Radverkehrskonzept – Bürger sind zur Beteiligung aufgerufen

Radverkehrskonzept soll bis zum Sommer 2020 fertiggestellt sein

Die Stadt Fulda möchte ein flächendeckendes und attraktives Radverkehrsnetz für den Alltags- und Freizeitverkehr entwickeln und herstellen. Dafür wird die Radverkehrsinfrastruktur in der Stadt Fulda auf den Prüfstand gestellt – aufbauend auf dem bestehenden Wegweisungsnetz und dem Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2009. Die Stadt Fulda hat das Planungsbüro Radverkehr-Konzept (RV-K) aus Frankfurt am Main damit beauftragt, das Radverkehrskonzept fortzuschreiben.

Die Mitarbeiter des Planungsbüros werden alle Radverkehrsverbindungen mit dem Fahrrad abfahren und auf Verbesserungsmöglichkeiten und Gefahrenstellen prüfen. „Wir arbeiten weiterhin verstärkt an Verbesserungen der Fuldaer Radinfrastruktur“, so Stadtbaurat Daniel Schreiner. Damit könne zum einen ein deutlicher Beitrag zu Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit geleistet werden, gleichzeitig könne über die Befragungen ein Abgleich mit den bislang erfolgten Maßnahmen erfolgen, so Schreiner. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Beteiligung aufgerufen: Bis zum 31. Januar 2020 können mangelhafte oder fehlende Radverkehrsverbindungen sowie Gefahrenstellen online in einer Karte eingezeichnet und beschrieben werden: www.radforum-stadt-fulda.de.

Aufbauend auf den Meldungen der Bürgerinnen und Bürger definiert das Planungsbüro in Zusammenarbeit mit der Stadt Fulda ein „Zielnetz Radverkehr 2030“. Maßnahmen, die zur Erreichung dieses Zielnetzes notwendig sind, werden erarbeitet, auf Umsetzbarkeit geprüft und mit den zuständigen Ämtern und Institutionen abgestimmt. Alle Ergebnisse werden nach Abschluss der Arbeiten aufbereitet und veröffentlicht. Der Entwurf des neuen Radverkehrskonzeptes soll bis zum Sommer 2020 fertiggestellt sein. +++ mkf

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