Verkehrsminister lehnt Ausnahmen für Radfahrer an roten Ampeln ab

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Alexander Dobrindt (CSU) - bmwi

Berlin. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Vorschlag der Grünen scharf zurückgewiesen, rote Ampeln für Radfahrer abzuschaffen. „Verkehrsregeln gelten grundsätzlich für alle. Nur dann dienen sie am besten der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Wer das Prinzip aufheben will, schafft neue hohe Risiken gerade im dicht gedrängten Stadtverkehr, der dadurch nicht flüssiger, sondern noch zäher wird“, sagte Dobrindt „Bild“. Der Chef der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, nannte den Grünen-Plan „absurd“. Angesichts der vielen tödlich verunglückten Radfahrer würden sich Pilotprojekte dieser Art verbieten. „Wir brauchen im Straßenverkehr nicht weniger, sondern mehr Disziplin“, mahnte Wendt. Die SPD dagegen sympathisiert mit der Idee. Zumindest für rechtsabbiegende Radfahrer will die SPD-Bundestagsfraktion das Fahren bei Rot an ausgewählten Ampeln erlauben, heißt es in einem Positionspapier, das dem Blatt vorliegt. Das „steigert die Regelakzeptanz an übrigen Kreuzungen und trägt somit zu einer spürbaren Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei“, heißt es in dem Papier der Sozialdemokraten. +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Die Radfahrer benehmen sich doch schon jetzt, als müssten sie keine Reglen einhalten. Sie fahren doch bei Rot über die Ampel oder durch die Fußgängerzonen ohne die nötige Vorsicht walten zulassen und so einiges mehr. Autofahrer und Fußgänger werden von sehr vielen Radfahrern behandelt, als müssten sie auf eine Sonderspur. Somit ist ja wohl klar, dass man Radfahrer stärker kontrollieren muss und sie auch zur Kasse bittet das schmerzt. Denn was einige Drahtesel-Akrobaten im Straßenverkehr abliefern, ist schon gemeingefährlich.

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