SPD-Ortsverein Fulda-West hielt Jahreshauptversammlung ab

Vorsitzender Peter Makowka im Amt bestätigt

Eric Wettels, Peter Makowka und H.J. Tritschler. (v.l.)

Nach Pandemie-bedingten Ausfällen in den vergangenen zwei Jahren konnte der SPD-Ortsverein Fulda-West endlich wieder eine Jahreshauptversammlung abhalten. Der alte und neu-wiedergewählte Vorsitzende, Peter Makowka, berichtete trotz der Corona-Einschränkungen in seinem Rechenschaftsbericht von durchaus erfolgreichen Aktivitäten. So konnte bei den jüngsten Kommunalwahlen die Zahlen der SPD-Vertreter aus dem Westen in Stadtparlament (4) und Ortsbeiräten (7) – entgegen des Trends – gehalten werden. In drei eigenen Publikationen, dem „Fulda-West Blättchen“, haben die Genossen dabei ihre Positionen für die Stadtteile Maberzell, Haimbach, Münsterfeld pointiert dargestellt. Bei zwei Begehungen wurde zudem der Austausch mit den Bürgern vor Ort gepflegt.

Die neuralgischen Punkte, Verlagerung des Wertstoffhofes ins Münsterfeld, die sich abzeichnenden Verkehrsprobleme und die Realisierung des Baugebietes Haimbach-Ost waren dann auch Diskussionsgegenstand der jüngsten Jahreshauptversammlung. Insbesondere die Maberzeller Rittlehnstraße wird mehr als eine Verdoppelung des Verkehrs zu erwarten haben, das besagt eine Verkehrsprognose des Magistrats aus dem Jahr 2018. Nach Meinung der Genossen ist daher die Anbindung der B 254 an das Münsterfeld unabdingbar. Auch die Haimbacher Bürger klagen über Verkehrsbelastungen im Zuge der Merkur- und Fuchsstraße. Gerade im morgendlichen Kfz-Verkehr ist ein Auffahren auf die Merkurstraße nur mit langen Wartezeiten möglich. Die Besiedelung des Baugebiets Haimbach-Ost wird die Situation zukünftig noch verschärfen.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden die bisherigen Vertreter in ihren Ämtern bestätigt. Neu ist lediglich Eric Wettels, der als 2. Vorsitzender Simon Schüler ablöst, der aus beruflichen Gründen die Region Fulda verlassen hat und nun für die Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitet. +++ pm/ja

Coronadaten

Da am Wochenende nur noch wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden Daten an das RKI übermitteln, werden keine Daten am RKI eingelesen, sodass es bei den absoluten Fallzahlen keine Veränderung zum Vortag gibt. Die Änderung der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag beruht lediglich auf einer Änderung des Bezugszeitraums (jeweils 7 Tage vor dem Tag der Berichterstattung).

Letzte Aktualisierung: 08.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
482,9 ↓1077
Vogelsberg614,2 →648
Hersfeld
551,1 →663
Main-Kinzig359,0 →1514

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