Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber kam zu Besuch

Die Regionen sind wirtschaftlich stark

Besuch bei BBraun Melsungen: Besichtigung der Herstellung von Dialysegeräten: von links: Manfred Herres, Werkleiter B. Braun Avitum, Michael Becker, Vorstand Finanzen B. Braun Avitum, Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber, Dr. Holger Seeberg, Vorstand Marketing & Sales, B. Braun Avitum. Foto: rp

Der Regierungsbezirk Kassel umfasst die Regionen Nord- und Osthessen (NOH) und ist flächenmäßig der größte Regierungsbezirk in Deutschland. Die Regionen sind wirtschaftlich stark, besonders vielfältig und werden in ihrer Bedeutung als Standort mitten in Deutschland und Europa weiter wachsen. Das Regierungspräsidium versteht sich als Mittler und Dienstleister für die Region. In Kassel und dem Schwalm-Eder-Kreis stand das Thema Regionale Wirtschaft und Wirtschaftsförderung auf der Tagesordnung.

Besichtigung des Güterverkehrszentrums in Kassel und Austausch mit dem Netzwerk Industriepark

Zusammen mit Vertretern der Wirtschaftsförderung, dem Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Kassel, Andreas Siebert, sowie dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Raum Kassel, Kai Georg Bachmann, besichtigte der Regierungspräsident das Containerterminal des Güterverkehrszentrums. Im Anschluss traf sich der Regierungspräsident mit Vertretern des Industrieparks Kassel zu einem Austausch. Hierbei wurde die regionale Wirtschaftsförderung ebenso angesprochen wie besondere Anliegen und Fragen, die derzeit die nord- und osthessische Wirtschaft bewegen. Der Kasseler Industriepark ist mit 550 Hektar die größte zusammenhängende industrielle Gewerbefläche zwischen Frankfurt am Main und Hannover. Rund 550 Firmen mit etwa 10.000 Beschäftigten sind hier ansässig. Etwa 100 LKW steuern den Umschlagbahnhof und das Depot täglich an, in Spitzenzeiten sind es bis zu 200. „NordOstHessen ist eine vitale, weltoffene und wirtschaftlich boomende Region mit idealen Voraussetzungen zum Leben und Arbeiten, mitten in Deutschland und Europa. Das spürt man hier im Industriepark ganz besonders.

Wir müssen weitere Anstrengungen unternehmen, um Lösungen zu finden, wie die steigenden Umschlagzahlen planerisch und genehmigungsrechtlich bewältigt werden können. In den nächsten 10 Jahren wird ein Umschlag von knapp 73.000 Einheiten erwartet, derzeit ist ein weiterer Ausbau der Verladekapazität mit einer weiteren Verladestraße und einem weiteren Kran kaum möglich“ so der Regierungspräsident. Ohne einen Ausbau der Kapazitäten in der Region würde es zu einem prognostizierten Engpass kommen. „Ich freue mich, dass der Zweckverband Raum Kassel begonnen hat, im Rahmen des Siedlungsrahmenkonzepts weitere Potenzialflächen interkommunal und auch energetisch vorbildlich zu entwickeln und dieses Vorhaben eng mit uns abstimmt. So kann eine Erfolgsgeschichte hoffentlich fortgeschrieben werden“, so der Regierungspräsident.

Besuch der Fa. B. Braun Melsungen AG

Zusammen mit dem Bürgermeister der Bartenwetzerstadt Melsungen, Markus Boucsein, besuchte Regierungspräsident Klüber das Avitum-Werk der B. Braun Melsungen AG. In diesem Werk stehen Dialysegeräte im Fokus der Produktion. Die Themen Fachkräftegewinnung, Ausbildung und Arbeitgeberattraktivität bei dem Unternehmen standen im Mittelpunkt des Austausches. Im Zuge des Besuchs bestand die Möglichkeit, das Ausbildungszentrum der Firma B. Braun in Augenschein zu nehmen. Klüber lobte das Unternehmen als zukunftsorientierten und großen Arbeitgeber mit herausragender Bedeutung für die gesamte Region NordOstHessen. Der Regierungspräsident betonte, die Region könne stolz auf Welt- und Traditionsunternehmen dieser Klasse vor Ort sein. Daneben stehen jedoch genauso wichtig die vielen Familien- und Traditionsbetriebe des Mittelstandes, die in Zeiten von Covid-19 einer besonders hohen Belastungsprobe ausgesetzt seien. „Sowohl die Global-Player als auch der breite Mittelstand sind unverzichtbar für die Wirtschaft hier vor Ort. Was hier in Melsungen in die Ausbildung junger Menschen investiert wird, ist beispielgebend“ sagte Klüber zum Abschluss. +++ pm

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