Petersberger Backhausfest wieder ein Erfolg

Weiherkruste, Zwibbelsploatz und Irish Folk

Auch dieses Jahr lud der Heimatverein Petersberg e.V. wieder zum Backhausfest im ,,Alten Weiher‘‘ ein. Neben frisch gebackenem Sauerteigbrot ,,Weiherkruste‘‘, Zwibbelsploatz, Bratwurst und Klops mit Soße wurden allerlei kühle Getränke für die Gäste geboten. Ein besonderes Highlight war diesmal eine historische Wanderung speziell für Kinder.

So haben Peter Scheel als Propst Sigismund von Bibra und Felix Gaul als Gemeindediener den Kindern den ersten Brunnen von Petersberg, den Schwesterngarten und die 150 Jahre alte Dorflinde gezeigt. Zudem erlebten die Kinder eine Schulstunde wie in früherer Zeit – das Schreiben mit Griffeln auf Schiefertafeln und sogar einige Buchstaben Sütterlin lernten sie. Besonders beeindruckt waren die Kinder, als es hoch zur Liobakirche ging. Zunächst erklärte hier Bruno Dehler, wie das große Uhrenwerk im Zusammenspiel mit den Kirchenglocken funktioniert. Danach ging es dann noch eine schmale Treppe zum Turm und die Kinder konnten hautnah miterleben, wie die Glocke fünfmal schlägt.

Doch auch für die ,,großen‘‘ Besucher wurde einiges geboten: So gab es Samstagabend Unterhaltung durch die Band ,,Sheep Dip‘‘, die den Besuchern Irish Folk näherbrachten. ,,Trotz teilweise heftigen Regens am Samstagabend gab es eine ausgelassene Stimmung – die Leute haben geschunkelt, gelacht und den Abend richtig genossen‘‘, freut sich der Vorsitzende Peter Scheel. Auch Sonntag wurde durch die beiden Musiker Roland Müller und Fred Ulrich für gute Laune gesorgt. ,,Bei solch tollen Liedern schmeckt das Brot und der Ploatz gleich doppelt so gut – gerne könnte das Backhausfest mehrmals im Jahr sein‘‘ , berichtet schmunzelnd ein zufriedener Besucher. Beeindruckt wurden die Besucher des Festes auch durch die Mitglieder des Deutz-Club Allmus – diese haben ihre historischen Fahrzeuge präsentiert und konnten mit vielen Detailwissen alle auftretenden Fragen beantworten.

Einen großen Dank richtet der Vorsitzende auch an alle Helfer, ohne die so ein Fest gar nicht stattfinden könnte. Insbesondere die Vorbereitungen des Ofens, die Helfereinteilung und das viele Bürokratische um das Fest herum, sehen viele Besucher nicht. ,,Bei uns im Verein ist jeder willkommen – egal ob er Interesse an Zeitgeschichte, dem Backen oder einfach an der Geselligkeit hat, jeder kann eine unserer Monatsversammlungen besuchen oder uns kontaktieren‘‘, ergänzt Vorstandsmitglied Christoph Schmitt. +++ mk

 
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