TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell - Bewährungsprobe Nummer zwei steht an - dieses Mal in Unterfranken

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Fans des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell.

Die Abstiegsregelung, ihr Inkraft-Treten und ihre Umsetzung hin oder her - gibt es denn Vereine in Deutschland, die den finanziellen Background besitzen und die Voraussetzungen erfüllen können oder wollen, um In der Bundesliga zu spielen? Solche Szenarien, die den Profisport begleiten, sollten die Tischtennis-Spieler des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell wegschieben und nicht zu nahe an sich heranlassen. Denn am Samstag steht für sie nach der knappen Niederlage in Mühlhausen erneut eine Bewährungsprobe im Kampf um den Klassenerhalt der höchsten deutschen Spielklasse an, erneut ist es ein Vergleich um Big Points: Sie gastieren in Unterfranken beim TSV Bad Königshofen. Beginn des Matches: 17.30 Uhr in der „Shakehands Arena“.

Dass der Gastgeber heiß ist auf dieses Spiel, hat er bereits Anfang der Woche in den Sozialen Medien angekündigt. Man kann es nachvollziehen: Gewinnt Bad Königshofen das Derby, würde das Team punktemäßig mit dem TTC aus Fulda gleichziehen - derzeit hat das Team aus dem Kreis Rhön-Grabfeld acht Pluspunkte auf seinem Konto, der Gast zehn. Bad Königshofen stellt durchaus ein schlagkräftiges Team - und hat sich zur Rückserie als Verstärkung den Chinesen Fei Xue geangelt; auch wenn der noch kein Spiel absolviert hat: Die Unterfranken riechen Lunte. Erst recht, nachdem sie zum Ende des Jahres schon ein wenig als abgeschlagen galten - durch den völlig überraschenden Sieg in Bremen und den gegen Grenzau aber wieder Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze gefunden haben.

Ob Routinier Bastian Steger, der Österreicher und Ex-Mühlhäuser Daniel Habesohn, Filip Zeljko oder nicht zuletzt der junge Andre Bertelsmeier sind ebenso zu nennen. Bertelsmeier gilt als große Nachwuchshoffnung und Perspektivspieler des DTTB - zusammen mit Wim Verdonschot, aktuell noch beim Zweitligisten und Pokal-Schreck Velbert aktiv, in der kommenden Saison aber für Borussia Dortmund.

Dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell stünde es gut zu Gesicht, nach fünf Niederlagen in Folge wieder mal einen Sieg einzufahren. Zumal nach dem Duell gegen Bad Königshofen das drittletzte Heimspiel der Saison (Grenzau und Dortmund folgen) gegen Playoff-Anwärter Bergneustadt wartet (11. Februar, Hubtex Arena). Und drei Tage darauf ein erneutes Duell um Big Points in Grünwettersbach. +++ rl


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