„Tour de Caritas“ – die Zweite

Regional-Caritas Fulda hatte umfassendes Programm zusammengestellt

Einrichtungsleiter Torsten Hammer (re.) erläutert das Konzept des Hauses (auf dessen Veranda der Fotograf steht…). Die Mitfahrer der Tour de Caritas (v. li.) Pfarrer Vonderau (RCV Fulda), GV Steinert, GF Saradj (RCV Fulda), Caritasdirektor Juch und Ressortleiter Meyer (beide DiCV Fulda)).

Diese Woche startete die zweite Etappe der Tour de Caritas, mit welcher der Fuldaer Generalvikar Christof Steinert die Caritas-Dienste und -Einrichtungen bistumsweit besuchen und näher kennenlernen möchte. Nach den Stationen im Main-Kinzig-Kreis ging es diesmal an verschiedene Caritas-Orte in Fulda sowie nach Hünfeld und ins thüringische Geisa, das ebenfalls zum Bistum Fulda gehört. Ausrichter dieser Tour-Etappe war der Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa; die „Reiseleitung“ für Generalvikar Steinert übernahmen Regional-Geschäftsführerin Susanne Saradj, ihr Stellvertreter Werner Althaus sowie der Regional-Vorstandsvorsitzende Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau. Vom Diözesan-Caritasverband begleiteten zudem Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und der Ressortleiter Soziale Dienste, Franz Meyer, die Besuchstour. Generalvikar Steinert erhielt nicht nur einen ausführlichen Überblick über die vorgehaltenen Dienste und Angebote der Caritas für Menschen aus der Region, die sich unmittelbar in Notlagen befinden, oder die in irgendeiner Form Unterstützungsbedarf haben. An allen Stationen standen zudem Mitarbeitende bereit, um ausführlich über ihr Fachgebiet und die Besonderheit des Angebotes oder der betreuten Klientel zu berichten. Vielerorts konnte Generalvikar Steinert sogar direkt mit betreuten Menschen ins Gespräch kommen.

Nach einer Begrüßung durch Caritasdirektor Juch, der sich sehr erfreut über das große Interesse des Generalvikars an der Caritas-Arbeit zeigte und ihm für die Möglichkeit herzlich dankte, durch die gemeinsamen Besuche solche Themen zu identifizieren und zu besprechen, welche der Caritas sehr wichtig seien, startete die Tour de Caritas direkt in den beiden Häusern der Regional-Caritas Fulda in der Wilhelmstraße 8 und 10. Hier erhielt der Generalvikar einen Überblick über die Verwaltungsarbeit sowie über die dort unmittelbar angesiedelten Beratungsangebote der Allgemeinen Sozialberatung und der Schuldnerberatung, der Suchthilfe, des Migrationsdienstes und des Energie-Spar-Checks. Im fußläufig erreichbaren Haus Jakobsbrunnen ging es sodann um die Wohnungslosenhilfe und ihre Angebote vom Tagescafé über Notquartiere bis hin zu der Rückkehrmöglichkeit in feste Wohnformen. Eine weitere Station im Stadtgebiet war die von der Caritas sozialbetreute Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Frankfurter Straße, wo Generalvikar Steinert die Gelegenheit erhielt, mit zwei Flüchtlingsfamilien aus der Türkei beziehungsweise aus dem Iran zu sprechen. Dabei wurde deutlich, dass der Wille zur Integration bei den Menschen sehr groß ist, die Rahmenbedingungen das jedoch oftmals erschweren. Der Generalvikar sprach auch mit Caritas-Mitarbeitern von der Flüchtlingshilfe, welche die Berichte der Flüchtlinge fachlich ergänzten.

Weiter ging es nach Fulda-Lehnerz, wo die örtliche Caritas für Betroffene eine „Tagesstruktur für suchtkranke Menschen“ anbietet. Den betroffenen Menschen, die meist nicht mehr arbeitsfähig sind, soll auf diese Weise Begleitung, Gemeinschaft und sinnvolle Beschäftigung – zum Beispiel durch Gärtnern in Hochbeeten oder durch handwerkliche Tätigkeiten wie Tischlern oder Nähen – dargeboten werden. In Hünfeld schließlich stand der Besuch der Sozialstation im St.-Ulrich-Quartier auf dem Programm: Mit der Fachbereichsleiterin Pflege, Patricia Bott, und der Pflegedienstleiterin in Hünfeld, Jutta Schuldeis, diskutierte die Runde angeregt über das Anbieten von Pflegedienstleistungen im Kontext mit dem Fachkräftemangel und den besonderen Ansprüchen an eine Caritas-Pflegearbeit – seitens der Klienten genauso wie seitens des Dienstgebers Kirche.

Das Thema „Ambulante Pflege“ wurde dann auch nochmals an der letzten Station der Tour de Caritas, im Athanasius-Kircher-Haus, dem Sitz der Caritas in Geisa, aufgenommen. Hier stellte der örtliche Pflegedienstleister Marcus Ritz aktuelle Ansätze zur Digitalisierung der Pflege-Tourenplanung und der Verwaltung im Pflegedienst durch entsprechende Programme vor, die vor allem zur Prüfung der notwendigen Wirtschaftlichkeit der Sozialstation herhalten können. Abschließend ging es um die von der Caritas im südlichen Wartburgkreis verantwortete Schulsozial- und Jugendsozialarbeit, die in diesem thüringischen Zipfel des Bistums traditionell eine ganz besondere Rolle spielt. Die nächsten Etappen der Tour de Caritas-Tour werden den Generalvikar im Herbst nach Marburg und in den nordhessischen Raum rund um Kassel führen. +++ pm

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