Rentenpräsidentin Gundula Roßbach rechnet damit, dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung spätestens 2023 wieder angehoben werden muss dann aber in erheblichem Umfang. "Die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung wird in den nächsten Jahren wie geplant Schritt für Schritt abgebaut", sagte Roßbach dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Nach unseren Prognosen wird der Beitragssatz zur Rentenversicherung spätestens 2023 wieder angehoben werden müssen. Dann rechnen wir damit, dass eine Anhebung von derzeit 18,6 auf bis zu 19,3 Prozent notwendig wird." Roßbach räumte ein, dass ohne die von der Großen Koalition vereinbarten Leistungsausweitungen 2019 etwa die Mütterrente II - eine Senkung des Beitragssatzes um bis zu 0,3 Prozentpunkte möglich gewesen wäre. "Jetzt haben wir eine neue Lage. Mit den inzwischen vom Kabinett beschlossenen Leistungsausweitungen ist eine Verringerung des Beitragssatzes 2019 ausgeschlossen", so Roßbach weiter. +++
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3 Kommentare
Wo ist Adenauer? Nicht auf der Seite von Merkel und ihrer Union!
Ob sich die SPD mit ihrer Rentenpolitik an Adenauer heranwagt?
Nach wie vor wird bei den Rentendiskussionen nicht nachhaltig auf die eigentlichen Herausforderungen eingegangen: nur eingeschränkt auf das Demografieproblem und die vermehrt drohende Altersarmut (= erbärmliches, im Lauf der Jahre abgesenktes Rentenniveau!), noch auf alle möglichen Lösungen zur Finanzierung, insbesondere darauf, auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig zu machen! Auch der sogenannte „Rentenexperte“ Raffelhüschen, u.a. auch bekannt als Lobbyist der Versicherungswirtschaft, unterschlägt diese, in der jetzigen Situation, einzig sinnvolle Finanzierungs-Option. Stattdessen wird weiter die Renten-Lüge verbreitet, eine höhere Rente würde zwangsläufig zu höheren Rentenbeiträgen und zu einer höheren Belastung des Bundeshaushaltes führen. Garniert wird das Ganze dann noch mit der einseitigen Bemerkung, dass der Bundeshaushalt heute schon zig Milliarden Euro der Rentenversicherung zuschießt, ohne andererseits die ebenfalls zig Milliarden rentenfremden Leistungen dagegen zu halten, die heute zu Unrecht aus der Rentenkasse finanziert werden.
Es wird daher immer wieder nur im bestehenden Rentensystem an der bestehenden Rentenformel - mal zulasten der Rentner, mal zulasten der Arbeitnehmer - herumgefummelt, anstelle einmal die Rentenformel kreativ weiterzuentwickeln. Insofern ist das alles nur Stückwerk! Auch die derzeit eingesetzte Rentenkommission lässt nicht erkennen, dass sie diese Kreativität an den Tag legen würde!
Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! So wie z.B. 1957, als Adenauer eine umfassende Rentenreform im Sinne eines Paradigmenwechsels durchsetzte. Heute ist es wieder soweit!
Macht die Rente endlich im Sinne eines Gesamtkonzepts "wetterfest", insbesondere auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels! In diesem Sinne ist der von Finanzminister Scholz ins Spiel gebrachte Termin 2040 überfällig!
Tatsächlich handelte es sich bei den bisherigen Maßnahmen der GroKos (Mütterrente, Rente mit 63, Ost-West-Angleichung etc.) allerdings lediglich um kleinere Korrekturen im Sinne der Rentengerechtigkeit.
Angesagt wäre längerfristig, mehr beitragspflichtige Arbeitnehmer auch durch eine intelligente Zuwanderungspolitik zu gewinnen, das Renteneintrittsalter moderat und flexibel zu verschieben, und die Familienpolitik im Sinne einer kinderfreundlichen Politik wieder vom Kopf auf die Füße stellen.
Kurzfristig wäre ein erster konkreter, sofort wirksamer Schritt in ein langfristiges Gesamtkonzept die Steuerfinanzierung rentenfremder Belastungen und damit die Korrektur dieses Rentenbetrugs. Auch ein flexibler Renteneintritt wäre kurzfristig möglich und sinnvoll. Und last but not least, auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital, d.h. die Wohlhabenderen, müssen endlich in die Finanzierung mit einbezogen werden! Das wäre zwar kurzfristig möglich, kann man aber nicht mit Merkel und ihrer, den Reichen und Mächtigen zugetanen, Union erreichen. Merkel und ihre Union würden stattdessen eine kräftige Mehrwertsteuererhöhung vorziehen, wie schon durch ihnen gewogene Institute vorgeschlagen wird!
Also, ihr Rentner und Beitragszahler: SPD und oder LINKE wählen!
Bis das passiert, mein Tip: Hören Sie mal an, was der Rentenrevoluzzer und Gitarren-Schamane Sigismund Ruestig dazu auf YouTube zu Sagen bzw. zu Singen hat.
Verena Bentele vom VdK hat Recht! Endlich sagte mal jemand, dass zur Finanzierung der künftigen Renten - in Anbetracht des bevorstehenden demografischen Problems - auch ander Finanzierungen als immer nur die Beiträge der Arbeitnehmer heranzuziehen sind! Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Ran an die hohen Vermögen! Ran an die hohen Erbschaften! Ran an die Steuerschlupflöcher für Unternehmen! Ran an die Einkommen von Super-Reichen!
Also neben dem Produktuonsfaktor Arbeit auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig machen!
Bis das passiert, mein Tip: Hören Sie mal an, was der Rentenrevoluzzer und Gitarren-Schamane Sigismund Ruestig dazu auf YouTube zu Sagen bzw. zu Singen hat.
PS: Nicht die Reichen sind an der unzureichenden Finanzierung unserer Sozialsysteme schuld! Sie könnten aber einen super Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten! Dazu müssten aber die Politiker die Weichenstellung weg von einer bislang praktizierten Umverteilung von unten nach oben hin zu einer längst überfälligen Umverteilung von oben nach unten ändern!
Die Mütterrente ist eindeutig keine Versicherungsleistung, sondern eine gesamtgesellschaftliche Leistung, die aus Steuermitteln zu finanzieren ist. Leider sorgt das Dogma der Schwarzen Null auch hier für eine Ungerechtigkeit, denn nun werden die Beitragszahler damit belastet. Anschließend heißt es dann wieder, die Rentenversicherung würde nicht funktionieren. Dabei sind es klassische politische Fehlentscheidungen, die zu den genannten Finanzergebnissen führen. Dass eine sozialdemokratische Partei diesen Unsinn mitmacht, zeigt, wie schwach die SPD inzwischen geworden ist.
Wo ist Adenauer? Nicht auf der Seite von Merkel und ihrer Union!
Ob sich die SPD mit ihrer Rentenpolitik an Adenauer heranwagt?
Nach wie vor wird bei den Rentendiskussionen nicht nachhaltig auf die eigentlichen Herausforderungen eingegangen: nur eingeschränkt auf das Demografieproblem und die vermehrt drohende Altersarmut (= erbärmliches, im Lauf der Jahre abgesenktes Rentenniveau!), noch auf alle möglichen Lösungen zur Finanzierung, insbesondere darauf, auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig zu machen! Auch der sogenannte „Rentenexperte“ Raffelhüschen, u.a. auch bekannt als Lobbyist der Versicherungswirtschaft, unterschlägt diese, in der jetzigen Situation, einzig sinnvolle Finanzierungs-Option. Stattdessen wird weiter die Renten-Lüge verbreitet, eine höhere Rente würde zwangsläufig zu höheren Rentenbeiträgen und zu einer höheren Belastung des Bundeshaushaltes führen. Garniert wird das Ganze dann noch mit der einseitigen Bemerkung, dass der Bundeshaushalt heute schon zig Milliarden Euro der Rentenversicherung zuschießt, ohne andererseits die ebenfalls zig Milliarden rentenfremden Leistungen dagegen zu halten, die heute zu Unrecht aus der Rentenkasse finanziert werden.
Es wird daher immer wieder nur im bestehenden Rentensystem an der bestehenden Rentenformel - mal zulasten der Rentner, mal zulasten der Arbeitnehmer - herumgefummelt, anstelle einmal die Rentenformel kreativ weiterzuentwickeln. Insofern ist das alles nur Stückwerk! Auch die derzeit eingesetzte Rentenkommission lässt nicht erkennen, dass sie diese Kreativität an den Tag legen würde!
Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! So wie z.B. 1957, als Adenauer eine umfassende Rentenreform im Sinne eines Paradigmenwechsels durchsetzte. Heute ist es wieder soweit!
Macht die Rente endlich im Sinne eines Gesamtkonzepts "wetterfest", insbesondere auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels! In diesem Sinne ist der von Finanzminister Scholz ins Spiel gebrachte Termin 2040 überfällig!
Tatsächlich handelte es sich bei den bisherigen Maßnahmen der GroKos (Mütterrente, Rente mit 63, Ost-West-Angleichung etc.) allerdings lediglich um kleinere Korrekturen im Sinne der Rentengerechtigkeit.
Angesagt wäre längerfristig, mehr beitragspflichtige Arbeitnehmer auch durch eine intelligente Zuwanderungspolitik zu gewinnen, das Renteneintrittsalter moderat und flexibel zu verschieben, und die Familienpolitik im Sinne einer kinderfreundlichen Politik wieder vom Kopf auf die Füße stellen.
Kurzfristig wäre ein erster konkreter, sofort wirksamer Schritt in ein langfristiges Gesamtkonzept die Steuerfinanzierung rentenfremder Belastungen und damit die Korrektur dieses Rentenbetrugs. Auch ein flexibler Renteneintritt wäre kurzfristig möglich und sinnvoll. Und last but not least, auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital, d.h. die Wohlhabenderen, müssen endlich in die Finanzierung mit einbezogen werden! Das wäre zwar kurzfristig möglich, kann man aber nicht mit Merkel und ihrer, den Reichen und Mächtigen zugetanen, Union erreichen. Merkel und ihre Union würden stattdessen eine kräftige Mehrwertsteuererhöhung vorziehen, wie schon durch ihnen gewogene Institute vorgeschlagen wird!
Also, ihr Rentner und Beitragszahler: SPD und oder LINKE wählen!
Bis das passiert, mein Tip: Hören Sie mal an, was der Rentenrevoluzzer und Gitarren-Schamane Sigismund Ruestig dazu auf YouTube zu Sagen bzw. zu Singen hat.
http://youtu.be/BgVWI_7cYKo
http://youtu.be/TgAi7qkD8qg
http://youtu.be/mQvThNJkKbA
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören.
Verena Bentele vom VdK hat Recht! Endlich sagte mal jemand, dass zur Finanzierung der künftigen Renten - in Anbetracht des bevorstehenden demografischen Problems - auch ander Finanzierungen als immer nur die Beiträge der Arbeitnehmer heranzuziehen sind! Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Ran an die hohen Vermögen! Ran an die hohen Erbschaften! Ran an die Steuerschlupflöcher für Unternehmen! Ran an die Einkommen von Super-Reichen!
Also neben dem Produktuonsfaktor Arbeit auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig machen!
Bis das passiert, mein Tip: Hören Sie mal an, was der Rentenrevoluzzer und Gitarren-Schamane Sigismund Ruestig dazu auf YouTube zu Sagen bzw. zu Singen hat.
http://youtu.be/BgVWI_7cYKo
http://youtu.be/TgAi7qkD8qg
http://youtu.be/mQvThNJkKbA
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören.
PS: Nicht die Reichen sind an der unzureichenden Finanzierung unserer Sozialsysteme schuld! Sie könnten aber einen super Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten! Dazu müssten aber die Politiker die Weichenstellung weg von einer bislang praktizierten Umverteilung von unten nach oben hin zu einer längst überfälligen Umverteilung von oben nach unten ändern!
Die Mütterrente ist eindeutig keine Versicherungsleistung, sondern eine gesamtgesellschaftliche Leistung, die aus Steuermitteln zu finanzieren ist. Leider sorgt das Dogma der Schwarzen Null auch hier für eine Ungerechtigkeit, denn nun werden die Beitragszahler damit belastet. Anschließend heißt es dann wieder, die Rentenversicherung würde nicht funktionieren. Dabei sind es klassische politische Fehlentscheidungen, die zu den genannten Finanzergebnissen führen. Dass eine sozialdemokratische Partei diesen Unsinn mitmacht, zeigt, wie schwach die SPD inzwischen geworden ist.