architektur und war nach der Diplomprüfung in verschiedenen Büros tätig, bevor sie im November 2000 den Weg zum damaligen Hochbauamt der Stadt Fulda fand. Nur unterbrochen durch zwei Familienphasen ist sie seither, zeitweise auch als stellvertretende Amtsleiterin, im Gebäudemanagement tätig, wo sie als zuverlässige und sorgfältige Planerin von Großprojekten bekannt ist. 

Eine breite Palette an beruflichen Vorerfahrungen und Qualifikationen brachte Joachim Riediger mit, als er 2001 seinen Dienst als Einsatzbearbeiter in der Zentralen Leitstelle an der Fuldaer Feuerwache antrat. Erlernt hatte er ursprünglich den Beruf des Parkettlegers bei der Firma Reinhold Gärtner in seinem Heimatort Mittelkalbach. Später arbeitete er als Berufskraftfahrer, Gefahrgutfahrer und Staplerfahrer. Über sein Ehrenamt bei der Feuerwehr Mittelkalbach fand er schließlich den Weg zur Feuerwehr über eine feuerwehrtechnische sowie eine Rettungssanitäter-Ausbildung.

Neben den sechs Jubiläen standen auch vier Verabschiedungen aus dem aktiven Berufsleben an. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und auch Christina Sölch als Vorsitzende des Personalrats wünschten allen Neu-Ruheständlern mehr Zeit für Hobbys und Aktivitäten, gleichzeitig luden sie herzlich dazu ein, auch künftig Gemeinschaftsveranstaltungen wie das Hoffest oder die Fastnachtsfeier wahrzunehmen und den Austausch mit den Ex-Kolleginnen und -Kollegen weiter zu pflegen, aber auch sich beispielsweise beim Hessentag als Ehrenamtler zu engagieren.

Angelika Bednorz kam 2011 zur Stadtkämmerei, doch schon vorher war ihre Tätigkeit eng mit der Stadt Fulda verwoben gewesen: Sie gehörte vom Juli 2000 an zu dem Team, das als eigenständige Tochterfirma die Entwicklung der Fulda Galerie voranbrachte. Angelika Bednorz war dort als Assistentin der Geschäftsleitung tätig. Davor hatte sie nach einer kaufmännischen Ausbildung im Elektrogroßhandel diverse Berufserfahrungen unter anderem bei der Hauptverwaltung von Woolworth in Frankfurt gesammelt.

Valentina Wenzel machte in ihrer Heimat Kasachstan eine Ausbildung zur Näherin und arbeitete als kommunale Beschäftigte. Nach der Übersiedlung nach Deutschland und der Geburt der zwei Kinder fand sie eine Beschäftigung als Küchenhilfe, zunächst bei der ProCommunitas, dann bei der Stadt Fulda. Eingesetzt war sie in der Kita Ahornbaum in Haimbach, wo sie bis zu ihrem Ruhestand nicht nur die Küche im Griff hatte, sondern auch als Ratgeberin und gute Seele bei allen Arten von Wehwehchen von Kindern wie von Kita-Kräften gefragt war.

Thomas Troßbach galt als feste Größe in der Stadtkämmerei und genoss in vielen Fachfragen auch innerhalb der Gremien des Hessischen Städtetags einen guten Ruf. Der gebürtige Herborner hatte in Fulda sein Abitur abgelegt, durchlief dann nach dem Grundwehrdienst die Ausbildung als Inspektoranwärter bei der Stadt Frankfurt (1981-84) und war anschließend in der dortigen Statistikstelle. 1987 erfolgte die Versetzung zur Stadt Fulda, wo er sich insbesondere als Sachbearbeiter in der Haushaltsabteilung bleibende Meriten erwarb.  

Langjährige Berufserfahrung brachte auch Klaus Vogel mit, als er 2015 als Hausmeister zur ProCommunitas bzw. später zur Stadt Fulda wechselte: Seit Beginn der Lehrzeit 1976 hatte er fast vier Jahrzehnte als Schreiner bei der Schreinerei Wingenfeld in Setzelbach gearbeitet, bevor er bei der Stadt Fulda noch einmal neu startete: Gut zehn Jahre war er für die Bonifatiusschule zuständig und begleitete auch die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Schule in den vergangenen Jahren zupackend mit. +++


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