Putin ordnet nach Flugzeugabsturz Staatstrauer an

Flugzeug

Moskau. Nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel hat Russlands Präsident Wladimir Putin für den Sonntag eine Staatstrauer angeordnet. Zuvor hatte er die Bildung einer staatlichen Kommission zur Untersuchung des Unglücks angekündigt. Der Airbus 321 war am Samstagmorgen mit 217 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Weg vom Ferienort Scharm el-Scheich am Roten Meer nach Sankt Petersburg von den Radarschirmen verschwunden.

Kurz darauf hatte die ägyptische Regierung den Absturz bestätigt. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Medienberichten zufolge hatte die Besatzung des Fliegers kurz vor dem Absturz technische Probleme gemeldet, der Pilot habe angekündigt, auf dem nächstgelegenen Flughafen landen zu wollen. Retter hatten der russischen Nachrichtenagentur Ria zufolge bis zum Mittag rund 100 Leichen geborgen. Überlebende seien zunächst nicht gefunden worden, allerdings hätten Rettungskräfte im Wrack Stimmen gehört.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich bestürzt über das Unglück: „Unsere Gedanken sind jetzt bei all denen, die durch dieses tragische Unglück so plötzlich ihre Liebsten verloren haben. Ich möchte in diesen schweren Stunden der ganzen russischen Bevölkerung mein aufrichtiges Beileid aussprechen“, erklärte Steinmeier. Bundeskanzlerin Angela Merkel dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kondoliert. „Unser tief empfundenes Mitgefühl ist bei den Angehörigen und Freunden der Menschen, die bei diesem furchtbaren Unglück ums Leben gekommen sind“, so Merkel. „Deutschland trauert mit Russland um die Opfer.“  +++ fuldainfo

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Letzte Aktualisierung: 30.11.2022, 05:22 Uhr
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