Es scheint so, als hätte sich die Situation der im Einhergehen politischer Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie regelmäßiger Demonstrationen und Proteste in Fulda sowie die verschiedenen Auffassungen über den Fuldaer Verein „Fulda stellt sich quer“, der insbesondere in den letzten Tagen in den Medien sowie im Netz massiver Kritik ausgesetzt war und ist, zugespitzt. Vor diesem Hintergrund haben wir eine Anfrage an die Landtagsabgeordnete der SPD, Sabine Waschke, gesendet und sie hierzu um eine Stellungahme gebeten.
fuldainfo.de: Sind die beiden heimischen Abgeordneten der CDU hier mit ihren Äußerungen über den Verein und die Person A. Goerke über das Ziel hinausgeschossen?
Sabine Waschke: „Das hat sich sicherlich alles etwas hochgeschaukelt und wir sollten zusehen, dass wir schnellstmöglich wieder zur Sachlichkeit zurückkehren. Ursprünglich ging es um einen Gastbeitrag, den die heutige Bundesinnenministerin Nancy Faeser in der Zeitschrift „Antifa“ geschrieben hatte. Das ist die Vereinszeitung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). In dem Gastbeitrag ging es um Drohschreiben, die Nancy Faeser von Rechtsradikalen erhalten hatte. Nicht der Inhalt des Artikels, sondern der Umstand, dass sie überhaupt in dieser Zeitung etwas geschrieben hat, kritisierte erst die ‚Junge Freiheit‘, eine Zeitung, die von Politikwissenschaftlern im Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus eingeordnet wird. Es folgten die Bildzeitung und auch Michael Brand schloss sich in einer heimischen Zeitung dieser Kritik an. Daraus entstand der Streit zwischen örtlichen CDU-Abgeordneten und dem Verein ‚Fulda stellt sich quer‘, der sich in der Vergangenheit immer solidarisch mit der VVN-BdA gezeigt hatte.“
fuldainfo.de: In diesem Zusammenhang fällt oft auch das Wort „Hetzkampagne“. Wie beurteilen Sie dies?
Sabine Waschke: „Ich weiß nicht, ob ich das Wort Hetze benutzen würde, aber eine Kampagne sehe ich definitiv dahinter. Die CDU versucht SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser zu schaden und ist der Meinung, ihr Gastbeitrag aus ihrer Zeit, bevor sie Ministerin wurde, eigne sich dafür. Aber ist das so? Wie stark müssen wir uns von Vereinen abgrenzen, die sich den Antifaschismus auf die Fahne schreiben? Für die SPD war die VVN-BdA lange Zeit ein rotes Tuch und wir haben uns viele Jahre von ihnen abgegrenzt. Zum Glück haben wir diese Entscheidung auf unserem Bundesparteitag 2010 wieder rückgängig gemacht und arbeiten seither an vielen Stellen zusammen. Aber das macht die CDU auch. Michael Brand selbst hatte keine Bedenken, als er sich bei einer Veranstaltung in Fulda neben Esther Bejarano setzte, die Ehrenbundesvorsitzende des VVN-BdA war. Leider ist sie vergangenes Jahr gestorben, vielleicht hätte sie ihn mal angerufen und gefragt, was er sich dabei gedacht hat. Der hessische CDU-Finanzminister Boddenberg ist gemeinsam mit dem VVN-BdA Erstunterzeichner der Frankfurter Erklärung für Solidarität und Zusammenhalt. Das ist doch etwas Gutes. Was jedoch nicht in Ordnung ist, ist einen Skandal bei dem Gastbeitrag von Nancy Faeser in der Zeitung des VVN-BdA zu suchen.“
fuldainfo.de: Die SPD steht hinter dem Verein. Das war auch so als Sie noch in Position der Unterbezirksvorsitzenden der SPD Fulda waren. Sagen Sie unseren Leserinnen und Lesern warum?
Sabine Waschke: „Am heutigen 19. Februar jährt sich das furchtbare Attentat von Hanau, bei dem neun jungen Menschen von einem Rechtsextremen brutal ermordet wurden. Jeden Tag gibt es durchschnittlich drei rechtsextreme Gewalttaten in Deutschland. Der Mord an Walter Lübcke, der NSU, Anschläge in Kassel, Halle: Wir haben in diesem Land kein Problem mit Antifaschismus, wir haben ein Problem mit Rechtsextremismus. Ich bin Mitglied in dem Verein ‚Fulda stellt sich quer‘, weil dieser mehr gegen Rechtsextremismus bewegt, als wir es als Partei schaffen können. Das liegt aber auch vor allem an dem Vorsitzenden Andreas Goerke und die Art und Weise, wie er Dinge anpackt. Damit eckt er zwar immer wieder einmal an, aber wenn er sagt, wir füllen den Universitätsplatz mit Menschen für eine Demo gegen Nazis, so ist der Platz nachher auch mit Menschen gefüllt. Sein Engagement kann man nicht hoch genug würdigen.“ Ich weiß, dass nicht alle CDU-Mitglieder so denken wie Herr Meysner und Herr Brand. Deshalb kann ich nur jeden dazu ermutigen, ebenfalls Mitglied bei ‚Fulda stellt sich quer‘ zu werden und den Verein mitzugestalten. Denn die größte Gefahr für unsere Gesellschaft geht aktuell vom Rechtsextremismus aus und den bekämpft der Verein sehr effektiv.“
fuldainfo.de: In der heimischen Zeitung ist immer wieder einmal zu lesen, dass der Verein vom Verfassungsschutz beobachtet würde. Kennen Sie Hintergründe, die eine solche Behauptung rechtfertigen?
Sabine Waschke: „Der VVN-BdA wird lediglich noch im bayrischen Verfassungsschutzbericht erwähnt. Begründet wird es damit, dass der Verein als linksextrem beeinflusst gilt. Dafür wurde dem Verein kurzfristig die Gemeinnützigkeit entzogen, was jedoch nach Kritik von Gewerkschaften und dem Zentralrat der Juden wieder rückgängig gemacht wurde. Ich sage es aber noch einmal ganz deutlich: Seit dem SPD-Bundesparteitag von 2010 ermutigen wir unsere SPD-Mitglieder zu gemeinsamen Aktivitäten mit dem VVN-BdA und dazu, sich in Funktionen des Vereins wählen zu lassen. Das DKP-Mitglieder in dem Verein aktiv sind, passt mir auch nicht, aber es liegt in der Natur der Sache. Denn es waren vorrangig Kommunisten und Sozialdemokraten, die von den Nazis im Zweiten Weltkrieg politisch verfolgt und ermordet wurden.“
fuldainfo.de: Wie beurteilen Sie die sogenannten Montagsspaziergänge in Fulda?
Sabine Waschke: „Ich persönlich bin seit 2003 im Hessischen Landtag in der Opposition. Es ist mein Job, die Regierung zu kritisieren. Dieses Recht spreche ich jedem Menschen zu. Eine konstruktive Debatte gibt es jedoch nur dann, wenn man ein gemeinsames Fundament hat. Das ist in unserer Gesellschaft die Demokratie. Dieses Fundament haben leider einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Montagsspaziergänger verlassen. Deshalb ist der Gegenprotest von ‚Fulda stellt sich quer‘ aus meiner Sicht gerechtfertigt.“
fuldainfo.de: Vielen Dank Frau Waschke für die Beantwortung der Fragen. +++

Nein, diese Person ist einfach nur durch und sollte sich psychologische Hilfe suchen.
Fulda ist einfach nur ein altmodisches rechtskonservatives Kaff, dass immer mehr den Anschluss verliert. Im Gegensatz zu anderen Städten hat man den Eindruck, noch immer in den 90ern zu stecken. Ich habe viele Jahre in anderen Städten gelebt. Meine Rückkehr war ein echter Kulturschock und ich habe den Eindruck, eine Provinzposse jagt die nächste. Die Fuldaer Zeitung berichtet auf unterstem Niveau über Banalitäten und blendet relevante Themen bewusst aus. Es wirkt so, als ob sie vermeintliche Gönner nicht verärgern möchte. Unabhängige Berichterstattung sieht anders aus. Alles einfach nur lächerlich. Aber ich bin sicher, der Tag wird kommen, an dem der Deckel ordentlich hochfliegt.
Da hier über Zahlen von Extremisten diskutiert wird, ein wichtiger Hinweis dazu, auch wenn das vielleicht Frau Waschke und andere linke Protagonisten nicht erkennen (wollen): eine der größten Gruppen rechtsextremer Vereinigungen hierzulande sind leider vor allem auch die Grauen Wölfe; gerade dort wird die neue Innenministerin stark gefordert sein. Klare Informationen dazu gibt es bisher nicht. Nachfragen auch dazu sind wichtig.
Zurück zu den Fakten:
Laut Europol gab es von 2015 bis 2020 26 rechtsterroristische Anschläge mit 10 Toten, im gleichen Zeitraum 107 islamistische Anschläge mit 382 Toten. In Deutschland gibt es 73 rechtsextreme Gefährder und 554 islamistische Gefährder. Der Generalbundesanwalt zählte im letzten Jahr bis Oktober 5 rechtsextreme Ermittlungsverfahren wegen Terrorbezug, aber 210 Ermittlungsverfahren mit islamistischem Terrorbezug. Daher ist der islamistische Terror die größte Sicherheitsgefahr in unserem Land.
In derselben Ausgabe des Antifa-Magazins, in der Frau Faeser ihren Gastbeitrag schrieb, wurde Gewalt „als Selbstschutz“ gerechtfertigt und unsere Sicherheitsbehörden als Komplizen von Rechtsextremisten diffamiert.
Wikipedia als Quelle zu zitieren kann man machen; in manchen Unis werden diese Quellenangaben aber wegen Unzuverlässigkeit nicht mehr akzeptiert. Und wenn Sie schon Wikipedia zitieren, dann bitte auch die unangenehmen Stellen: „Am 4. Dezember 1994 verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf die Druckerei in Weimar, in der die Zeitung hergestellt wurde. Es entstand ein Schaden von mehr als einer Million Mark. Zu dem Anschlag bekannten sich „Revolutionäre Lesbenfrauengruppen und andere revolutionäre Gruppen“. Bei einem Raubüberfall auf die Druckerei wurden Tausende Abonnentenadressen gestohlen. Ein Abonnent in Norddeutschland habe daraufhin eine Rohrbombe in seinem Briefkasten gefunden. Anfang 1995 wurden am Redaktionshaus Stromleitungen durchtrennt und Rauchgasgranaten in ein Fenster geschleudert. Das Auto eines Redakteurs wurde durch Feuerlegung zerstört. Die britische Wochenzeitung The Economist schrieb 2016 unter der Überschrift „German Conservatives: Politisch inkorrekt“ über den Aufschwung der Jungen Freiheit im Zusammenhang mit dem Aufstieg der AfD und schloss mit der Bemerkung, „die Präsenz einer rechten Stimme in der deutschen Medienlandschaft ist Teil des Weges des Landes zu einer politischen Normalität.“
In der JF schreiben angesehene Intellektuelle (leider meist erst, wenn sie im Ruhestand sind, weil sie sonst von links erhebliche Probleme bekommen). So wurde ein Professor der Bundeswehruniversität vom Dienst beurlaubt, nachdem er in der JF Artikel über die deutsche Staatsangehörigkeit schrieb und seine „Kollegen“ daraufhin, wie zu erwarten war, Mobbing betrieben.
Auf eine Studie einer parteinahen Stiftung wie der Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) würde ich mich nicht beziehen wollen. Im Übrigen scheint die Linkspropaganda mit den einseitigen Pressemeldungen über die Gefahr von rechts zu wirken, was diese Studienergebnisse tatsächlich belegen.
Ich verstehe das durchaus grundlegend! Denn dafür kenne ich genug Menschen, geimpft, ungeimpft, geboostert, für die Impfpflicht, gegen die Impfpflicht, pro und contra der Corona Maßnahmen. Und darunter gibt es immer mehr Menschen, die sagen das die Spaziergänge ein wichtiges Signal sind, nur mitmachen möchten sie nicht, aus Angst in der Öffentlichkeit Gesicht zeigen zu müssen. Menschen die lange alles, ob sinnig oder unsinnig, mitgemacht haben, schreiben plötzlich das sie überlegen Montags mitzulaufen. Ja, ich verstehe das grundlegend besser als Sie denken. Denn ich unterhalte mich mit Menschen in die eine wie die andere Richtung und eröffne ein Gespräch nicht mit der Frage nach dem Impfstatus!
Und die ‚Hetzkampagne,‘ kommt ja zweifelsohne nicht von Frau Schmitt. Das Feld haben ja SPD und CDU bereitet.
Und ich finde es bemerkenswert, daß Sie von Frau Schmitt eine Abgrenzung zur AFD fordern und unterstellen, die hätte es nicht gegeben. Aber das kann man auch nur äußern wenn man den Samstags Veranstaltungen nie wirklich offen begegnet ist, unvoreingenommen! Und nicht Frau Schmitt hat sich auf Herrn Goerke eingeschossen, sondern umgekehrt wird ja wohl eher ein Schuh draus. Vielleicht ist es auch etwas persönliches, wer weiß? Vielleicht sollte man sich mal zusammensetzen, offen miteinander reden und schauen, ob man für Fulda nicht eine Synergie schaffen kann.
Und in einem Punkt gebe ich Ihnen uneingeschränkt ebenfalls, dass Ganze schadet auch dem Verein FSSQ, der durchaus wichtige Arbeit leistet und dessen Engagement ich auch nicht missen möchte. Nur ist das Problem auch, dass irgendwie immer nur Herr Goerke das Gesicht von FSSQ zu sein scheint. Und wenn er dann Personen teilweise auch unnötig und überzogen angreift, Menschen die diese Personen dann verteidigen, zensiert und mundtot machen möchte, höre ich auch niemanden der sich mal von dieser Selbstdarstellung distanziert. Denn das, hat überhaupt nichts mit der Arbeit von FSSQ zu tun. Und ja bitte, lesen Sie dann mal die Beiträge zu einem Post von FSSQ…hat man erstmal ein Ziel auserkoren, triefen die Kommentare nur so vor Beleidigungen! Da muss man sich dann irgendwann mal hinterfragen…auf beiden Seiten! Denn wo soll es bitteschön enden?
Und ich persönlich würde mich freuen, wenn nach dem 19.03. auch weiterhin Menschen für Frieden und Freiheit auf dem Uniplatz weilen, denn nur mit dem ‚Freedom Day‘, ist unsere Politik noch lange nicht wieder akzeptabel und wenn Sie meine im vorigen Beitrag gebrachten Beispiele unsinniger politischer Entscheidungen damit verteidigen, dass wir uns noch nie so einer Pandemie ausgesetzt gesehen haben, dann muss ich leider zugeben das dies für mich bei vielen Entscheidungen keine nachvollziehbare Entschuldigung ist. Aber da habe ich vielleicht grundlegend ein anderes Verständnis, ob etwas gerechtfertigt ist oder nicht. Ich würde mir wünschen, daß die beiden Protagonisten, Herr Goerke und Frau Schmitt, sich mal treffen und wirklich auf Augenhöhe ein offenes Gespräch führen und das ‚Kriegsbeil‘ begraben, denn ich bin durchaus der Überzeugung, dass man voneinander profitieren könnte.
….. einfach mal Googlen „Die Junge Freiheit (JF) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung. Sie versteht sich als unabhängiges konservatives Medium. Politikwissenschaftler ordnen sie einem „Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus“ zu und bezeichnen sie als „Sprachrohr der Neuen Rechten“ und weiter „Viele Deutsche halten Rechtsextremismus für die größte Gefahr der Gesellschaft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Uni Bielefeld“. Interessant ist auch „Mit weit über 44.000 registrierten Delikten wurde ein neuer Negativrekord in der seit 2001 geführten Statistik aufgestellt. Wobei 85 Prozent in die Bereiche Volksverhetzung, Beleidigung und Propaganda fallen (Stand 04.05.2021).
Damit ist zu Ihrem Beitrag wirklich alles gesagt.
Frau Waschke unternimmt hier den Versuch, die SPD mit einem blauen Auge davonkommen zu lassen. Das wird ihr aber nicht gelingen. Es gibt nach wie vor keine Abgrenzung zu den undemokratischen Vorstellungen der stets gewaltbereiten Antifa. Man sollte sich mal in den Großstädten umsehen, um deren zerstörerisches Treiben zu erkennen. Ein krasses Beispiel ist die Hauptstadt Berlin, wo regelmäßig Autos abgefackelt werden. Der neue Faschismus heißt heute Antifaschismus. Das ist immer wieder an der intoleranten Haltung dieser Leute – auch des hier angesprochenen Andreas G. – zu beobachten. Es gilt nur eine Meinung. Alles andere ist Faschismus und „Nazi“. Mir tut es leid, dass unsere Steuergelder – auch aus der Fuldaer Kasse – für diese Leute ausgegeben werden. Mit Demokratieförderung hat das alles nichts zu tun, sondern es geht um ein Sponsoring linksextremer Kräfte. Dabei hat übrigens auch die CDU unter der Merkel-Regierung kräftig mitgemacht. Denn die Gesetze hierfür stammen aus dieser Zeit und Herr Brand weiß das sehr genau. Insofern ist seine Aktion durchschaubar und plumpe Propaganda.
Die Zeitung „Junge Freiheit“ als rechtsextrem zu bezeichnen, ist schon abenteuerlich. Sie vertritt regelmäßig bürgerliche und rechte Meinungen, berichtet aber auch über Fakten, die man in der Mainstream-Presse einfach nicht mehr findet. Ganz im Gegensatz zu den Antifa-Blättchen, in denen regelmäßig zu Hass und Gewalt aufgerufen wird – auch in der Ausgabe, in der Frau Faeser einen Gastbeitrag schrieb.
Die größte Gefahr für Deutschland und Europa ist derzeit nicht der Rechtsextremismus (der ebenfalls bekämpft werden muss), sondern ganz klar der Islamismus. Das zeigen die polizeilichen Statistiken und die Berichte der Verfassungsschutzämter ganz eindeutig. Aber davon will eine Partei nichts wissen, die nach wie vor hier kein Problem sieht. Der Schutz der Bevölkerung scheint hier weniger wichtig zu sein.
Die SPD in Fulda wird noch viel Freude an ihrem Vorstandsmitglied Andreas G. haben. Und Wähler, die dies durchschaut haben, werden diese Partei in Fulda nicht mehr wählen.
Danke für Ihren Beitrag. Aber Sie verstehen offenbar grundlegend etwas nicht. Nur weil man nicht an den Samstags- und Montagsdemos teilnimmt, bedeutet das noch lange nicht, dass man mit allen Maßnahmen, die während der Pandemie ergriffen wurden, einverstanden ist. Unsere Politik hat sicher nicht alles richtig gemacht, ich schätze, da sind wir uns einig. Doch keiner von uns hat bislang eine Pandemie dieses Ausmaßes erlebt, bei dem es sich um ein bis dato noch nicht bekanntes Virus gehandelt hat. Wenn ich in dem Bericht dann Schlagwörter wie „heilige Impfkampagne“ lese und sehe, wer an den Demonstrationen zu Wort gekommen ist (Beispiel Bodo Schiffmann, der erwiesenermaßen die unter Masken gestorbenen Kinder erfunden hat) darf ich zu Recht den Sinn und Unsinn dieser Veranstaltungen hinterfragen, finden Sie nicht? Das ist für mich gelebte Demokratie. Und nein, ich bin auch nicht der Meinung, dass eine Pandemie mit mit Singen und Beten beendet werden kann. Auch der Begriff „mühsam erimpfte Freiheiten“ aus dem Mund von Frau Schmitt lässt mich staunen. Die Impfung hat deutlich mehr Freiheiten zurückgebracht, als ihre Aktion in zwei Jahren.
Ich komme auch gerne auf den politischen Aspekt der Veranstaltungen zu sprechen: seit Wochen macht die AfD Fulda Werbung für ihre „Spaziergänge“. Es gibt sogar eine Hotline, die Montags angerufen werden kann. Leider habe ich bis heute an keiner Stelle gelesen oder gehört, dass sich Frau Schmitt und ihre Anhänger von dieser Gruppierung distanziert haben. Das hätte sie vielleicht mal tun sollen, um irgendwelchen „Missverständnissen“ vorzubeugen. Es erstaunt mich persönlich auch, dass Frau Schmitt die Rektorin der Ferdinand Braun Schule so in Schutz nimmt. Also kennt man sich ja offenbar doch recht gut, oder warum gibt man hier diese Art der Rückendeckung? Normal wäre, die Geschichte auf sich beruhen zu lassen, nicht wahr?
Warum sich Frau Schmitt so auf Herrn G. eingeschossen hat, weiß wahrscheinlich nur sie selbst. Es scheint da ja offenbar ein persönliches Interesse an dieser Person zu geben, sonst hätte man nicht derart in seiner Vergangenheit gewühlt. Übrigens, ich habe als Jugendlicher auch Dinge ausprobiert, wer hat das nicht? Mir kommt das alles ziemlich kindisch und trotzig vor. Ich bezweifle auch sehr stark, das die Dame mit der Arbeit dieses Vereins überhaupt in irgendeiner Weise vertraut ist. Einen Verein, den es schon viele Jahre gab, bevor irgendjemand eine Frau Schmitt auch nur ansatzweise kannte. Der Verein hat übrigens auch soziale Projekt, wie z.B. die Weihnachtskation für bedürftige Menschen in Fulda. Mit Ihrer Hetzkampagne schadet sie also nicht nur einer bestimmten Person, sondern zieht die Arbeit von vielen ehrenamtlichen Helfern in den Schmutz. Das finde ich nicht gut. Vielleicht kommt sie einfach mal vorbei und schaut sich das ganze an?
Aber die Einschränkungen der Pandemie lockern sich ja jetzt im März, vielleicht ist dann der Spuk endlich vorbei und wir können wieder normal Samstag Nachmittag in die Stadt gehen ohne den tapferen Kämpfern für Frieden und Freiheit begegnen zu müssen.
Frau Schmitt tut genau das… nach Frieden und Freiheit leben. Sie zettelt ja keinen ‚Krieg‘ an und sie nutzt das ihr freiheitlich zustehende Demonstrationsrecht. Und die Menschen die sich zunehmend daran beteiligen, sind es einfach leid, jede noch so unsinnige ‚Maßnahme‘ hinzunehmen. Ein paar Beispiele gefällig? Verkürzung des Genesenen Status, Johnson und Johnson Geimpfte plötzlich mit einer Injektion nicht mehr vollständig geimpft! Beides wurde übrigens inzwischen per Gericht als unzulässig erklärt, aber nur für die Personen die geklagt haben! Das ist einfach nur noch unerträglich lächerlich und die Beugung der Rechtslage. Den Urteilen sollten sich alle Betroffenen anschließen! Und ein weiterer politischer Husarenritt: da wird 2G per Gerichtsurteil gekippt und dann muss der Bürger auch im Supermarkt plötzlich die FFP2 Maske tragen…das Personal jedoch nicht! Ich möchte betonen, dass ich mich ausdrücklich für das Personal freue, denn alleine 8 Stunden oder mehr, eine medizinische Maske zu tragen, ist bereits eine Zumutung. Aber an diesem Beispiel wird die ganze Willkür der Politik deutlich. Und nicht Frau Schmitt trägt zur Spaltung bei, sondern Menschen, die dieses ‚Kleinkindliche‘ treiben, blindlings mitmachen. Auch ist es bezeichnend, dass für Kritik eine Gegenkritik, immer in die Annalen der Vergangenheit eintauchen muss. Aber wo Sie es schon erwähnen, so ist der Herr G. auch kein unbeschriebenes Blatt. Jedoch konnte er seinen Fauxpas verspätet auf darstellerische Künste schieben. Das kann man glauben, oder auch nicht. Meinungsfreiheit!
Die Kampagne die derzeit gegen einen Verein gefahren wird, geht über das bloße „Hinterfragen“ einer einzelnen Person bei weitem hinaus.
Seltsam erscheint mir, dass sich vor allem die Fuldaer Zeitung auf das Thema eingeschossen hat. Allen voran Herr Dr. Nies, seines Zeichens selbst CDU Mitglied. Da werden dann schon mal Leserbriefe unterschlagen oder bis ins unkenntliche gekürzt, bis es ins Weltbild der CDU passt. Herr Dr. Nies ist übrigens kein unbeschriebenes Blatt. Ich darf aus einem Bericht von 2015 zitieren „In einer Pressemitteilung kritisiert Landrat Manfred Görig scharf die „Anti-Vogelsberg-Kampagne“, die vom Fuldaer Historiker und freien Journalisten Dr. Volker Nies ohne Grund in allen Blättern der Fuldaer-Verlagsgruppe losgetreten worden sei. „Das hat bei Schlitz nicht gefruchtet und wird auch bei Wartenberg nicht klappen“, schreibt Görig in einer Pressemitteilung.
Es wäre schön, wenn sich auch unser Landrat oder zumindest der OB klar und deutlich positionieren würden! Und was Frau Schmitt und Ihre Jünger so alles von sich geben, sorry, aber das ist mir persönlich zu verstrahlt. Wer Frieden und Freiheit propagiert, sollte auch danach leben und aufhören, die Spaltung weiter voranzutreiben.
Zu diesem Thema passt ein aktueller sehr interessanter, analytischer und differenzierter Kommentar des langjährigen (ehemaligen) Spiegel Redakteurs Jan Fleischauer: „Süddeutscher Denunzianten-Stadl: Wie die ehrwürdige „SZ“ auf Abwege geriet“.
Auf eine direkte Verlinkung wird verzichtet, um bei der geschätzten Medienplattform fuldainfo keine direkte Werbung für andere Medien zu machen.
Der Hinweis erfolgt übrigens auch, weil selbst bei verdienten lokalen SPD-Mitgliedern die Causa für Erschrecken sorgt.
Danke für diese klaren Worte! Frau Waschke kennt den Verein – im Gegensatz zu zahlreichen Kommentatoren – seist vielen Jahren gut und weiß, wovon sie spricht.
Ein Verein der sich gegen jede Art von Diskriminierung einsetzt, in Person von Herrn Goerke, Menschen jedoch gezielt permanent selbst diskriminiert, muss sich dann auch mal hinterfragen lassen. Und man verlässt auch den Boden demokratischer Werte, wenn man selbst sachlich formulierte Kritik während einer Diskussion, einfach zensiert in dem man die Kommentare löscht und die betreffenden Personen sperrt. Das erzeugt nach chinesischer Manier ein Bild von überwiegender Zustimmung für die Beiträge von FSSQ…. dem ist aber bei weitem nicht so. Herr Goerke sucht sich immer wieder leicht angreifbare Ziele und damit meine ich ihm unliebsame Personen, denn seine Meinung und sein Weltbild steht oft über dem von anderen. Nur so funktioniert Demokratie nicht. Und jetzt sieht er sich selbst mal gezielten Angriffen ausgesetzt, wenn in diesem Fall aus meiner Sicht auch zu Unrecht. Herr Brand nutzt hier die regionale Bühne um Stimmung gegen die SPD zu machen. Frau Waschke kann man jedoch auch nur dringend empfehlen, bei aller Konzentration auf rechtsextreme Aktivität und Gefahr für unsere Demokratie, die wenn auch augenscheinlich geringere durch Linksextreme nicht zu vernachlässigen bzw. zu verharmlosen. Manches wächst nämlich gerade im Schatten von anderem, besonders gut und schnell.