RKI meldet 10429 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 63,8

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 10.429 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 3,1 Prozent oder 311 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 62,6 auf heute 63,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 125.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 8.400 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 86 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 402 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 57 Todesfällen pro Tag (Vortag: 56). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 94.113. Insgesamt wurden bislang 4,29 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später n  och vom RKI korrigiert werden.

Grünen-Gesundheitsexperte: Maskenpflicht an Schulen bis Jahresende

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen hat sich dafür ausgesprochen, die Maskenpflicht in den Schulen zumindest bis Ende des Jahres beizubehalten. „Da nun auch die Grippesaison beginnt, müssen wir eine Überlastung von Betten für die Kinderheilkunde vermeiden“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Bei weiter hohen Fallzahlen sowie fehlenden Lolli-Testkonzepten sind Masken oftmals der einzige Schutz in Schulen“, argumentierte er. „Voraussichtlich bis Ende des Jahres sollte Vorsicht, Vernunft und Solidarität und daher das Masketragen gelten“, so Dahmen. Durch eine wahrscheinlich bald zur Verfügung stehende Impfung für Kinder ab sechs Jahren gebe es jedoch Licht am Ende des Tunnels, fügte der Grünen-Politiker hinzu.

Mehrheit für Abschaffung der Masken-Pflicht im Schulunterricht

In Bayern gibt es keine Maskenpflicht an Schulen mehr, in Baden-Württemberg fällt sie demnächst und andernorts wollen sie noch knapp vier von zehn Deutschen. Für die Beibehaltung der Maskenpflicht im Unterricht sprechen sich aktuell 37 Prozent aus, ist das Ergebnis einer Inratest-Umfrage für den ARD-„Deutschlandtrend“. 27 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder befürworten sie demnach. Eine Mehrheit von 57 Prozent ist der Meinung, dass die Maskenpflicht abgeschafft werden sollte – bei den Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind es 71 Prozent. Im Herbst 2021 ist die Sorge der Bundesbürger, dass die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland in den kommenden Wochen deutlich ansteigt, niedriger als noch im Sommer: Aktuell treibt diese Sorge 42 Prozent um – im zurückliegenden Juli gab noch eine Mehrheit von 62 Prozent an, sehr große oder große Sorgen zu haben, dass die Infektionen wieder steigen könnten. Die Unterstützung für die geltende Corona-Regeln hat sich im Vergleich zum Juni dieses Jahres kaum verändert. Wie zu Beginn des Sommers bezeichnen auch derzeit sechs von zehn Befragten (60 Prozent) die bestehenden Corona-Maßnahmen grundsätzlich als angemessen. Für 13 Prozent gehen sie nicht weit genug, weiterhin jeder vierte Befragte (25 Prozent) bezeichnet sie als zu weitgehend. Für die Erhebung befragte Infratest insgesamt 1.318 Personen vom 4.bis 6. Oktober 2021. +++


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