Umfrage: Deutsche sehen große Gefahr durch Dschihad-Heimkehrer

Bundestag

Berlin. Die wachsende Zahl von Rückkehrern aus den Kampfgebieten der Terrorgruppe Islamischer Staat beunruhigt die Deutschen erheblich: 82 Prozent der Bundesbürger schätzen die Gefahr, die von Dschihad-Heimkehrern ausgeht, für sehr groß beziehungsweise eher groß ein. Das geht aus einer Umfrage des Demoskopie-Instituts YouGov für die „Welt“ hervor. Lediglich zwei Prozent der Befragten sehen kein Risiko durch diese Gruppe. Neun Prozent schätzen das Risiko eher gering ein, während sich acht Prozent zu diesem Thema keine Meinung gebildet haben.

Der Bundestag stimmt am Donnerstag über Maßnahmen gegen den Terror-Tourismus ab. Ziel der Vorlagen ist es, Reisen ins Ausland, die zum Beispiel dem Besuch eines Terrorausbildungslagers dienen, unter Strafe zu stellen. Hierfür gibt es eine weitgehende Unterstützung in der Öffentlichkeit. Für diese Verschärfung des Strafrechts sprechen sich 81 Prozent der Deutschen aus, wie aus der YouGov-Umfrage hervorgeht. Sogar 90 Prozent unterstützen die Absicht der Regierung, die Finanzierung terroristischer Aktivitäten unter Strafe zu stellen.  +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Bücher von Stefan Meining und Ian Johnson. Beide Autoren werfen der Bundesrepublik jahrzehntelange Versäumnisse im Umgang mit dem politischen Islam vor, Meining noch schärfer als Johnson: „Die mit saudiarabischer Unterstützung still und heimlich vorangetriebene Islamisierung Europas wurde meist nicht zur Kenntnis genommen. Nahezu ungestört von Politik und öffentlicher Aufmerksamkeit entstand auf dem Gebiet der Bundesrepublik ein System von Vereinen, Unternehmen und Moscheegemeinschaften, die die Ideen eines politischen Islam verbreiteten.“ /// Dazu die über die Türkei u.a. als Flüchtlinge eingeschleusten Islamisten, die hier unbehelligt ihre Ziele verfolgen können. Der IS ist längst hier, Herr Maaßen scheint da nicht so ganz auf dem Laufenden zu sein. Gaddafi hatte es 2010 in Rom schon gesagt, die Islamisierung Europas findet längst statt und das nicht nur virtuell.

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