Sternsingerinnen und Sternsinger segneten Hessischen Landtag

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Sternsingerinnen und Sternsinger aus den katholischen Bistümern Fulda, Limburg und Mainz haben im Rahmen des Dreikönigssingens dem Hessischen Landtag ihren Segen gespendet. In diesem Jahr steht das Dreikönigssingen unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

„Kinder haben ein Recht auf Kindheit und Entfaltung. Der Einsatz in Kinderarbeit beraubt sie dieser Rechte. Die Bedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen, bestimmen mit, wie ihre Zukunft als Erwachsene aussieht. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, uns dafür einzusetzen, ihre Lebensbedingungen überall auf der Welt zu verbessern und ihre Rechte zu stärken“, sagte Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU). „Das Jahresmotto der Sternsingeraktion ruft dies auch den verantwortlichen Erwachsenen ins Bewusstsein. Wir sind alle aufgefordert, uns einzubringen, um die Rechte von Kindern zu sichern“.

Ein besonderes Augenmerk innerhalb der Aktion liegt auf den Verhältnissen in Bangladesch. In dem südasiatischen Land mit etwa 173 Millionen Einwohnern leben zahlreiche Familien in Armut. Kinderarbeit ist daher weit verbreitet: Rund 1,8 Millionen Kinder sind von Kinderarbeit betroffen, davon etwa 1,1 Millionen unter gefährlichen Bedingungen.

Jedes Jahr stehen ein anderes Thema und Land im Mittelpunkt des Dreikönigssingens. Als Partnerorganisationen des Dreikönigssingens setzen sich das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) dafür ein, die Lebenssituation von Kindern am konkreten Beispiel eines Landes näherzubringen. Sternsinger machen sich rund um den Dreikönigstag weltweit auf den Weg, um anderen Menschen ihren Segen zu bringen. Sie sammeln Spenden und singen, um somit Kindern auf der ganzen Welt, die nicht gehört werden, eine Stimme zu verleihen. Gesammelt wird jedoch nicht nur für die Schwerpunktregion, sondern für fast 800 Hilfsprojekte weltweit. Im Rahmen der diesjährigen Aktion stellten die Kinder der Katholischen Stadtpfarrei Fulda, der Pfarrei St. Johannes Nepomuk in Hadamar (Bistum Limburg) und der Pfarrei St. Franziskus in Offenbach-Bieber (Bistum Mainz) verschiedene Projekte vor. Der Kinderchor Pueri Cantores aus Hachenburg im Bistum Limburg begleitete das Dreikönigssingen.

Der Vorsitzende des BDKJ-Diozösanverbands im Bistum Limburg, Erik Wittmund-Wadulla, sagte: „Mit dem Empfang im Hessischen Landtag setzt die Politik ein klares Zeichen: Hessen steht für Kinderrechte und gegen jede Form ausbeuterischer Kinderarbeit.“ Nadine Wacker, BDKJ-Diozösanvorsitzende im Bistum Mainz, ergänzte: „Der Empfang zeigt, dass das Engagement junger Menschen und die Anliegen von Kindern weltweit, insbesondere ihr Recht auf Schutz vor Ausbeutung und vor Kinderarbeit, in der Politik ernst genommen werden.“ +++


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