Berlin. Die SPD will, dass die Zusatzbeiträge der Krankenkassen künftig wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gezahlt werden: Die einseitige Belastung der Arbeitnehmer sei nicht fair, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, dem „rbb-Inforadio“. „Es ist so, dass die Wiedereinführung der Parität tatsächlich von großer Bedeutung ist. Wenn wir das nicht schaffen sollten, wird es bedeuten, dass gerade Rentner einen großen Teil ihrer zusätzlichen Renteneinkünfte wieder verlieren würden durch höhere Beitragssätze“, so Lauterbach. „Das ist nicht richtig. Das ist unfair, dass das alleine von den Versicherten bezahlt wird. Wir brauchen eine Bezahlung durch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer, gemeinsam, die Parität.“ Lauterbach betonte, er habe in den Koalitionsverhandlungen mit der Union für die Wiedereinführung der Parität geworben. Das sei aber am Widerstand von CDU/CSU gescheitert. +++
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Lieber Herr Lauterbach, ihr hättet das damals gar nicht mitmachen sollen (die Abkehr von der paritätischen Finanzierung). Jetzt ist es zu spät. Was die CDU und ihre Unternehmerfreunde erst mal haben, geben sie nicht wieder her. Das nennen die dann „soziale Marktwirtschaft“.