Schlüchtern als „Kulturknotenpunkt“

Stadtverwaltung plant Kultursommer mit vielen Highlights in Schlüchterner Innenstadt

Der Magistrat der Stadt Schlüchtern ist sich der Verantwortung und der Einzigartigkeit der an-sässigen Kultur- und Vereinslandschaft in vollem Maße bewusst, heißt es in einer Mitteilung. In den vergangenen Monaten und Jahren wurde intensiv und hart daran gearbeitet, um eine bessere finanzielle und ideelle Unterstützung für alle Kulturtreibenden gewährleisten zu können.
Bezugnehmend auf den Artikel „Stadthalle als Kulturknotenpunkt“ vom 29.01.2020 in den Kinzigtal Nachrichten, merkt der Magistrat an, dass bereits im Dezember 2018 konkrete Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins „KUKI“ geführt wurden.

Hierbei wurde den Anwesenden die Nutzung der Räumlichkeiten des multifunktionalen Veranstaltungsraums im neuen Kultur- und Begegnungszentrum als mögliche Spielstätte für Film und Kultur ganz klar in Aussicht gestellt. Neben den angesiedelten vielschichtigen Kulturtreibenden könnte „KUKI“ einen erheblichen Beitrag zu den dort stattfindenden Kulturveranstaltungen leisten. „Das Angebot besteht nach wie vor und wir sind gerne für Gespräche bereit, daher war ich doch über den Artikel in den Kinzigtal Nachrichten sehr verwundert. Es ist schade, dass man so vehement behauptet, es scheitere am Willen der Stadt. Dies ist nicht richtig“, so Möller.

In einem Ortstermin in der Stadthalle Schlüchtern, gemeinsam mit den Verantwortlichen des „KUKI“, wurde bereits im Dezember 2019 mit einem vom Verein bestellten Kinoausstatter die Räumlichkeiten begutachtet. Dort kam man zu dem Ergebnis, dass die Stadthalle als Kinosaal im derzeitigen Zustand, ungeeignet ist. Die Forderungen der Verantwortlichen können weder im finanziellen, noch im organisatorischen Umfang erfüllt werden, auch und gerade unter Rück-sichtnahme auf die Vereine und anderen Nutzer, die die Räumlichkeiten ebenfalls nutzen. „In Gesprächen wurden diverse Lösungen angeboten, wie zum Beispiel auch die Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus Elm. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden, weil oft die Ansprüche schlicht und ergreifend zu hoch waren,“ berichtet der Bürgermeister. Grundsätzlich steht jedem Verein die Stadthalle offen zur Verfügung. +++

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