Umfrage: Mehrheit gegen EU-Zugeständnisse an Großbritannien

Eine Mehrheit der Deutschen ist laut einer aktuellen Umfrage der Meinung, dass die EU den Briten in den Brexit-Verhandlungen nicht erneut entgegenkommen sollte. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag des “Handelsblatts” hervor. 63 Prozent der Befragten sprechen sich gegen ein Entgegenkommen der EU in den Brexit-Verhandlungen aus. Lediglich 26 Prozent der insgesamt 552 Befragten sind der Ansicht, dass die EU auf Großbritannien zugehen sollte. 11 Prozent waren sich unsicher oder wollten keine Angaben machen. Die britischen Abgeordneten wollen, dass Premierministerin Theresa May den Brexit-Deal mit der EU nachverhandelt und Zugeständnisse bei den Vereinbarungen für die irische Insel (“Backstop-Regelung”) bekommt. Aber: May darf in den Verhandlungen keinen chaotischen Brexit riskieren. Diese zwei Anträge hatte das Londoner Parlament am Dienstag beschlossen. Regierungschefin May hatte bereits vor  der Abstimmung angekündigt, mit der EU nachverhandeln zu wollen. EU-Ratspräsident Donald Tusk und andere europäische Politiker lehnen jedoch jegliche Nachverhandlungen ab. Sollte es bis zum 29. März keine Einigung geben, droht ein ungeordneter Brexit mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen für Großbritannien und die EU. Für das “Handelsblatts” befragte Yougov insgesamt 552 Personen. +++

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1 Kommentar

  1. Die mediale Stimmungsmache gegen Großbritannien hat gefruchtet. Das ist deswegen bedauerlich, weil es zeigt, wie wenig noch demokratische Entscheidungen einer Bevölkerung akzeptiert werden. Natürlich ist es für die Medien ein gefundenes Fressen, täglich über die “riesigen Probleme” zu berichten, die ein EU-Austritt eines Landes mit sich bringt, demokratisch ist das aber nicht. Eigentlich könnte man sich den ganzen Zirkus – auch im britischen Unterhaus – ersparen, denn es geht auch bei einem “ungeordneten Brexit” weiter und die Welt wird nicht untergehen. Im Gegenteil: Solche Situationen sind die Stunden der Pragmatiker, die ohne große Verträge, Vereinbarungen usw. die Angelegenheit situativ gut steuern können. Nach der Wiedervereinigung gab es in den neuen Bundesländern auch keine Ländergesetzgebung und trotzdem haben Pragmatiker die Sachen damals bestens hinbekommen (ich war auch dabei). Sehr nützlich war damals, dass es eben keine Gesetze und Verträge gab, denn da konnte dann mit dem gesunden Menschenverstand so manche Angelegenheit bestens geregelt werden. Bei einem ungeordneten Brexit wird dies nicht anders sein. Also keine Panik!

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