Tischfeuerwerk auf Flaschen wohl Ursache von Brand in Schweizer Bar

Schweiz1

Der verheerende Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht ist nach Einschätzung der Ermittlungsbehörden vermutlich durch ein Tischfeuerwerk auf Champagnerflaschen verursacht worden. Wie Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, am Freitag mitteilte, sei das Tischfeuerwerk der Decke zu nahe gekommen. Von dort habe sich das Feuer rasch ausgebreitet und schließlich zu einem Großbrand entwickelt.

Gleichzeitig betonte Pilloud, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Weitere Hypothesen würden weiterhin verfolgt, kein mögliches Szenario werde derzeit ausgeschlossen. Bei dem Brand kamen rund 40 Menschen ums Leben. Zudem wurden 119 Menschen verletzt, die meisten von ihnen schwer. Die Behörden wiesen darauf hin, dass sich diese Zahlen noch ändern könnten, da die Lage weiterhin ausgewertet werde.

Während die Identifizierung der Todesopfer noch andauert, konnte die Polizei unter den Verletzten bislang 133 Personen identifizieren. 71 von ihnen stammen aus der Schweiz, 14 aus Frankreich und elf aus Italien. Weitere Verletzte kommen aus Serbien (vier Personen) sowie jeweils eine Person aus Bosnien, Luxemburg, Polen, Belgien und Portugal.

Der Vorfall ereignete sich gegen 01.30 Uhr während der Silvesterfeierlichkeiten. An den umfangreichen Rettungsarbeiten waren rund 150 Einsatzkräfte beteiligt, unterstützt von 13 Helikoptern und mehr als 40 Rettungswagen. In den umliegenden Krankenhäusern wurden Katastrophenpläne aktiviert, um die große Zahl der Verletzten versorgen zu können. +++


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