Es ist ein Motiv von zeitloser Strahlkraft – und zugleich eine anspruchsvolle künstlerische Vorlage: „Das letzte Abendmahl“ nach Leonardo da Vinci wird in diesem Jahr zum Thema des 38. Sargenzeller Früchteteppichs. Damit setzt der Förderverein Alte Kirche Sargenzell e. V. erneut auf eine Verbindung von religiöser Symbolik, kunsthistorischer Bedeutung und handwerklicher Präzision.
Zu sehen sein wird das neue Werk vom 5. September bis zum 8. November 2026 in der Alten Kirche in Sargenzell. Die feierliche Eröffnung ist bereits für Freitag, 4. September, vorgesehen. Schon jetzt macht der Verein bewusst früh auf die Ausstellung aufmerksam – und wählt dafür einen Zeitpunkt, der inhaltlich kaum passender sein könnte.
Denn mit der Darstellung des letzten Mahls Jesu mit seinen Jüngern greift der Früchteteppich ein Thema auf, das traditionell eng mit der Karwoche verbunden ist. Die Bekanntgabe zur Osterzeit ist daher kein Zufall, sondern ein gezielter Impuls. „Das Thema ‚Das letzte Abendmahl‘ berührt viele Menschen – religiös, kulturell und kunsthistorisch“, erklärt der Förderverein. Zugleich verbindet sich damit die Hoffnung, erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Sargenzell zu ziehen.
Hinter dem Früchteteppich steht Jahr für Jahr ein enormes ehrenamtliches Engagement. Bis zu 150 Helferinnen und Helfer sind an der Entstehung des Kunstwerks sowie an der Organisation der Ausstellung beteiligt. Sie legen Körner, Samen und Naturmaterialien mit großer Sorgfalt zu detailreichen Bildern – ein Prozess, der Geduld, Erfahrung und Teamarbeit erfordert.
Für die kommende Ausstellungssaison sucht der Förderverein nun weitere Unterstützer. Gesucht werden insbesondere Gästebetreuerinnen und Gästebetreuer, die Besucher empfangen, Hintergründe erläutern und kleine Führungen übernehmen. „Neue Ehrenamtliche werden von uns ausführlich eingearbeitet“, betont Vorsitzender Manuel Mohr. „Wer Freude am Umgang mit Menschen hat und sich für dieses besondere Kunstprojekt interessiert, ist bei uns herzlich willkommen.“
Die Einsatzzeiten können flexibel gestaltet werden, was den Einstieg erleichtert. Interessierte können sich per E-Mail an info@fruechteteppich.de oder telefonisch unter 06652 / 1541 melden. Mit dem neuen Motiv kündigt sich erneut eine Ausstellung an, die weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit finden dürfte – getragen von Gemeinschaftssinn und der besonderen Verbindung von Kunst und Naturmaterial. +++

Hinterlasse jetzt einen Kommentar