Seit 32 Jahren aktiv für die heimische Kulturlandschaft

Landrat Thorsten Stolz überreicht Ehrenbrief des Landes Hessen an Gerd Zeh aus Schöneck

Für herausragendes ehrenamtliches Engagement: Landrat Thorsten Stolz (Zweiter von links) überreichte Gerd Zeh (Zweiter von rechts) im Beisein von Schönecks Bürgermeisterin Cornelia Rück (rechts) und Andreas Zeiller (links) den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Gerd Zeh ist seit mehr als drei Jahrzehnten ehrenamtlich für den heimischen Obstbau, für Garten- und Landschaftspflege aktiv – und das mit Überzeugung. Für sein herausragendes und langjähriges Engagement wurde ihm nun der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Main-Kinzig-Forum überreichte Landrat Thorsten Stolz Gerd Zeh die Auszeichnung. „Der Landesehrenbrief wird Hessinnen und Hessen verliehen, die sich mindestens 12 Jahre lang in herausragender Weise ehrenamtlich engagiert haben. Gerd Zeh hat diese Voraussetzung definitiv mehr als erfüllt. Für seinen beispielhaften Einsatz für Umwelt- und Naturschutz im Main-Kinzig-Kreis gebührt ihm großer Dank“, sagte der Landrat.

Es sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass Menschen einen Großteil ihrer Freizeit einer gemeinnützigen Sache widmen. Doch genau diese Menschen seien gerade in schwierigen Zeiten ganz besonders wichtig als Vorbild für andere. „Es braucht jedoch nicht nur diejenigen, die sich um die Gesellschaft verdient machen. Es braucht auch diejenigen, die das sehen. Deshalb gilt mein Dank nicht nur Gerd Zeh, sondern auch Andreas Zeiller, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Hanau zur Förderung des Obstbaues, der Garten- und Landschaftspflege. Er hat die Auszeichnung schließlich angeregt.“

Gerd Zeh ist Gründungsmitglied des Obst- und Gartenbauvereins Schöneck und übernahm noch in der Gründungsversammlung im Jahr 1984 das Amt des Kassierers. Als er nach der Veranstaltung nach Hause kam, habe seine Frau gesagt: „Ich habe dich zwar zur Gründung hingeschickt, du solltest aber kein Amt übernehmen“, berichtete der 69-Jährige zur Erheiterung der Anwesenden. Seit 1995 ist Gerd Zeh als Kreisfachwart im Kreisverband Hanau zur Förderung des Obstbaues, der Garten- und Landschaftspflege aktiv und gibt sein großes Wissen als Referent bei Obstbaumschnittkursen und Fortbildungsmaßnahmen weiter. Darüber hinaus ist der engagierte Landschaftspfleger seit 2005 am Programm zur Fachwartausbildung beteiligt. „Gerd Zeh hat sich schon früh um Natur- und Umweltschutz verdient gemacht. Er ist maßgeblich am Erhalt der Streuobstwiesen im westlichen Main-Kinzig-Kreis beteiligt und damit am Fortbestehen der für unsere Region typischen Kulturlandschaft“, lobte Landrat Thorsten Stolz. 2016 wurde Gerd Zeh zum Ehrenmitglied seines Vereins ernannt. Im selben Jahr gab er sein Amt als Kassierer in jüngere Hände. „Es ist ein Zeichen der Anerkennung seiner verantwortungsvollen Arbeit als Schatzmeister, dass Gerd Zeh über mehr als drei Jahrzehnte von den Vereinsmitgliedern immer wieder im Amt bestätig wurde. Das zeigt auch, dass er ein leidenschaftlicher Vereinsmensch im positiven Sinne ist“, befand Thorsten Stolz.

Von seiner Heimatgemeinde Schöneck hat Gerd Zeh bereits die Ehrenplakette in Altsilber erhalten. „Wir haben ihn damals für seine großen Verdienste in der Gemeinde gewürdigt“, erläuterte Schönecks Bürgermeisterin Cornelia Rück bei der Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen. Auch sie fand nur lobende Worte für den Geehrten: „Gerd Zeh war bei allen Aktivitäten des Vereins immer mittendrin statt nur dabei. Er hat Verantwortung übernommen und sich in Schöneck so einen Namen gemacht.“ Die Ehrung, so die Bürgermeisterin, habe eigentlich eine Überraschung für Gerd Zeh anlässlich der Vertreterversammlung des Kreisverbandes Hanau zur Förderung des Obstbaus, der Garten- und Landschaftspflege im März dieses Jahres werden sollen. Doch Corona habe diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. +++

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Demokratie braucht Teilhabe!