Im Vorfeld der Kommunalwahl am 15. März haben wir allen Parteien und Wählervereinigungen, die in der Region Fulda für Stadt und Landkreis antreten, einen Fragenkatalog zu wichtigen politischen Themen zugesendet. Dabei ging es unter anderem um Stadtentwicklung, Verkehr, Klima und Umwelt, soziale Angebote sowie Verwaltung und Finanzen.
Leider haben nicht alle Angeschriebenen auf unsere Anfrage reagiert. Die Antworten derjenigen, die sich beteiligt haben, veröffentlichen wir hier in Form von Interviews.
Fragen zum Landkreis Fulda
Fuldainfo: Wie sichern Sie gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land?
SPD: Wir sichern gleichwertige Lebensverhältnisse durch eine faire Finanzverteilung zwischen Landkreis und Kommunen. Die Kreisumlage soll möglichst niedrig bleiben. Finanzschwache Gemeinden werden weiterhin gezielt unterstützt, unter anderem mit Mitteln aus dem Kreisausgleichsstock. Gleichzeitig investieren wir in Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung und einen flächendeckenden Breitbandausbau.
Fuldainfo: Wie stärken Sie kleinere Gemeinden und Ortsteile?
SPD: Wir setzen auf echte kommunale Partnerschaft statt Bevormundung. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die ehrenamtlichen Kommunalvertreter vor Ort wissen am besten, was ihre Gemeinden brauchen. Deshalb wollen wir ihnen finanzielle Spielräume geben. Zudem stärken wir die regionale Wirtschaft, Mobilität und digitale Infrastruktur im ländlichen Raum.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie zur Sicherung der Nahversorgung?
SPD: Wir stärken regionale Produkte und fördern die Direktvermarktung. Eine nachhaltige Landwirtschaft sichert Wertschöpfung vor Ort. Wir halten es für richtig, Dorfläden gezielt auch mit Kreismitteln zu unterstützen, wenn diese vor Ort wirklich getragen werden, beispielsweise im Rahmen genossenschaftlicher Modelle.
Fuldainfo: Wie soll die kommunale Infrastruktur modernisiert werden?
SPD: Wir wollen den Glasfaserausbau konsequent abschließen. Öffentliche Gebäude sollen energetisch saniert werden. Schulen werden weiterhin modern ausgestattet. Feuerwehr und Katastrophenschutz erhalten moderne Ausrüstung. Zudem investieren wir verstärkt in den Ausbau von Radwegen.
Öffentlicher Nahverkehr & Mobilität
Fuldainfo: Wie verbessern Sie den ÖPNV im ländlichen Raum?
SPD: Wir wollen den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und flexibler gestalten. Digitale, nachfrageorientierte Angebote sollen bestehende Linien ergänzen. Bürgerbusse sollen in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Stadt und Landkreis müssen Mobilität gemeinsam planen.
Fuldainfo: Welche Lösungen sehen Sie für Orte mit schwacher Anbindung?
SPD: Wir setzen auf flexible und digital gestützte Mobilitätsangebote. Diese sollen dort eingesetzt werden, wo klassische Linienverkehre wirtschaftlich an ihre Grenzen stoßen.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu Rufbussen oder neuen Mobilitätskonzepten?
SPD: Wir unterstützen ergänzende und nachfrageorientierte Angebote wie Rufbusse, wenn sie sinnvoll in ein Gesamtkonzept eingebunden sind. Gerade im ländlichen Raum sind solche Lösungen wichtig.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Pendlerinnen und Pendler entlasten?
SPD: Wir wollen im Raum Fulda eine einheitliche Tarifzone einführen. Ringlinien sollen Fahrtzeiten verkürzen und Umwege vermeiden. Radwege werden weiter ausgebaut, was auch für Nahpendler eine wichtige Rolle spielen kann. Ein integriertes Verkehrskonzept für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie den Freizeitverkehr ist aus unserer Sicht dringend notwendig.
Gesundheitsversorgung & Pflege
Fuldainfo: Wie sichern Sie langfristig die medizinische Versorgung?
SPD: Der Landkreis soll sich an der Trägerschaft des Klinikums Fulda beteiligen, um dessen Bestand dauerhaft zu sichern. Das Klinikum muss in kommunaler Hand bleiben. Medizinische Versorgungszentren sollen ausgebaut werden. Wir wollen gezielt Anreize schaffen, damit Ärztinnen und Ärzte in der Region bleiben oder sich hier niederlassen. Langfristig streben wir sogar eine medizinische Fakultät in Fulda an.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Ärztemangel?
SPD: Wir fördern gezielt Niederlassungen im ländlichen Raum. Gemeinschaftspraxen und Telemedizin sollen ausgebaut werden. Zudem wollen wir Wohnraum für besonders gesuchte Berufsgruppen schaffen.
Fuldainfo: Wie soll die Pflegeversorgung verbessert werden?
SPD: Wir stärken Beratungsangebote und unterstützen pflegende Angehörige stärker. Die Pflegeinfrastruktur muss weiterentwickelt werden, um dem demografischen Wandel gerecht zu werden. Wir wissen, dass Pflege im häuslichen Bereich sehr anstrengend ist.
Fuldainfo: Wie unterstützen Sie ältere Menschen?
SPD: Wir fördern altersgerechte Angebote wie Begegnungsstätten und Freizeitprogramme. Barrierefreie Infrastruktur wird weiter ausgebaut. Altersgerechtes Wohnen soll gezielt gestärkt werden. Neue Wohnformen müssen gedacht und geschaffen werden, und auch Modelle wie „Wohnungstausch“ müssen bezahlbar bleiben.
Schulen & Bildung
Fuldainfo: Wie wollen Sie Schulen modernisieren?
SPD: Wir investieren in die digitale Ausstattung der Schulen. Ganztagsangebote werden weiter ausgebaut. Wir prüfen die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an einer Gesamtschule. Zudem unterstützen wir die Schaffung zumindest einer Integrierten Gesamtschule im Landkreis.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt Digitalisierung?
SPD: Digitale Ausstattung ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Digitale Teilhabe ist eine Voraussetzung für Bildungsgerechtigkeit und moderne Unterrichtsformen.
Fuldainfo: Wie sichern Sie Schulstandorte im ländlichen Raum?
SPD: Wir wollen wohnortnahe Bildungsabschlüsse ermöglichen und die Attraktivität der Schulstandorte stärken. Allerdings müssen die Schulstandorte vor Ort, insbesondere bei den Grundschulen, von den Eltern vor Ort auch angenommen werden.
Wirtschaft & Arbeitsplätze
Fuldainfo: Wie stärken Sie den Wirtschaftsstandort Landkreis Fulda?
SPD: Wir unterstützen gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups. Nachhaltiger Tourismus wird weiterentwickelt. Regionale Wertschöpfungsketten werden gestärkt. Eine moderne Infrastruktur bildet dafür die Grundlage.
Fuldainfo: Was planen Sie zur Fachkräftegewinnung?
SPD: Wir fördern Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine kommunale Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft soll entstehen. Zudem unterstützen wir die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und die Integration in den Arbeitsmarkt. Wir unterstützen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, zum Beispiel durch eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft, und helfen beim Erlernen der deutschen Sprache.
Umwelt, Natur & Energie
Fuldainfo: Wie vereinbaren Sie Natur- und Landschaftsschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung?
SPD: Wir setzen auf nachhaltigen Tourismus und regionale Wirtschaftskreisläufe. Klimaschutz soll konkret, messbar und überprüfbar umgesetzt werden.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zum Ausbau erneuerbarer Energien?
SPD: Wir unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien ausdrücklich. Windkraft spielt dabei eine wichtige Rolle. Bürgerinnen und Bürger sollen finanziell beteiligt werden, um Akzeptanz und regionale Wertschöpfung zu sichern.
Digitalisierung & Verwaltung
Fuldainfo: Wie stellen Sie schnelles Internet sicher?
SPD: Der Breitbandausbau wird konsequent abgeschlossen. Alle Gemeinden und Ortsteile sollen leistungsfähige Glasfaseranschlüsse erhalten. Zudem wollen wir besser über die Vorteile von Hausanschlüssen informieren, da vielfach festgestellt wird, dass die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses noch nicht genutzt wird.
Fuldainfo: Wie stärken Sie Bürgerbeteiligung?
SPD: Wir setzen auf transparente Entscheidungsprozesse. Gremien müssen frühzeitig informiert werden. Jugendliche sollen durch geeignete Beteiligungsformate stärker mitbestimmen können.
Kreisfinanzen & Zusammenarbeit
Fuldainfo: Welche Investitionen haben Priorität?
SPD: Priorität haben bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit. Diese Bereiche sichern die Zukunft unseres Landkreises und schaffen zugleich neue Arbeitsplätze.
Fuldainfo: Wie verbessern Sie die Zusammenarbeit mit den Kommunen?
SPD: Wir stehen für eine Politik der kommunalen Partnerschaft. Vertrauen und Transparenz sind dabei die Grundlage. Die Gemeinden dürfen keine Bittsteller sein, sondern müssen gleichberechtigte Partner sein.
Antwort (CDU): Die CDU setzt auf eine kontinuierliche Modernisierung der Kreisstraßen, das Schließen von Lücken im Radwegenetz sowie den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur. Der ICE-Knotenpunkt Fulda und die Bahnverbindung Richtung Frankfurt sollen gestärkt werden, ebenso die Nahverkehrsstrecken wie Vogelsbergbahn und Rhönbahn. Mit dem zusätzlichen Autobahnanschluss der A7 bei Döllbach entstehen neue Entwicklungschancen insbesondere für Eichenzell, Ebersburg und Gersfeld.
Wir wollen besonders die kleineren Kreiskommunen durch den Kreisausgleichsstock weiter finanziell fördern. Eine Förderung der Städte und Gemeinden in diesem Ausmaß ist ein Alleinstellungsmerkmal, das wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewahren wollen. Gleichzeitig erhebt der Landkreis Fulda die niedrigste Kreisumlage hessenweit, wovon auch wiederum die Städte und Gemeinden profitieren. In der Konsequenz kann dadurch vor Ort mehr investiert werden bei gleichzeitig vergleichsweise niedrigen Steuern und Hebesätzen. Ein großes Plus für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis.
Frage (Fuldainfo): Wie möchte die CDU die Mobilität im ländlichen Raum modern und flexibel gestalten?
Antwort (CDU): Gerade im ländlichen Raum setzt die CDU auf flexible Mobilitätsangebote. Rufbusse und Anruf-Sammel-Taxis sollen digital einfacher buchbar werden. Echtzeit-Informationen und digitale Ticketlösungen sollen die Nutzung des ÖPNV attraktiver machen – insbesondere auch abends und am Wochenende.
Frage (Fuldainfo): Welche Pläne hat die CDU für die Gesundheitsversorgung im Landkreis Fulda?
Antwort (CDU): Die CDU bekennt sich klar zur kommunalen Trägerschaft des Klinikums Fulda, zur Stärkung des Standorts Gersfeld, des Herz-Jesu Krankenhauses und des Krankenhauses Hünfeld. Der Medizinercampus Fulda soll weiter ausgebaut werden, um junge Ärztinnen und Ärzte langfristig an die Region zu binden. Programme wie das Fulda-Stipendium oder die „Landpartie“ werden fortgeführt, um die haus- und fachärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu sichern.
Wir wollen Arztsitze in der Fläche erhalten. Regionale Medizinische Versorgungszentren sollen dort helfen, wo keine Praxisnachfolge gefunden wird. Gleichzeitig werden Rettungsdienststandorte ausgebaut, Ersthelfer-Netzwerke gestärkt und digitale Lösungen wie Telenotarzt-Systeme geprüft. Auch Pflegekräfte, Hebammen und Palliativdienste sollen gezielt unterstützt und qualifiziert werden.
Frage (Fuldainfo): Welche Rolle spielt Bildung in den Planungen der CDU?
Antwort (CDU): Moderne Schulen mit leistungsfähiger digitaler Infrastruktur stehen im Mittelpunkt unserer Bildungspolitik. Alle Schulen im Landkreis sind gigabitfähig angebunden, nun sollen stabiles WLAN, professionelles Gerätemanagement und kontinuierliche Fortbildungen weiter gestärkt werden. Die Grundschulen vor Ort sollen gesichert bleiben.
Die Hochschule Fulda ist Innovationspartner für unsere mittelständisch geprägte Wirtschaft. Wir möchten, dass das Studienangebot arbeitsmarktorientiert weiterentwickelt und der Medizinercampus weiter ausgebaut wird.
Frage (Fuldainfo): Wie möchte die CDU die Wirtschaftskraft und regionale Wertschöpfung stärken?
Antwort (CDU): Die CDU will den Landkreis Fulda als starken Wirtschaftsstandort weiterentwickeln. Öffentliche Aufträge sollen mittelstandsfreundlicher gestaltet und Vergabeverfahren entbürokratisiert werden. Zudem setzt sich die CDU für die Ansiedlung weiterer Landes- und Bundesbehörden ein.
In der Landwirtschaft setzt die CDU auf Verlässlichkeit, weniger Bürokratie und regionale Vermarktung. Ein „Lotse Feld & Wald“ soll Betriebe durch Förderprogramme begleiten. Regionale Produkte sollen stärker in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden, um Wertschöpfung und kurze Wege zu sichern. Tourismus, Messe- und Kongressstandort Fulda sowie die Rhön sollen unter einer gemeinsamen Marke weiter gestärkt werden.
Frage (Fuldainfo): Welche Position vertritt die CDU beim Umwelt- und Klimaschutz?
Antwort (CDU): Beim Klimaschutz setzt die CDU auf pragmatische Lösungen mit Augenmaß. Photovoltaik auf Dächern, Agri-PV, Wasserstoff-Infrastruktur sowie klimafreundliche Technologien sollen ausgebaut werden, ohne Haushalte unnötig zu belasten. Humusaufbau, Erosionsschutz und Wasserrückhalt sollen Land- und Forstwirtschaft resilienter gegen Dürre und Starkregen machen. Waldumbau und Wiederbewaldung werden gezielt vorangetrieben.
Frage (Fuldainfo): Welche Rolle spielt die Digitalisierung für Verwaltung und Infrastruktur?
Antwort (CDU): Die CDU strebt Breitband in jedem Haus und flächendeckendes 5G an. Digitale Bauanträge, Online-Zahlungen und elektronische Bescheide sollen Verwaltungsprozesse vereinfachen. Ziel ist eine Verwaltung, die so einfach funktioniert wie eine gute App – bürgernah, effizient und wirtschaftsfreundlich.
Frage (Fuldainfo): Welche Bedeutung haben solide Finanzen für die Umsetzung der Vorhaben?
Antwort (CDU): Alle Vorhaben stehen unter dem Leitgedanken einer verantwortungsvollen Haushaltsführung. Projekte sollen auf Nutzen, Betriebskosten und Förderfähigkeit geprüft werden. Investitionen in Schulen, Infrastruktur und Digitalisierung genießen Priorität, damit der Landkreis Fulda auch in Zukunft finanziell stabil bleibt.
Die CDU Fulda verbindet in ihrem Programm wirtschaftliche Stärke, soziale Verantwortung und ökologische Nachhaltigkeit. Ziel ist ein Landkreis, der sicher, modern und lebenswert bleibt – für alle Generationen.
Antwort (Die Linke): Trotz großer struktureller Krisen in den Städten ziehen immer mehr Menschen vom Land weg. Wir wollen dem entgegenwirken durch einen guten, klimagerechten und barrierefreien Ausbau des ÖPNV sowie durch eine soziale Absicherung der Daseinsvorsorge. Ärztliche Versorgung sowie Einkaufen müssen für alle ausreichend verfügbar sein. Der Internetausbau muss dringend überall abgeschlossen werden, Kultur-, Sport- und Freizeitangebote müssen erhalten oder weiter etabliert werden. Grundstücke und Wohnungen müssen preislich fair und sozialgerecht verteilt werden. Die Verantwortung für sämtliche Projekte muss bei der Kommune liegen und darf nicht der Willkür des kapitalistischen Marktes überlassen werden.
Frage (Fuldainfo): Wie stärken Sie kleinere Gemeinden und Ortsteile im Kreisgebiet?
Antwort (Die Linke): Dörfer und ländliche Gemeinden sollen nicht durch weitere Neubaugebiete, sondern durch konsequente Erfassung und Nutzung von Leerstand gefördert werden. Ortskerne müssen lebhaft gestaltet werden, Kleingewerbe darf nicht aussterben. Alle Menschen benötigen eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und Lebensmittelgeschäfte in erreichbarer Nähe. Der ÖPNV muss massiv klimagerecht und barrierefrei ausgebaut werden und durch angemessene Mobilitätskonzepte alle Ortschaften schnell und kostengünstig miteinander verbinden. Der Internetausbau muss dringend überall abgeschlossen werden, Kultur-, Sport- und Freizeitangebote müssen erhalten oder weiter etabliert werden.
Frage (Fuldainfo): Welche Maßnahmen planen Sie zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Orten?
Antwort (Die Linke): Geld muss dort eingesetzt werden, wo es den Menschen nützt, vor allem in der kommunalen Nahversorgung. Wir fordern eine flächendeckende ärztliche Verfügbarkeit, insbesondere für Seniorinnen und Senioren, durch den Erhalt von Praxen, Krankenhäusern und Rufbereitschaftsdiensten in kommunaler Hand. Privatwirtschaftliche Interessen und eine Zwei-Klassen-Gesellschaft haben in unserer Gesundheit nichts zu suchen. Wir fordern zudem den gezielten Erhalt von Kleingewerbe im ländlichen Raum und die Errichtung von Einkaufsläden dort, wo solche bisher fehlen. Selbstbedienungskonzepte wie die des „Teo“ begrüßen wir, insbesondere wenn sie in kommunaler Hand liegen und bezahlbares Einkaufen ermöglichen.
Frage (Fuldainfo): Wie soll die kommunale Infrastruktur im Kreis modernisiert werden?
Antwort (Die Linke): Wasser, Strom, Straßen, Einkaufsmöglichkeiten, Internet, Gesundheit oder Bildung sind in unserer modernen Zeit essenziell, überlebenswichtig oder der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Eine Modernisierung kommunaler Infrastruktur setzt voraus, dass diese Grundgüter von den Kommunen selbst organisiert und bereitgestellt werden. Privatwirtschaft hat hier nichts zu suchen und treibt strukturell die Preise nach oben. Stattdessen muss auf nachhaltige, klimagerechte und barrierefreie Infrastruktur gesetzt werden. Kommunale Infrastruktur muss bezahlbar und sozial gerecht für die Menschen vor Ort sein. Die genannten Grundgüter, insbesondere Kitas, Schulen, Schwimmbäder sowie Jugendtreffs und Kultur- und Sportstätten müssen klare Priorität im kommunalen Haushalt haben.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie den ÖPNV im ländlichen Raum verbessern?
Antwort (Die Linke): Wer auf dem Land lebt, ist leider weiterhin auf ein eigenes Auto angewiesen. Durch hohe Kosten bei Fahrzeugen, Führerschein und Sprit können sich das immer weniger Menschen leisten, und langfristig ist es mit modernem Klimaschutz nicht vereinbar. Wir fordern daher einen massiven Ausbau des ÖPNV durch dichte und verlässliche Taktungen – insbesondere abends, zu Stoßzeiten und am Wochenende, etwa durch Nachtbusse. Der Nahverkehr muss kostenfrei, barrierefrei, klimaneutral und nachhaltig sowie jederzeit verfügbar sein und wieder vollständig in kommunaler Hand liegen.
Frage (Fuldainfo): Welche Lösungen sehen Sie für Orte mit schwacher Verkehrsanbindung?
Antwort (Die Linke): Auch Ortschaften mit schwacher Verkehrsanbindung müssen durch sinnvolle Mobilitätskonzepte an umliegende Orte angebunden sein, um eine Abhängigkeit vom Auto zu verhindern. Gleichzeitig muss die Daseinsvorsorge vor Ort erhalten und ausgebaut werden – etwa bei Gesundheit, Einkaufsmöglichkeiten, Internet sowie Kultur- und Sportangeboten.
Frage (Fuldainfo): Wie stehen Sie zu Rufbussen oder neuen Mobilitätskonzepten?
Antwort (Die Linke): Welche Art der Mobilität im ÖPNV genutzt wird, sollte situativ und unter Einbeziehung von Mobilitätsexpertinnen und -experten entschieden werden. Wichtig ist, dass das Gesamtsystem klimaneutral, nachhaltig, barrierefrei und sozial gerecht ist und nicht der Willkür des Marktes überlassen wird. Es ist nicht sinnvoll, jede Stunde einen großen Bus durch eine kleine Siedlung zu schicken, wenn es sinnvollere Lösungen gibt. Dennoch muss der ÖPNV auch für die kleinsten Ortschaften Priorität vor dem Auto haben.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie Pendlerinnen und Pendler entlasten?
Antwort (Die Linke): Pendlerinnen und Pendler brauchen schnelle und häufige Verbindungen in die umliegenden Orte sowie Direktverbindungen in Ballungsräume. Dafür ist ein gutes, klimaneutrales, nachhaltiges, barrierefreies und kostenfreies Netz aus Bus- und Zugverbindungen notwendig.
Frage (Fuldainfo): Wie sichern Sie langfristig die medizinische Versorgung im Landkreis?
Antwort (Die Linke): Gesundheit muss als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden werden und in kommunaler Hand organisiert sein. Wir fordern den Ausbau und Erhalt von Gesundheitszentren mit verschiedenen Fachrichtungen unter einem Dach. Die Gesundheitsversorgung muss jederzeit durch den ÖPNV erreichbar sein. Ergänzend braucht es gestärkte Rufbereitschaftsdienste, insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Außerdem muss psychische Gesundheit stärker in den Fokus der Politik rücken, etwa bei Depressionen, Stress und Einsamkeit. Wir fordern niedrigschwellige Hilfsangebote und Präventionsmaßnahmen für Suchterkrankte und eine Politik, die Erkrankte nicht als gesellschaftliche Last abwertet.
Frage (Fuldainfo): Welche Maßnahmen planen Sie gegen Ärztemangel im ländlichen Raum?
Antwort (Die Linke): Auch beim Ärztemangel spielt es eine Rolle, die Gesundheitsversorgung in kommunaler Hand zu halten oder wieder dorthin zu überführen. Wir fordern zudem die Beendigung der Trennung von privater und gesetzlicher Versorgung, damit alle Ärztinnen und Ärzte für alle Patientinnen und Patienten verfügbar sind. Neue Fachkräfte sollen durch gezielte Anwerbungs- und Ausbildungsprogramme gewonnen werden, auch international.
Frage (Fuldainfo): Wie soll die Pflegeversorgung verbessert werden?
Antwort (Die Linke): Pflege darf nicht privaten Profitinteressen unterliegen. Wir fordern den Ausbau kommunaler ambulanter Pflegedienste, damit Menschen möglichst lange zu Hause leben können. Pflegeheimplätze müssen für alle bezahlbar sein, und Familien sowie Angehörige müssen stärker entlastet werden. Gute Pflege setzt attraktive Arbeitsmodelle, faire Bezahlung und gesellschaftliche sowie materielle Wertschätzung der Beschäftigten voraus.
Frage (Fuldainfo): Wie unterstützen Sie ältere Menschen im Kreisgebiet?
Antwort (Die Linke): Unsere sozial und gerecht ausgerichtete Politik dient älteren Menschen insgesamt durch bessere Daseinsvorsorge und Infrastruktur sowie durch den Erhalt und Ausbau von Kultur-, Freizeit- und Sportangeboten. Dadurch wird gesellschaftliche Teilhabe gestärkt und Einsamkeit entgegengewirkt.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie Schulen im Landkreis modernisieren?
Antwort (Die Linke): Bildungsgebäude sollten zu den wichtigsten Gebäuden unseres Landes gehören und entsprechend modern ausgestattet sein. Gutes Lernen ist nur in einladenden, barrierefreien und nachhaltigen Gebäuden mit moderner Technik möglich. Schulen müssen im kommunalen Haushalt eine hohe Priorität haben, gleichzeitig müssen Bund und Land stärker an der Finanzierung beteiligt werden. Der Anspruch auf Ganztagsbetreuung soll umgesetzt werden, und Bildung sowie Betreuung sollen kostenfrei sein. Zudem braucht es eine starke Schulsozialarbeit sowie ausreichend und gut bezahlte Lehrkräfte.
Frage (Fuldainfo): Welche Rolle spielt Digitalisierung an Kreisschulen?
Antwort (Die Linke): Digitalisierung ist essenziell, um Schülerinnen und Schüler auf eine Welt mit KI, Fehlinformationen und digitalen Herausforderungen vorzubereiten. Digitale Geräte und Software sollen allen kostenfrei zur Verfügung stehen. Gleichzeitig soll die Schulverwaltung digitalisiert werden, wobei datenschutzkonforme Open-Source-Lösungen statt monopolistischer Angebote großer US-Unternehmen genutzt werden sollen.
Frage (Fuldainfo): Wie sichern Sie Schulstandorte im ländlichen Raum?
Antwort (Die Linke): Die Sicherung von Schulstandorten ist vor allem eine Frage der Finanzierung und Prioritätensetzung im Haushalt. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sollen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Schulen sollen für Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Stunde mit dem ÖPNV erreichbar sein. Zusätzlich fordern wir einen Ausbau integrierter Gesamtschulen im Landkreis.
Frage (Fuldainfo): Welche Investitionen planen Sie in Bildungseinrichtungen?
Antwort (Die Linke): Bildungseinrichtungen sollen finanziell priorisiert werden. Gleichzeitig wollen wir Druck auf Bund und Land ausüben, damit diese Kommunen stärker unterstützen. Investitionen sollen in moderne Gebäude, Digitalisierung, faire Bezahlung, effiziente Verwaltung, kostenfreie Lernmittel und Fahrtwege sowie eine starke Schulsozialarbeit fließen.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Landkreis Fulda stärken?
Antwort (Die Linke): Solange es den Menschen nicht gut geht, spielt es keine Rolle, wie gut es der Wirtschaft geht. Wir setzen uns für Wirtschaftswachstum ohne Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung ein. Lokale kleine und mittlere Betriebe sollen vor monopolistischen Marktstrukturen geschützt werden. Wir fordern zudem eine höhere Gewerbesteuer für Großkonzerne, damit diese ihren gerechten Beitrag zum Gemeinwesen leisten.
Frage (Fuldainfo): Was planen Sie zur Fachkräftegewinnung?
Antwort (Die Linke): Fachkräfte werden durch gute Arbeitsbedingungen und eine lebenswerte Umgebung gewonnen. Wir wollen eine stärkere Integrations- und Migrationspolitik mit Städtepartnerschaften und Fachkräfteanwerbung aus dem Ausland. Geflüchtete sollen schneller Arbeitserlaubnisse erhalten und durch Sprach- und Integrationskurse sowie Unterstützung beim Einstieg in den Arbeitsmarkt begleitet werden.
Frage (Fuldainfo): Wie unterstützen Sie regionale Unternehmen und Landwirtschaft?
Antwort (Die Linke): Regionale Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe sollen gezielt unterstützt werden, damit sie nicht von großen Konzernen verdrängt werden. Landwirtschaft soll bei der Umstellung auf ökologische und klimafreundliche Produktion sowie höhere Tierschutzstandards unterstützt werden. Bürokratie soll für kleine Betriebe reduziert werden, ohne Arbeitnehmerrechte einzuschränken.
Frage (Fuldainfo): Welche Rolle spielen Tourismus und regionale Wertschöpfung?
Antwort (Die Linke): Tourismus in Fulda und der Rhön ist ein wichtiger Faktor für die regionale Wirtschaft und soll nachhaltig gefördert werden. Die Region und das Biosphärenreservat sollen geschützt werden. Tourismus darf nicht zu Massentourismus führen und darf den Wohnungsmarkt nicht verknappen oder verteuern.
Frage (Fuldainfo): Welche Investitionen haben Priorität im Kreishaushalt?
Antwort (Die Linke): Priorität haben Kitas, Schulen, Schwimmbäder, Sport- und Jugendangebote, der ÖPNV sowie die öffentliche Daseinsvorsorge in kommunaler Hand.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen verbessern?
Antwort (Die Linke): Entscheidungen sollen in enger Abstimmung mit den Gemeinden getroffen werden. Zuständigkeiten sollen klarer benannt werden, damit Kommunen wissen, an wen sie sich wenden können. Zudem sollen kommunale Finanzen fair verteilt werden.
Frage (Fuldainfo): Wie stehen Sie zur finanziellen Belastung der Gemeinden durch Kreisumlagen?
Antwort (Die Linke): Die Kreisumlage wird grundsätzlich als wichtig angesehen, da sie eine relativ gerechte Verteilung finanzieller Lasten ermöglicht. Gleichzeitig darf sie nicht dazu führen, dass Gemeinden finanziell überlastet werden. Deshalb sollen Bund und Land stärker an der Finanzierung kommunaler Aufgaben beteiligt werden – nach dem Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land sichern?
Antwort (FDP): Mit klaren Prioritäten: gute Schulen, schnelle digitale Netze, verlässliche medizinische Versorgung, intakte Straßen und ein ÖPNV, der auch im ländlichen Raum funktioniert. Unser Leitbild „Fulda 360 Grad“ soll Ziele bis 2035 festlegen, messbar und transparent über einen jährlichen Zukunftsbericht.
Frage (Fuldainfo): Wie stärken Sie kleinere Gemeinden und Ortsteile im Kreisgebiet?
Antwort (FDP): Indem wir ihnen Luft zum Atmen lassen: Die niedrige Kreisumlage soll fortgeführt werden – der Landkreis Fulda hat bereits die niedrigste in Hessen – und Investitionen vor Ort ermöglicht werden, etwa in Feuerwehren, Dorfgemeinschaft, Kinderbetreuung und Infrastruktur. Gleichzeitig wollen wir Bürokratie abbauen, etwa durch die Nutzung der Modellregion „KommFlex“.
Allein von 2022 bis 2026 stellt der Landkreis rund 17 Mio. € über den Kreisausgleichsstock bereit, um gezielt finanzschwächere Gemeinden bei Investitionen zu unterstützen – etwa für den Bau von Kitas, die Sanierung von Feuerwehrhäusern und Schwimmbädern. Kein anderer Landkreis in Hessen stellt in diesem Umfang freiwillig zusätzliche Mittel zur direkten Unterstützung seiner Städte und Gemeinden bereit.
Frage (Fuldainfo): Welche Maßnahmen planen Sie zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Orten?
Antwort (FDP): Zur Sicherung der Nahversorgung wollen wir Investitionen vor Ort erleichtern, unter anderem durch pragmatischeren Denkmalschutz, schnellere Genehmigungen und weniger Bürokratie. Gerade in kleineren Orten müssen Umbauten, Modernisierungen und neue Nutzungskonzepte für Läden, Bäckereien oder Dorftreffpunkte einfacher möglich sein, damit Versorgung im Ort bleibt. Wichtig ist, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit private Anbieter, Handwerk und Mittelstand vor Ort funktionieren.
Frage (Fuldainfo): Wie soll die kommunale Infrastruktur im Kreis modernisiert werden?
Antwort (FDP): Durch konsequente Investitionen in Schulen, Straßen und digitale Infrastruktur sowie durch eine Digitalisierung der Verwaltung mit medienbruchfreien Prozessen. In den vergangenen Jahren hat der Landkreis bewusst hohe Investitionen in die kommunale Infrastruktur getätigt: rund 79 Mio. € im Jahr 2023, über 60 Mio. € im Jahr 2024 und über 125 Mio. € im Jahr 2025. Auch 2026 sind erneut rund 78 Mio. € Investitionen geplant, vor allem in Schulen, Kreisstraßen, Breitband und öffentliche Infrastruktur. Diese Investitionen stärken Städte und Gemeinden nachhaltig und sichern gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Kreis.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie den ÖPNV im ländlichen Raum verbessern?
Antwort (FDP): Mit flexiblen Angeboten statt starrer Fahrpläne. Grundlage ist eine bereits beauftragte Mobilitätssimulation, aus der Pilotprojekte entstehen sollen – insbesondere im Bereich On-Demand-Verkehre. Dabei handelt es sich um flexible Rufsysteme ohne festen Fahrplan: Bürger bestellen die Fahrt per App oder Telefon, der Kleinbus fährt nur bei Bedarf, bündelt Fahrten intelligent und bringt Menschen auch in dünn besiedelten Orten zuverlässig von Tür zu Tür oder zum nächsten Knotenpunkt.
Frage (Fuldainfo): Welche Lösungen sehen Sie für Orte mit schwacher Verkehrsanbindung?
Antwort (FDP): On-Demand-Verkehre nach dem sogenannten „Hopper“-Ansatz, eine bessere Verknüpfung mit bestehenden Linien sowie praxistaugliche Übergänge zum Bahnverkehr. Ziel ist, dass Menschen zuverlässig ans Ziel kommen – auch ohne eigenes Auto.
Frage (Fuldainfo): Wie stehen Sie zu Rufbussen oder neuen Mobilitätskonzepten?
Antwort (FDP): Positiv – wenn sie alltagstauglich sind. Rufbus- oder On-Demand-Systeme sind oft der entscheidende Hebel im ländlichen Raum, weil sie effizienter sein können als teure Linienverkehre mit leeren Bussen.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie Pendlerinnen und Pendler entlasten?
Antwort (FDP): Durch gute Straßeninfrastruktur. Der Landkreis Fulda investiert so viel Geld wie kein anderer Landkreis in Hessen in seine Kreisstraßen. Zudem braucht es wichtige Straßenumgehungen, etwa bei Margaretenhaun und Niederbieber, sowie einen ÖPNV, der echte Alternativen bietet. Dazu gehören auch Sammelparkplätze. Gleichzeitig sollen mehr Arbeitsplätze vor Ort entstehen – durch eine kluge Gewerbe- und Standortpolitik.
Frage (Fuldainfo): Wie sichern Sie langfristig die medizinische Versorgung im Landkreis?
Antwort (FDP): Indem wir den Gesundheitsstandort Fulda weiter stärken: das Klinikum Fulda, das Herz-Jesu-Krankenhaus sowie die Helios Klinik in Hünfeld sollen erhalten und weiterentwickelt werden. Der Campus Fulda soll zur medizinischen Hochschule ausgebaut werden, außerdem unterstützen wir ausdrücklich die geplante zahnmedizinische Universität. Eine wichtige Rolle spielt auch eine vorausschauende Gesundheitsplanung, damit Praxisübergaben rechtzeitig organisiert werden können und Versorgungslücken vermieden werden.
Frage (Fuldainfo): Welche Maßnahmen planen Sie gegen Ärztemangel im ländlichen Raum?
Antwort (FDP): Nachwuchs binden statt nur über Mangel zu sprechen. Das Fulda-Stipendium mit 500 € monatlich ist ein konkretes Instrument, um Mediziner langfristig in die Region zu holen. Gleichzeitig sollen Ausbildungskapazitäten in Fulda weiter ausgebaut werden.
Frage (Fuldainfo): Wie soll die Pflegeversorgung verbessert werden?
Antwort (FDP): Dort stärken, wo Hilfe direkt ankommt: Gemeindepflegerinnen und Gemeindeschwestern sollen stärker unterstützt werden. Sie koordinieren Hilfen, entlasten Angehörige und helfen direkt vor Ort.
Frage (Fuldainfo): Wie unterstützen Sie ältere Menschen im Kreisgebiet?
Antwort (FDP): Durch bessere wohnortnahe Pflege- und Unterstützungsangebote, etwa im Gemeindepflege-Modell, sowie durch Infrastruktur, die Teilhabe ermöglicht – etwa Mobilität, Nahversorgung, digitale Zugänge und eine einfache Verwaltung.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie Schulen im Landkreis modernisieren?
Antwort (FDP): Das Schulbauprogramm soll fortgeführt und ausgebaut werden. Schwerpunkte sind Sanierung, moderne Lernumgebungen und zeitgemäße Ausstattung. In den Jahren 2024 bis 2026 wurden rund 114 Mio. € in Schulen investiert – für Sanierungen, Neubauten, Digitalisierung und moderne Ausstattung. Bildung bleibt damit einer der wichtigsten Investitionsschwerpunkte im Kreishaushalt.
Frage (Fuldainfo): Welche Rolle spielt Digitalisierung an Kreisschulen?
Antwort (FDP): Eine zentrale Rolle. Digitalisierung bedeutet moderne Ausstattung, leistungsfähige Netze, stabile IT-Strukturen und praxistaugliche Anwendungen. Ziel ist es, den Unterricht zu verbessern und gleichzeitig die Verwaltung an Schulen zu entlasten.
Frage (Fuldainfo): Wie sichern Sie Schulstandorte im ländlichen Raum?
Antwort (FDP): Durch verlässliche Investitionen, gute Erreichbarkeit und Vielfalt im Bildungsangebot. Die freie Schulwahl soll erhalten bleiben, und freie Schulträger sollen unterstützt werden. Eltern sollen entscheiden können, nicht Bürokratie.
Frage (Fuldainfo): Welche Investitionen planen Sie in Bildungseinrichtungen?
Antwort (FDP): Weiterhin Priorität auf Sanierung, Digitalisierung und den Ausbau der Ganztagsbetreuung. Ab dem Schuljahr 2026/27 wächst der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – dafür braucht es Mensen, Räume und Personal.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Landkreis Fulda stärken?
Antwort (FDP): Mit einer klaren Mittelstandspolitik: weniger Bevormundung, verlässliche Rahmenbedingungen und schnellere Genehmigungen. Der Landkreis soll sich stärker als Teil der Rhein-Main-Region verstehen und auch für internationale Investoren attraktiv werden. Gleichzeitig wollen wir strategische Gewerbeflächen entlang der Autobahnen A7 und A66 entwickeln und die Vermarktung über die Region Fulda GmbH stärken.
Mit dem geplanten Gründer- und Innovationszentrum soll außerdem Unternehmertum gefördert werden. Es soll Ausgründungen aus Hochschule und Mittelstand unterstützen, Arbeitsplätze schaffen und den Landkreis als Standort für Innovation stärken.
Frage (Fuldainfo): Was planen Sie zur Fachkräftegewinnung?
Antwort (FDP): Die berufliche Ausbildung soll weiter gestärkt werden. Der Talentwettbewerb für Auszubildende soll zu einem festen Event ausgebaut werden. Ein Azubi-Shuttle soll die Erreichbarkeit der Betriebe verbessern, besonders im ländlichen Raum. Der bestehende Azubi-Campus soll als Ort für Vernetzung, Weiterbildung und Austausch weiterentwickelt werden.
Frage (Fuldainfo): Wie unterstützen Sie regionale Unternehmen und Landwirtschaft?
Antwort (FDP): Durch Bürokratieabbau, digitale Verwaltung und schnellere Genehmigungen. Programme wie „Mittelstand digital Fulda“ sowie ein Wirtschafts- und Mittelstandsbeirat sollen eine direkte Rückkopplung aus der Praxis ermöglichen.
Frage (Fuldainfo): Welche Rolle spielen Tourismus und regionale Wertschöpfung?
Antwort (FDP): Eine große. Die Wasserkuppe soll als touristisches Zugpferd besser vermarktet werden, neue Attraktionen sollen entstehen, etwa nach dem Vorbild von Willingen. Auch das Groenhoff-Areal soll sinnvoll entwickelt werden. Tourismus bringt Aufträge für Gastronomie, Handel und Handwerk – also echte regionale Wertschöpfung.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie Natur- und Landschaftsschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung vereinbaren?
Antwort (FDP): Mit Planung und Augenmaß statt Ideologie. Die Rhön soll als Natur- und Erholungsraum geschützt werden, gleichzeitig sollen Chancen für Innovation und Wertschöpfung genutzt werden – etwa durch moderne touristische Konzepte oder passende Technologieprojekte.
Frage (Fuldainfo): Wie stehen Sie zum Ausbau erneuerbarer Energien im Kreisgebiet?
Antwort (FDP): Technologieoffen und realistisch. Wichtig sind eine bezahlbare und sichere Energieversorgung sowie der Ausbau der Netze. Die Wärmeplanung soll ohne Zwang erfolgen, Windkraftprojekte werden kritisch gesehen.
Frage (Fuldainfo): Welche Maßnahmen planen Sie im Klima- und Hochwasserschutz?
Antwort (FDP): Der Hochwasserschutz soll unter anderem durch das digitale Warnsystem LoRaWAN weiter gestärkt werden. Beim Klimaschutz setzen wir auf pragmatische Lösungen, etwa die Nutzung von HVO100 für kommunale Fuhrparks und den Ausbau zukunftsfähiger Netze.
Frage (Fuldainfo): Wie schützen Sie die Natur- und Erholungsräume der Region?
Antwort (FDP): Indem Schutzmaßnahmen gemeinsam mit den Kommunen umgesetzt werden: klare Regeln, gute Besucherlenkung, sinnvolle Infrastruktur und Projekte, die die Region aufwerten.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie schnelles Internet flächendeckend im Landkreis sicherstellen?
Antwort (FDP): Durch konsequente Fortsetzung des Glasfaserausbaus. Insgesamt sind über 250 Mio. € Investitionen vorgesehen, davon rund 90 % gefördert. Bereits zehntausende Anschlüsse sind entstanden, und der Ausbau soll im gesamten Kreis weiter vorangetrieben werden.
Frage (Fuldainfo): Welche Maßnahmen planen Sie zur Digitalisierung der Kreisverwaltung?
Antwort (FDP): Das Digitale Bauamt soll als Blaupause dienen: medienbruchfreie Prozesse, eine zentrale digitale Anlaufstelle und offene Standards nach dem Prinzip „Once Only“, sodass Daten nur einmal eingereicht werden müssen. Zusätzlich soll ein Kompetenzzentrum „KI in der Verwaltung“ für Schulungen und Pilotprojekte entstehen.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie Bürgerbeteiligung im Kreis stärken?
Antwort (FDP): Durch mehr Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen, etwa über das Leitbild „Fulda 360 Grad“ und einen jährlichen Zukunftsbericht mit Chancen, Risiken und konkreten Maßnahmen. Digitale Zugänge sollen Beteiligung zusätzlich erleichtern.
Frage (Fuldainfo): Welche Investitionen haben Priorität im Kreishaushalt?
Antwort (FDP): Priorität haben Schulen und Bildung, Digitalisierung, Straßen, Gesundheitsversorgung und Schutzinfrastruktur wie Hochwasserschutz. Zusätzlich sollen gezielt Innovationsprojekte wie Technologiezentren oder Hochschulkooperationen gefördert werden, weil sie langfristig Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sichern.
Frage (Fuldainfo): Wie wollen Sie die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen verbessern?
Antwort (FDP): Durch pragmatische Zusammenarbeit und weniger Bürokratie, etwa durch Nutzung von „KommFlex“, digitale gemeinsame Prozesse wie beim Digitalen Bauamt und klare strategische Prioritäten im Leitbild bis 2035.
Frage (Fuldainfo): Wie stehen Sie zur finanziellen Belastung der Gemeinden durch Kreisumlagen?
Antwort (FDP): Die Kreisumlage soll niedrig bleiben. Das entlastet Städte und Gemeinden direkt und ermöglicht ihnen Investitionen vor Ort – etwa in Kitas, Feuerwehren, Vereine und Infrastruktur.
Fuldainfo: Wie wollen Sie gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land sichern? Wie stärken Sie kleinere Gemeinden und Ortsteile im Kreisgebiet? Welche Maßnahmen planen Sie zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Orten? Wie soll die kommunale Infrastruktur im Kreis modernisiert werden?
Grüne: Wir stärken Dörfer gezielt, indem wir Leerstände nutzbar machen, Versorgungslücken schließen und Ehrenamt sowie Vereine praktisch unterstützen. Kein Ort im Landkreis darf abgehängt werden. Gemeinschaftsprojekte und Treffpunkte fördern sozialen Zusammenhalt und verhindern Isolation. Wohnraum muss verfügbar sein. Neue Ideen für lebendige Dörfer unterstützen wir aktiv.
Fuldainfo: Wie wollen Sie den ÖPNV im ländlichen Raum verbessern? Welche Lösungen sehen Sie für Orte mit schwacher Verkehrsanbindung? Wie stehen Sie zu Rufbussen oder neuen Mobilitätskonzepten? Wie wollen Sie Pendlerinnen und Pendler entlasten?
Grüne: Wir wollen eine Verkehrspolitik, die alle mitnimmt – von der Pendler:in bis zur Senior:in, von der Radfahrer:in bis zur Schüler:in. Auch ohne Auto sollen die Menschen in unserem Landkreis verbunden bleiben.
Wir wollen Straßen entlasten und Verkehrslärm reduzieren. Deshalb fördern wir Carsharing, damit in der Nachbarschaft Autos geteilt und Ressourcen gespart werden können. Zusätzliche Park+Ride-Standorte helfen, Staus und Parkplatzsuche zu reduzieren. Bürgerbusse sollen nach Fahrplan fahren und Mitfahrgelegenheiten kommunal unterstützt werden.
Die Bahn ist das Rückgrat klimafreundlicher Mobilität. Wir setzen uns für engere Takte und neue Haltepunkte ein. Radfahren fördern wir mit sicheren, lückenlosen Radwegen und besseren Abstellanlagen. Wir erleichtern die Fahrradmitnahme in Bus und Bahn. Auch abends und in den Ferien soll ein bedarfsorientierter Nahverkehr möglich sein. Mobilität darf kein Privileg sein – sie ist Grundvoraussetzung für gleichwertiges Leben im Landkreis.
Fuldainfo: Wie sichern Sie langfristig die medizinische Versorgung im Landkreis? Welche Maßnahmen planen Sie gegen Ärztemangel im ländlichen Raum? Wie soll die Pflegeversorgung verbessert werden? Wie unterstützen Sie ältere Menschen im Kreisgebiet?
Grüne: Gesundheit darf nicht vom Wohnort oder Zufall abhängen. Wir entlasten gezielt die bestehenden Gesundheits-, Therapie- und Pflegeangebote, damit alle Menschen vor Ort gut versorgt werden. Der Landkreis Fulda soll Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums werden, um Transparenz und Verantwortung sicherzustellen. Unser Ziel ist eine starke Gesundheitsregion Fulda.
Wir fordern eine aktive Altenhilfeplanung, denn Landkreise wie Marburg-Biedenkopf zeigen, dass das wirkt. So können Gemeinden vor Ort handeln, Pflegeanbieter – ambulant und stationär – besser planen und gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen möglichst lange selbstständig und gesund leben.
Alle Landkreise in Deutschland kämpfen um Ärztinnen und Ärzte – auch Fulda. Mit dem Fulda-Stipendium, der hessischen Landarztquote und dem Klinikum als Ausbilder sind wir auf einem guten Weg. Doch wir müssen klüger handeln: Durch bessere Kommunikation und passende Rahmenbedingungen koordinieren wir die Versorgung effizienter und nutzen die vorhandenen Fachkräfte optimal. Damit alle Gesundheitsberufe besser zusammenarbeiten können, wollen wir Fulda zur Gesundheitsregion weiterentwickeln.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Schulen im Landkreis modernisieren? Welche Rolle spielt Digitalisierung an Kreisschulen? Wie sichern Sie Schulstandorte im ländlichen Raum? Welche Investitionen planen Sie in Bildungseinrichtungen?
Grüne: Eine hochwertige Schulverpflegung, psychosoziale Beratung und Begleitung sowie eine qualifizierte Ganztagsbetreuung sorgen in den Schulen für ein gesundes Heranwachsen unserer Kinder. Viele Schulgebäude im Landkreis sind nicht ausreichend gegen Hitze geschützt. Wir gehen diese Probleme konsequent an.
Wir bauen Schulen klimaresistent um, verbessern Lernräume und bauen digitale Infrastruktur so aus, dass sie den Alltag erleichtert statt belastet. Schulstandorte im ländlichen Raum sichern wir durch gute Ausstattung und moderne pädagogische Angebote. Investitionen in Bildung haben für uns oberste Priorität – weil Zukunft in den Klassenzimmern entschieden wird.
Fuldainfo: Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Landkreis Fulda stärken? Was planen Sie zur Fachkräftegewinnung? Wie unterstützen Sie regionale Unternehmen und Landwirtschaft? Welche Rolle spielen Tourismus und regionale Wertschöpfung?
Grüne: Digitalisierung gestalten wir einfach und inklusiv. Wir entlasten Verwaltung, Wirtschaft und Bürger:innen durch Online-Termine, e-Formulare und Videoberatung. Zudem stärken wir unsere digitale Unabhängigkeit und Cybersicherheit.
Wir stärken einen umweltfreundlichen Tourismus in der Rhön. Wir heißen Fachkräfte aller Branchen willkommen und fördern den Nachwuchs in Industrie und Handwerk. Wir schaffen Strukturen für Unternehmensnachfolgen und unterstützen den Hochschulstandort Fulda in seiner Entwicklung.
Wir wollen eine faire und klimafeste Land- und Waldwirtschaft. Deshalb setzen wir auf Landschaftspflege, regionale Produkte und Tierwohl. Wälder, Teiche, Moore und Feldbegrünung schützen Klima und Artenvielfalt. Nachhaltiges Leben und Wirtschaften sind ein Kennzeichen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Natur- und Landschaftsschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung vereinbaren? Wie stehen Sie zum Ausbau erneuerbarer Energien im Kreisgebiet? Welche Maßnahmen planen Sie im Klima- und Hochwasserschutz? Wie schützen Sie die Natur- und Erholungsräume der Region?
Grüne: Wir wollen Städte und Dörfer, die Wasser speichern, grün bleiben und für Abkühlung sorgen – durch begrünte Schulhöfe, bepflanzte Dächer und Fassaden sowie ausreichend Bäume an Straßen. All das sorgt für Schatten, saubere Luft und Wohlfühlorte.
Der Sternenpark Rhön bleibt ein besonderes Merkmal unserer Region. Wir setzen durch clevere Beleuchtungssysteme auf weniger Lichtverschmutzung zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.
Wasser ist ein Menschenrecht. Wir fördern die Nutzung von Regen- und Grauwasser, schützen das Grundwasser und schaffen Flächen, die Starkregen aufnehmen. Ein weiteres Ziel ist es, Versiegelung zu minimieren.
Die Energiewende bringen wir gemeinsam voran: Wir stärken Bürgerenergie, damit Gewinne in der Region bleiben. Kleine Anlagen wie Balkonkraftwerke bezuschussen wir und setzen auf Nahwärme aus Abwärme. Betriebe machen wir fit für die Energiewende.
Fuldainfo: Wie wollen Sie schnelles Internet flächendeckend im Landkreis sicherstellen? Welche Maßnahmen planen Sie zur Digitalisierung der Kreisverwaltung? Wie wollen Sie Bürgerbeteiligung im Kreis stärken?
Grüne: Digitalisierung gestalten wir einfach und inklusiv. Wir entlasten Verwaltung, Wirtschaft und Bürger:innen durch Online-Termine, e-Formulare und Videoberatung. So sollen durch transparente Informationen und digitale Kontaktwege Wege erspart und Austausch erleichtert werden. Zudem stärken wir unsere digitale Unabhängigkeit und Cybersicherheit.
Die Kreisverwaltung modernisieren wir, indem wir Verfahren vereinfachen, digitale Angebote Schritt für Schritt ausbauen und Open-Source-Lösungen nutzen, wo es sinnvoll ist. Deshalb bauen wir digitale Infrastruktur konsequent aus und sorgen dafür, dass auch kleine Orte zuverlässige Verbindungen erhalten.
Vielfalt ist unsere Stärke. Ein:e Vielfalts- und Inklusionsbeauftragte:r sorgt für Teilhabe aller Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Behinderung. Durch einen Jugendbeirat und die Mitbestimmung junger Menschen bringen wir deren Stimmen in die Politik vor Ort.
Fuldainfo: Welche Investitionen haben Priorität im Kreishaushalt? Wie wollen Sie die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen verbessern? Wie stehen Sie zur finanziellen Belastung der Gemeinden durch Kreisumlagen?
Grüne: Wir setzen Investitionen dort an, wo sie im Alltag am meisten bewirken: in Schulen, Mobilität, Gesundheitsangebote, Klimaanpassung und funktionierende Infrastruktur.
Damit Gemeinden und Kreis gut zusammenarbeiten, bündeln wir Planungen, vermeiden Doppelarbeit und nutzen gemeinsame Strukturen bei Förderanträgen oder Bauprojekten. So sparen wir Zeit, Geld und Aufwand.
Bei den Kreisumlagen achten wir auf eine faire Balance: Gemeinden brauchen finanzielle Spielräume, um eigene Aufgaben zu erfüllen – gleichzeitig sichern Aufgaben des Kreises, wie Schulen, ÖPNV oder soziale Dienste, Angebote, die allen zugutekommen. Unser Ziel ist eine solide Finanzpolitik, die kommunale Handlungsfähigkeit stärkt und nachhaltige Projekte ermöglicht. Der Kreisausgleichsstock soll bevorzugt finanzschwachen Gemeinden Unterstützung ermöglichen, um notwendige Maßnahmen für die Gemeinschaft – etwa im Feuerwehrwesen – gut umzusetzen.
Stadtentwicklung in Fulda
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt?
Volt: Volt Osthessen betrachtet Stadtentwicklung auch mit den Augen von Studierenden, jungen Familien und weiteren Gruppen mit geringem Einkommen. Wir wollen neue Impulse setzen und gegebenenfalls auch in politischer Verantwortung Projekte dazu anstoßen. Dazu zählen die Gründung einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft, die Nachverdichtung von Wohnraum, die Bekämpfung von Leerstand, sozialer Wohnungsbau sowie die Förderung privater Um- und Ausbauprojekte. Außerdem setzen wir uns für die Begrenzung von Kurzzeitvermietungen, beispielsweise über Airbnb, ein.
Fuldainfo: Wie wollen Sie steigende Mieten begrenzen?
Volt: Die genannten Maßnahmen tragen zu einer Entspannung des Wohnungsmarktes bei. Volt Osthessen befürwortet zudem eine wirksame Regulierung, um Wohnraum bezahlbar zu halten, und unterstützt den Rückkauf sowie den Neubau von Wohnungen durch Kommunen, um langfristig zur Preisstabilität beizutragen. Darüber hinaus steht Volt Osthessen für einen gut strukturierten und verlässlichen ÖPNV. Diese Entwicklung kann mittelfristig dazu beitragen, ländliche Wohnräume attraktiver zu machen und gleichzeitig die angespannte Wohnungsmarktsituation in der Stadt zu entlasten.
Fuldainfo: Wie soll mit Leerständen und ungenutzten Flächen umgegangen werden?
Volt: Volt verfolgt hier einen klaren Ansatz: Leerstehende Gewerbegebäude sollen unbürokratisch zu Wohnraum umgewandelt werden. Durch aktives Leerstandsmanagement sowie Anreize und Baugebote sollen leerstehende Wohnungen wieder auf den Markt gebracht werden. Umbau-, Nachverdichtungs- und Aufstockungsverfahren wollen wir vereinfachen und beschleunigen, damit vorhandene Flächen effizient genutzt werden können. Gleichzeitig unterstützen wir innovative Wohnkonzepte, die den Flächenverbrauch pro Kopf senken und das gesellschaftliche Miteinander stärken.
Fuldainfo: Wie sichern Sie den Erhalt historischer Stadtbereiche bei gleichzeitigem Wachstum?
Volt: Volt Osthessen setzt sich für den Denkmalschutz ein, um die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Erbe zu erhalten. Gleichzeitig stehen wir für pragmatische Lösungen vor Ort. Denkmalschutz sollte nicht dazu führen, dass Wohnraum oder Gewerbe verhindert werden. Deshalb muss für jedes Projekt eine vertretbare Lösung gefunden werden, die Entwicklung ermöglicht und gleichzeitig erhaltenswerte Substanz bewahrt.
Verkehr & Mobilität
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Verkehrssituation in der Fuldaer Innenstadt verbessern?
Volt: Volt Osthessen plant, den Verkehr in der Fuldaer Innenstadt durch die gezielte Schaffung von verkehrsberuhigten Bereichen – beispielsweise in der Friedrichstraße – zu verbessern. Ein verlässlicher ÖPNV sowie der Ausbau sicherer Fahrradwege stehen ebenfalls im Fokus. Zusätzlich sollen Ladesäulen für E-Bikes errichtet werden, um nachhaltige Mobilität zu fördern. Carsharing-Konzepte sollen den individuellen Autoverkehr reduzieren, während Park-and-Ride-Konzepte eine sinnvolle Ergänzung für eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt darstellen können. Insgesamt zielen diese Maßnahmen darauf ab, die Mobilität in Fulda effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
Volt ist grundsätzlich offen für innovative Lösungen, so auch für das Seilbahn-Projekt. Unserem pragmatischen Ansatz folgend sollten dabei unter anderem Praktikabilität, Trägerschaft und Wirtschaftlichkeit geprüft werden, um gegebenenfalls eine klimafreundliche Verkehrsalternative zu schaffen.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Parkplatzmangel und Staus?
Volt: Volt Osthessen plant die genannten Maßnahmen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und den Druck auf städtische Parkmöglichkeiten zu reduzieren. Besonders Park-and-Ride-Konzepte sollen Parkflächen am Stadtrand attraktiver machen und so die Parkplatzsituation in der Innenstadt entspannen.
Fuldainfo: Wie soll der Radverkehr sicherer und attraktiver werden?
Volt: Volt Osthessen setzt sich für den Ausbau eines stadtweiten Radwegenetzes sowie für die Ausweitung des Bikesharing-Angebotes ein. An Stellen, an denen eine bauliche Trennung der Verkehrsarten nicht möglich ist, setzen wir uns für eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs ein. Dadurch wird der Verkehr sicherer und gleichzeitig werden Emissionen reduziert.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu verkehrsberuhigten Zonen oder einer teilweise autofreien Innenstadt?
Volt: Volt Osthessen engagiert sich für die Schaffung und schrittweise Erweiterung verkehrsberuhigter Zonen, etwa in der Friedrichstraße und am Bonifatiusplatz. Ziel ist eine klimafreundliche Stadt mit höherer Lebensqualität. Insbesondere Gastronomie mit Außenbereichen sowie Boutiquen könnten von solchen Zonen profitieren, die zum Bummeln und Verweilen einladen.
Fuldainfo: Welche Verbesserungen planen Sie beim Stadtbusverkehr?
Volt: Volt Osthessen fordert, dass das bestehende ÖPNV-Konzept in Fulda, dessen Stadtbusverkehr spinnennetzartig um Hauptlinien aufgebaut ist, durch bessere Querverbindungen ergänzt wird. Dadurch können die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Fulda besser berücksichtigt werden. Ergänzend sollen digitale Lösungen genutzt werden, um Bedarfe effizienter zu erfassen und eine dynamischere Planung zu ermöglichen. Außerdem setzen wir uns für kostenfreie Zeitfenster in Randstunden oder am Wochenende ein sowie für sozial gestaffelte Tarife oder einen am Einkommen orientierten Solidarbeitrag. Zusätzlich unterstützen wir flexible On-Demand-Angebote im ÖPNV.
Innenstadt, Handel & Wirtschaft
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt langfristig sichern?
Volt: Volt Osthessen setzt sich dafür ein, die Attraktivität Fuldas langfristig durch eine umfassende Strategie zu sichern, die Kultur, Gemeinschaft und Gewerbe gleichermaßen stärkt. Dazu gehört die Förderung kultureller Projekte und Veranstaltungen, die das kulturelle Leben bereichern und zu einer lebendigen Atmosphäre beitragen. Ebenso wichtig ist uns die Schaffung von Gemeinschaftsräumen und Initiativen, die den sozialen Zusammenhalt stärken und Bürgerbeteiligung fördern. Beispiele dafür sind Projekte wie die L14zwo des AWO-Kreisverbands Fulda, die Erneuer:Bar oder das Konzeptkaufhaus KARL. Im Bereich Gewerbe wollen wir lokale Unternehmen und Start-ups unterstützen, etwa durch Digitalisierung, die Vereinfachung bürokratischer Prozesse sowie durch Coworking-Spaces und bezahlbare Ladenflächen.
Fuldainfo: Was planen Sie gegen Leerstand im Einzelhandel und wie kann der lokale Handel gestärkt werden?
Volt: Volt Osthessen plant, dem Leerstand im Einzelhandel mit einem mehrschichtigen Ansatz entgegenzuwirken. Dazu gehört die Förderung von Pop-up-Stores und flexiblen Nutzungskonzepten, um leerstehende Ladenlokale temporär zu beleben und Start-ups oder innovativen Geschäftsmodellen eine Plattform zu bieten. Außerdem setzen wir uns für eine stärkere Digitalisierung des Einzelhandels ein, indem lokale Geschäfte beim Ausbau ihrer Online-Präsenz unterstützt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Stadt, Gemeinden und lokalen Interessengruppen soll individuelle Lösungen ermöglichen und Investitionen anziehen.
Fuldainfo: Wie wollen Sie neue Unternehmen für die Stadt gewinnen?
Volt: Volt Osthessen verfolgt hier einen ganzheitlichen Ansatz: Dazu gehören eine bessere Infrastruktur, insbesondere im ÖPNV und bei schnellen Internetverbindungen, die Förderung von Innovationszentren und Technologie-Hubs wie dem Zeitsprung IT-Forum Fulda oder dem TechHub Region Fulda, sowie stärkere Netzwerk- und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und der Hochschule. Außerdem wollen wir die Lebensqualität in Stadt und Landkreis Fulda steigern, Bürokratie abbauen, Verwaltungsprozesse digitalisieren und zentrale Beratungsstellen für Unternehmen schaffen.
Klima, Umwelt & Lebensqualität
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Hitze in der Stadt?
Volt: Volt Osthessen setzt sich für die Erweiterung von Grünflächen ein, unter anderem durch verkehrsberuhigte Zonen sowie die Begrünung von Dächern und Fassaden öffentlicher Gebäude. Zusätzlich wollen wir mehr Bäume pflanzen und schattenspendende Strukturen schaffen. Wasserelemente wie Brunnen oder Wasserläufe können ebenfalls zur Kühlung beitragen und gleichzeitig öffentliche Plätze attraktiver machen. Insgesamt setzen wir auf eine klimafreundliche Stadtplanung mit nachhaltigen Materialien und Technologien.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Klimaschutz konkret umsetzen?
Volt: Die Stadt Fulda verfügt bereits über ein von allen Fraktionen verabschiedetes Klimaschutzkonzept, das zuletzt von 2023 bis 2024 aktualisiert wurde. Volt Osthessen fordert die konsequente Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen. Dazu gehört beispielsweise die Einführung eines Klimaschutzpreises der Stadt Fulda, der Anreize für klimafreundliches Wirtschaften schaffen und gleichzeitig zur Aufklärung beitragen soll.
Fuldainfo: Wie soll der Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet erfolgen?
Volt: Volt Osthessen plant, die Nutzung von Solarenergie deutlich zu intensivieren, insbesondere durch Photovoltaikanlagen auf öffentlichen und privaten Gebäuden. Förderprogramme und Anreize sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen motivieren, in Solartechnologie zu investieren. Öffentliche Gebäude sollen dabei eine Vorbildfunktion einnehmen. Darüber hinaus wollen wir Energiegenossenschaften fördern, um gemeinschaftliche Projekte im Bereich erneuerbarer Energien zu ermöglichen, und ökologische Aspekte stärker in Stadtplanung und Neubauprojekte integrieren.
Fuldainfo: Wie schützen Sie Grünflächen und Naherholungsräume?
Volt: Volt Osthessen setzt sich für klare Bau- und Nutzungsregeln ein, die sicherstellen, dass Grünflächen nicht leichtfertig für Bauprojekte geopfert werden. Außerdem wollen wir bestehende Naturschutzgebiete sichern und gegebenenfalls neue Schutzgebiete ausweisen, um Biodiversität und Natur zu erhalten.
Soziales, Bildung & Kultur
Fuldainfo: Wie wollen Sie Kita-Plätze und Kinderbetreuung ausbauen?
Volt: Volt steht für evidenzbasierte Politik. Unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung soll das Kita-Angebot dort ausgebaut werden, wo es besonders benötigt wird. Gleichzeitig wollen wir die Arbeitsbedingungen und Vergütungen für Erzieherinnen und Erzieher verbessern, um den Beruf attraktiver zu machen. Flexible Betreuungsmodelle sollen stärker gefördert werden, damit sie zu den unterschiedlichen Lebensrealitäten von Familien passen.
Fuldainfo: Welche Angebote planen Sie für Jugendliche?
Volt: Volt Osthessen plant den Ausbau von Freizeiteinrichtungen und Jugendzentren als sichere Treffpunkte für Jugendliche. Gleichzeitig wollen wir Jugendbeteiligung durch Jugendräte stärken und Bildungs- sowie Ausbildungsangebote ausbauen. Digitale Bildungstools sollen Jugendliche besser auf die moderne Arbeitswelt vorbereiten.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Vereine und Ehrenamt stärken?
Volt: Volt Osthessen setzt sich für zusätzliche Fördermittel und bessere Infrastruktur für Vereine ein. Durch den Abbau bürokratischer Hürden sollen Ehrenamtliche entlastet werden. Außerdem wollen wir die Vernetzung von Vereinen und Ehrenamtlichen durch Plattformen und Veranstaltungen stärken und mehr gesellschaftliche Anerkennung für ehrenamtliches Engagement schaffen.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt Kulturpolitik für die Stadtentwicklung?
Volt: Kulturpolitik ist für Volt Osthessen ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung. Kultur stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt und kann wirtschaftliche Impulse setzen. Deshalb wollen wir kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen fördern und Kultur stärker in städtische Planungsprozesse integrieren.
Fuldainfo: Was planen Sie für seniorengerechtes Wohnen?
Volt: Angesichts des demografischen Wandels setzen wir uns für innovative Wohnprojekte ein, die gemeinschaftliches Leben fördern und soziale Isolation verhindern. Gleichzeitig sollen barrierefreie Wohnungen ausgebaut und bestehende Gebäude altersgerecht umgebaut werden. Beratungsangebote für Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige sollen ebenfalls erweitert werden.
Verwaltung & Finanzen
Fuldainfo: Wie soll die Stadtverwaltung digitaler und bürgerfreundlicher werden?
Volt: Unser Wahlplakatspruch „App statt Amt“ unterstreicht unseren Fokus auf Digitalisierung. Wir wollen digitale Serviceangebote ausbauen, damit Bürgerinnen und Bürger Verwaltungsanliegen einfach online erledigen können. Eine benutzerfreundliche Plattform für digitale Behördengänge soll Wartezeiten verkürzen und den Zugang zu städtischen Dienstleistungen erleichtern. Zudem wollen wir die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft durch digitale Kanäle verbessern.
Fuldainfo: Welche Investitionen haben Priorität im städtischen Haushalt?
Volt: Unsere Prioritäten sind Bildung, Digitalisierung als Querschnittsthema, nachhaltige Infrastruktur – insbesondere erneuerbare Energien –, der öffentliche Nahverkehr sowie soziale Infrastruktur wie Gesundheitseinrichtungen und Wohnprojekte.
Fuldainfo: Wo sehen Sie Einsparpotenziale?
Volt: Einsparpotenziale sehen wir insbesondere durch Digitalisierung der Verwaltungsabläufe, energetische Sanierungen und effizientes Gebäudemanagement, eine Optimierung des Fuhrparks durch Elektrofahrzeuge und Carsharing sowie durch stärkere interkommunale Zusammenarbeit, beispielsweise bei Bauhöfen oder Einkaufsgemeinschaften. Flexible Arbeitszeitmodelle in der Verwaltung können ebenfalls zur Effizienzsteigerung beitragen.
Fuldainfo: Wie soll die Stadt Fulda weiter wachsen, ohne Lebensqualität und Grünflächen zu verlieren?
Grüne: Wachsen und grün bleiben sind keine Gegensätze. Wir setzen auf Nachverdichtung, ein transparentes Leerstandskataster und die Nutzung bestehender Flächen. Wenn neue Baugebiete entstehen, dann unter Beachtung flächensparender Wohnformen wie Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern. So halten wir Baukosten im Blick, schonen Flächen und schaffen vielfältige, lebendige Quartiere.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt? Wie wollen Sie steigende Mieten begrenzen?
Grüne: Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Mit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft wollen wir dauerhaft bezahlbaren Wohnraum sichern und steigende Mieten begrenzen. Damit behält die Stadt Gestaltungsspielraum und kann gezielt für Familien, Alleinerziehende oder ältere Menschen bauen. Der Bedarf nach kleineren Wohnungen oder Wohnraum für Familien mit mehr als drei Mitgliedern kann so besser gesteuert werden. Ergänzend wollen wir Leerstand aktivieren und setzen auf einen Anteil an gefördertem Wohnraum mit Sozialbindung.
Fuldainfo: Wie soll mit Leerständen und ungenutzten Flächen umgegangen werden?
Grüne: Die Einführung eines Leerstandskatasters könnte den Überblick über potenziellen Wohnraum in Fulda deutlich erleichtern. Die systematische Erfassung ist zwar nicht unaufwendig, gibt der Stadt aber mehr Steuerungsmöglichkeiten. Sie könnte dann Eigentümer:innen gezielt ansprechen und so zur Reaktivierung von Wohnraum beitragen.
Fuldainfo: Wie sichern Sie den Erhalt historischer Stadtbereiche bei gleichzeitigem Wachstum?
Grüne: Viele historische Gebäude stehen bereits unter Schutz – und das ist gut so. Unser Stadtbild ist ein Schatz, den wir bewahren wollen. Denn wir wissen: Fulda ist schön, schöner, am schönsten. Grundlage dafür ist der Denkmalschutz. Historische Gebäude, in Fulda besonders in der Innenstadt, dürfen nicht vereinzelt, sondern sollten immer als Teil der Stadtentwicklung betrachtet werden – also inklusive Verkehrskonzept, Innenstadt-Belebung, Umnutzung und Wohnraumsicherung. Und natürlich sollen die Fuldaer:innen in solche Planungen einbezogen werden.
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Verkehrssituation in der Fuldaer Innenstadt verbessern?
Grüne: Eine gute Verkehrsplanung schafft Entspannung für alle. Dazu gehört eine intelligente Ampelsteuerung und die klare Führung für die verschiedenen Verkehrsmittel und -wege. Es kann nicht sein, dass der Autoverkehr weiterhin in allen Belangen begünstigt wird. Weniger Durchgangsverkehr macht die Innenstadt übersichtlicher und sicherer, ein Ringverkehrskonzept würde die Kernstadt entlasten. Sie bliebe erreichbar und würde zugleich an Aufenthaltsqualität gewinnen.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Parkplatzmangel und Staus?
Grüne: Wir wollen Verkehr klug verteilen. Park-and-Ride-Angebote am Stadtrand und direkte Busverbindungen zwischen Stadtteilen schaffen Alternativen zur jetzigen Busführung, bei der alles über das Zentrum läuft – was im Übrigen auch deutlich mehr Umstiege und Zeit bedeutet.
Fuldainfo: Wie soll der Radverkehr sicherer und attraktiver werden?
Grüne: Wenn Wege sicher und gut ausgebaut sind, steigen auch mehr Menschen aufs Rad. Das Fahrrad ist längst alltagstauglich, aber unsere Radwege müssen es endlich auch werden – etwa durch baulich getrennte Radwege und komfortable Verbindungen, zum Beispiel vom Bahnhof über die City in die Fuldaaue. Ergänzend können Radvorrangstraßen, etwa in der Marquardstraße Richtung Hochschule, kostengünstig und schnell für mehr Sicherheit und Klarheit sorgen. Wir könnten auch von unseren dänischen Nachbarn lernen. Dort gibt es sogenannte „Love Handles“ an Ampeln – Haltestangen, die das Radfahren in der Stadt besonders bequem machen. Sie erleichtern das Anfahren und Anhalten und beschleunigen den Verkehrsfluss.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu verkehrsberuhigten Zonen oder einer teilweise autofreien Innenstadt?
Grüne: Wir unterstützen Verkehrsberuhigung und Tempo 30 überall dort, wo das für mehr Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität sorgt. Die Erfahrungen mit den Sperrungen in der Friedrichstraße und der Einbahnstraßenregelung in der Löherstraße zeigen: Dauerhafte Veränderungen in Richtung einer autofreien Innenstadt sind möglich. Diese Entwicklung begrüßen wir ausdrücklich – denn wir wirken seit Jahrzehnten auf deren Umsetzung hin.
Fuldainfo: Welche Verbesserungen planen Sie beim Stadtbusverkehr?
Grüne: Unser Ziel ist, dass alle Stadtteile regelmäßig und zuverlässig angebunden sind – von Istergiesel bis Besges. Ein Ringverkehrskonzept würde direkte Verbindungen schaffen, also ohne den Umweg durchs Zentrum. Ergänzend prüfen wir, ob ein Mobilitätsknoten am Bahnhof sinnvoller ist statt der existierenden zwei Busbahnhöfe. Flexible Angebote wie On-Demand-Verkehre können den Busverkehr ergänzen und Angebote außerhalb stark frequentierter Zeiten schaffen. Wir wollen den Umweltverbund aus Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr stärken – damit Mobilität bequem, klimafreundlich und alltagstauglich wird.
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt langfristig sichern?
Grüne: Eine lebendige Innenstadt entsteht dort, wo Menschen sich gerne aufhalten. Mehr Grün, sichere Wege durch die Ausweitung der Fußgängerzonen in Friedrichstraße und Löherstraße sowie attraktive Plätze stärken Handel, Gastronomie und Kultur gleichermaßen. Lebensqualität ist der beste Standortfaktor.
Fuldainfo: Was planen Sie gegen Leerstand im Einzelhandel?
Grüne: Innenstädte verändern sich – auch in Fulda. Der bisher hohe Anteil klassischen Einzelhandels wird künftig allein nicht ausreichen. Wir brauchen vielfältige Nutzungskonzepte, die Handel, Gastronomie, Kultur, Dienstleistungen und Begegnungsorte verbinden. Das Konzeptkaufhaus „Karl“ mit Dachgarten-Café und Eventlocation „Karlchen vom Dach“ zeigt, wie solche neuen Ideen funktionieren können. Unser Ziel ist eine lebendige Innenstadt, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und Kund:innen orientiert.
Fuldainfo: Wie kann der lokale Handel gestärkt werden?
Grüne: Wer gerne in der Innenstadt unterwegs ist, kauft dort auch ein. Gute Erreichbarkeit – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad – angenehme Aufenthaltsorte und kurze Wege fördern den lokalen Handel. So bleibt Wertschöpfung vor Ort.
Fuldainfo: Wie wollen Sie neue Unternehmen für die Stadt gewinnen?
Grüne: Unternehmen suchen Standorte mit Perspektive. Und das heißt: Bezahlbarer Wohnraum, gute Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten sowie kurze Wege machen Fulda attraktiv für Fachkräfte – und damit auch für Unternehmen. Wirtschaft und Lebensqualität sind zwei Seiten derselben Medaille.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Klimaschutz konkret in der Stadt umsetzen?
Grüne: Fulda hat mit großer Mehrheit der Stadtverordneten ein Klimaschutzkonzept verabschiedet. Das allein spart noch kein Gramm CO₂ – entscheidend ist die verbindliche Umsetzung. Die Hebel dafür sind klar: Energieverbrauch senken, Wärmewende, Verkehrskonzept und eine klimafreundliche Ausrichtung von Wirtschaft und Verwaltung. Klimaschutz muss dauerhaft politisch verankert, finanziell abgesichert und personell ausreichend ausgestattet werden. Je länger notwendige Maßnahmen aufgeschoben werden, desto teurer wird es für uns alle.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Hitze in der Stadt?
Grüne: Fulda braucht ein klares Hitzeschutzkonzept – mit mehr Dach- und Fassadenbegrünung bei Neubauten und Sanierungen, zusätzlichen Trinkbrunnen, mehr Wasserflächen in der Stadt, gezielter Entsiegelung und ausreichend schattigen Sitzgelegenheiten. Sprühnebel-Anlagen, wie sie bei der Landesgartenschau getestet wurden, könnten an besonders heißen Tagen gezielt für Abkühlung sorgen. So entstehen generationenfreundliche Orte mit hoher Aufenthaltsqualität.
Fuldainfo: Können Sie ein konkretes Beispiel für Klimaanpassung nennen?
Grüne: Nehmen wir den Universitätsplatz als Beispiel – unseren zentralen Veranstaltungsort, der sich stark aufheizt. Wegen der darunterliegenden Tiefgarage und der angespannten Haushaltslage ist eine umfassende bauliche Umgestaltung schwer umzusetzen. Pragmatische Lösungen wären beispielsweise mobile Baumkübel als flexible Beschattung, wie sie auch andere Städte einsetzen.
Fuldainfo: Wie soll der Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet erfolgen?
Grüne: Der Ausbau ist unverzichtbar. Entscheidend ist jedoch, wie er umgesetzt wird. Deshalb setzen wir auf Transparenz von Anfang an, echte Bürgerbeteiligung und Modelle, bei denen die Menschen vor Ort profitieren. Für den Erfolg ist es zentral, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und die Menschen mitentscheiden und später auch mitverdienen.
Fuldainfo: Wie schützen Sie Grünflächen und Naherholungsräume?
Grüne: Grünflächen sind kein Luxus, sondern Teil der Daseinsvorsorge. Sie kühlen die Stadt, ermöglichen Versickerung bei Starkregen, binden CO₂ und sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Deshalb wollen wir mehr Flächen entsiegeln und neue Grünräume schaffen – auf Plätzen, in Innenhöfen oder bei der Umgestaltung von Straßen.
Grünflächen müssen zudem klimaresilient weiterentwickelt werden. Wir müssen besser auf Klimaveränderungen und Wetterextreme vorbereitet sein. In Hanglagen können konturparallele Mulden oder Terrassierungen Wasser zurückhalten und Bodenerosion verhindern. Das gilt für klassische Grünanlagen ebenso wie für landwirtschaftliche Flächen.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Kita-Plätze und Kinderbetreuung ausbauen?
Grüne: Fulda ist bereits weit bei der Umsetzung der Maßnahmen für den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Das ist eine enorme Kraftanstrengung – sowohl beim Umbau von Gebäuden als auch bei der Gewinnung von Fachkräften. Mittelfristig werden allerdings weniger Kita-Plätze benötigt, da die Geburtenraten sinken. Das bedeutet, dass Personal, das aktuell in Kitas arbeitet, künftig auch in anderen Bereichen eingesetzt werden kann, zum Beispiel in der Ganztagsbetreuung an Schulen.
Fuldainfo: Welche Angebote planen Sie für Jugendliche?
Grüne: Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich ausprobieren und die sie mitgestalten können. Sie brauchen Platz für Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft – auch dann, wenn das eigene Budget klein ist. Ein positives Beispiel ist der neue Skatepark in den Fuldaauen, der sehr gut angenommen wird. Solche Angebote sollten jedoch perspektivisch gedacht werden. Ein stark frequentierter Treffpunkt braucht selbstverständlich auch eine öffentliche Toilette. Außerdem wollen wir mehr frei zugängliche Bolzplätze schaffen, denn Sport und Bewegung verbinden, fördern Integration und stärken das soziale Miteinander.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Vereine und Ehrenamt stärken?
Grüne: Das Rückgrat jeder demokratischen Gesellschaft sind Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren – etwa in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, in der Hospizarbeit, bei der Tafel, im Karneval oder in Kulturinitiativen. Wir wollen das Ehrenamt und seine Bedeutung stärker sichtbar machen. Positive Entwicklungen wie die Stadtteilarbeit in Fulda und der Aufbau neuer Stadtteiltreffs wollen wir weiter stärken.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt Kulturpolitik für die Stadtentwicklung?
Grüne: Kulturpolitik ist für uns zentral, denn Kultur schafft Identität, Begegnung und Lebensqualität und ist zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Kultur ermöglicht es Menschen, über Barrieren wie Sprache, Herkunft oder Tradition hinweg miteinander in Kontakt zu kommen und voneinander zu lernen. Große Veranstaltungen wie die Domplatzkonzerte oder Musicals im Schlosstheater ziehen viele Gäste nach Fulda. Das stärkt Tourismus, Gastronomie und Hotellerie und bringt Wertschöpfung in die Stadt. Gleichzeitig brauchen wir auch niedrigpreisige Angebote wie Stadtteilkultur, freie Initiativen, Jugendkultur und Räume für kreative Experimente.
Fuldainfo: Was planen Sie für seniorengerechtes Wohnen?
Grüne: Wenn es um Wohnformen im Alter geht, müssen Seniorinnen und Senioren aktiv einbezogen werden. Wir wollen die Kompetenz des Seniorenbüros stärken und stärker in politische Entscheidungen einbeziehen. Seniorinnen und Senioren sind keine homogene Gruppe. Wer finanziell gut abgesichert ist, findet meist passende Angebote. Wer jedoch auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen ist, steht oft vor großen Herausforderungen. Deshalb beginnt seniorengerechtes Wohnen für uns mit der Frage, ob Wohnen im Alter überhaupt bezahlbar ist.
Wir sehen großes Potenzial in Mehrgenerationen-Wohnprojekten. Wenn unterschiedliche Altersgruppen bewusst miteinander wohnen, entstehen soziale Netzwerke im Alltag, die Einsamkeit entgegenwirken und das Miteinander im Quartier stärken.
Fuldainfo: Wie soll die Stadtverwaltung digitaler und bürgerfreundlicher werden?
Grüne: Im Fuldaer Bürgerbüro erleben viele Menschen bereits eine freundliche und professionelle Beratung, die teilweise auch digital möglich ist. Dennoch muss die Digitalisierung insgesamt weiter vorangetrieben werden. Künstliche Intelligenz kann helfen, Standardvorgänge effizienter zu bearbeiten oder Sprachbarrieren abzubauen. Wichtig bleibt dabei, dass die menschliche Letztverantwortung erhalten bleibt.
Zudem wollen wir digitale Souveränität stärken. Die Verwaltung ist Teil der öffentlichen Infrastruktur. Angesichts der weltpolitischen Lage müssen wir unabhängiger von ausländischen Tech-Konzernen werden und stärker auf deutsche oder europäische Lösungen setzen.
Fuldainfo: Welche Investitionen haben für Sie Priorität im städtischen Haushalt?
Grüne: Wir priorisieren langfristig wirkende Maßnahmen, die Folgekosten vermeiden und die Zukunftsfähigkeit der Stadt sichern. Verantwortungsvoll haushalten heißt für uns, dass auch kommende Generationen handlungsfähig bleiben. Deshalb stehen Investitionen in Bildung und Betreuung, in Klimaschutz und Klimaanpassung sowie in dauerhaft bezahlbaren Wohnraum im Mittelpunkt. Gleichzeitig müssen Kommunen gegenüber Land und Bund deutlich machen, dass zusätzliche Aufgaben auch dauerhaft finanziert werden müssen, etwa beim Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.
Fuldainfo: Wo sehen Sie Einsparpotenziale im Haushalt?
Grüne: Von pauschalen Kürzungen halten wir nichts, von klaren Prioritäten sehr viel. Entscheidend ist für uns immer der Mehrwert für die Stadt und ihre Bürger:innen. Projekte wie die Turmhaube oder die umfangreiche Umgestaltung des Schlossgartens haben Mittel gebunden, die aus unserer Sicht auch an anderer Stelle hätten eingesetzt werden können. Angesichts großer Herausforderungen wie Klimaanpassung, Bildungsinfrastruktur, bezahlbarem Wohnraum und dem demografischen Wandel sollten verfügbare Mittel vor allem in Zukunftsaufgaben fließen.
Fuldainfo: Wie soll die Stadt Fulda weiter wachsen, ohne Lebensqualität und Grünflächen zu verlieren?
CDU: Die CDU Fulda setzt auf „Stadt entwickeln – Heimat bewahren“. Wachstum soll sowohl durch Nachverdichtung, Aufstockungen und Umnutzung von Leerständen bzw. Gewerbeflächen erfolgen als auch durch die bedarfsorientierte Ausweisung von Neubaugebieten, um insbesondere jungen Familien den Bau eines Eigenheims zu ermöglichen. Gleichzeitig werden Stadtgrün, Biodiversität, Gründächer, klimaangepasste Baumarten und Biotopverbünde ausgebaut. Klimaschutz erfolgt „mit Augenmaß“ – technologisch realistisch und regional verankert.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt? Wie wollen Sie steigende Mieten begrenzen?
CDU: Wir setzen auf die Steigerung des Wohnungsangebots für Familien, Singles, Senioren, Studierende und Auszubildende sowie auf die Förderung von Eigenheim- und Mietwohnungsbau. Städtische Grundstücke sollen im Erbbaurecht oder zu günstigen Konditionen vergeben werden. Außerdem unterstützen wir Wohnungsbaugenossenschaften und setzen auf sozial durchmischte Quartiere.
Zur Begrenzung steigender Mieten setzen wir auf eine Erweiterung des Angebots, soziale Mischung in Neubaugebieten sowie die Förderung genossenschaftlicher Modelle. Durch mehr Wohnraum und sozial verträgliche Neubauten soll der Preisdruck gedämpft werden.
Fuldainfo: Wie soll mit Leerständen und ungenutzten Flächen umgegangen werden?
CDU: Wir wollen vorrangig innerörtliche Potenziale nutzen, zum Beispiel Konversionsflächen. Außerdem setzen wir auf Leerstandsmanagement und Zwischennutzungen. Eigentümer sollen durch Beratung im Bereich „Baukultur & Bestandschutz“ unterstützt werden.
Fuldainfo: Wie sichern Sie den Erhalt historischer Stadtbereiche bei gleichzeitigem Wachstum?
CDU: Dazu setzen wir auf Gestaltungsvorgaben in Bebauungsplänen, Zuschüsse für denkmalgerechte Sanierungen sowie den Erhalt schützenswerter Gebäude mit Maß und Ziel. Gleichzeitig wollen wir Fulda als moderne Barockstadt stärken.
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Verkehrssituation in der Fuldaer Innenstadt verbessern?
CDU: Wir setzen auf die Sanierung und den Ausbau von Straßen, Brücken und Knotenpunkten, eine intelligente Verkehrssteuerung sowie die Sicherung attraktiver Parkmöglichkeiten und intelligente Parkleitsysteme.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Parkplatzmangel und Staus?
CDU: Dazu gehören der Erhalt attraktiven Parkraums in der Innenstadt, digitale Parkleitsysteme sowie der Einsatz von Smart-City-Technologien zur Verkehrssteuerung.
Fuldainfo: Wie soll der Radverkehr sicherer und attraktiver werden?
CDU: Wir wollen Radwege systematisch ausbauen, Lücken schließen und sichere Pendlerachsen schaffen. Moderne Abstellanlagen sowie der Ausbau von Rad- und Fußwegen sollen die Nahmobilität verbessern.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu verkehrsberuhigten Zonen oder einer teilweise autofreien Innenstadt?
CDU: Die CDU Fulda setzt auf einen verkehrlichen Mix statt ideologischer Verbote. Eine temporäre Fußgängerzone in der Friedrichstraße wird im Einklang mit Handel, Gastronomie und Anwohnern unterstützt.
Fuldainfo: Welche Verbesserungen planen Sie beim Stadtbusverkehr?
CDU: Wir wollen einen verbesserten und vereinfachten ÖPNV, eine gute Anbindung von Gewerbeflächen sowie eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Verkehrs im Mobilitätsmix.
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt langfristig sichern?
CDU: Die Innenstadt soll als Kultur- und Erlebnisraum weiterentwickelt werden. Dazu gehören die Digitalisierung des Handels, die Unterstützung regionaler Initiativen sowie ein professionelles Standortmarketing.
Fuldainfo: Was planen Sie gegen Leerstand im Einzelhandel?
CDU: Wir setzen auf aktives Leerstandsmanagement, Zwischennutzungen sowie Unterstützung für Handwerk und Einzelhandel.
Fuldainfo: Wie kann der lokale Handel gestärkt werden?
CDU: Dazu wollen wir regionale Plattformen und Gutscheinsysteme fördern, die Initiative „FOLL REGIONAL“ stärken und eng mit Wirtschaft und Kammern zusammenarbeiten.
Fuldainfo: Wie wollen Sie neue Unternehmen für die Stadt gewinnen?
CDU: Wir setzen auf neue Gewerbeflächen und interkommunale Gewerbegebiete, die Förderung von Gründerzentren, Co-Working-Spaces und Start-ups sowie die Nutzung von Konversionsflächen. Zudem wollen wir den ICE-Knotenpunkt am Bahnhof Fulda weiter stärken.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Hitze in der Stadt?
CDU: Wir setzen auf Grünvernetzung und mehr Stadtgrün, Gründächer, klimaangepasste Baumarten sowie Biotopverbünde.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Klimaschutz konkret in der Stadt umsetzen?
CDU: Ziel ist der mittel- bis langfristige Aufbau einer klimaneutralen Versorgung. Zudem setzen wir auf Smart-City-Technologien zur Umweltmessung sowie energetische Standards bei Neubau und Sanierung.
Fuldainfo: Wie soll der Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet erfolgen?
CDU: Der Ausbau soll durch die Ausweisung geeigneter Flächen sowie die Nutzung entsprechender Förderprogramme unterstützt werden.
Fuldainfo: Wie schützen Sie Grünflächen und Naherholungsräume?
CDU: Wir setzen auf die dauerhafte Pflege der Grünflächen aus der Landesgartenschau sowie auf eine klimaresiliente Stadtentwicklung.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Kita-Plätze und Kinderbetreuung ausbauen?
CDU: Wir setzen auf einen bedarfsorientierten Ausbau von Kitas, Tagespflege und Betreuungsangeboten an Grundschulen. Aktuell kann bereits jeder Familie ein Betreuungsangebot in Kitas und Grundschulen gemacht werden, sodass der Bedarf bereits jetzt gedeckt ist. Außerdem wollen wir flexible Öffnungszeiten schaffen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern, und eine Vielfalt pädagogischer Konzepte unterstützen.
Fuldainfo: Welche Angebote planen Sie für Jugendliche?
CDU: Wir wollen Jugendtreffs und die Jugendkulturfabrik stärken, bestehende Beteiligungsformate ausbauen und mehr Bewegungsflächen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene schaffen.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Vereine und Ehrenamt stärken?
CDU: Wir setzen auf finanzielle Unterstützung, Anerkennung und Entlastung des Ehrenamts von bürokratischen Auflagen sowie auf Infrastrukturhilfen.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt Kulturpolitik für die Stadtentwicklung?
CDU: Kultur verstehen wir als Markenkern Fuldas – mit kulturellen Leuchttürmen wie dem Musicalsommer, den Domplatzkonzerten, dem vielfältigen Programm im Schlosstheater Fulda sowie der Veranstaltungsreihe „Kultur. Findet. Stadt.“ Zudem soll die Museumslandschaft unter der Dachmarke „Fuldaer Museen“ weiter gestärkt werden. Das attraktive Kulturprogramm stärkt gleichzeitig Handel, Gastronomie und Hotellerie in der Innenstadt.
Fuldainfo: Was planen Sie für seniorengerechtes Wohnen?
CDU: Wir setzen auf die Förderung barrierefreier Stadtentwicklung, Pflichtanteile barrierearmen Wohnens in größeren Projekten sowie den Ausbau von Nachbarschaftshilfen.
Fuldainfo: Wie soll die Stadtverwaltung digitaler und bürgerfreundlicher werden?
CDU: Wir wollen eine gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie umsetzen, e-Government-Angebote ausbauen, KI- und Smart-City-Anwendungen nutzen sowie kontinuierliche Schulungen und den Ausbau digitaler Anwendungen in der Verwaltung vorantreiben.
Fuldainfo: Welche Investitionen haben für Sie Priorität im städtischen Haushalt?
CDU: Unsere Prioritäten liegen bei Bildung und Schulbau, Infrastruktur, Wirtschaft und Mobilität, der Sicherheitsinfrastruktur sowie der Modernisierung von Sportstätten.
Fuldainfo: Wo sehen Sie Einsparpotenziale?
CDU: Wir wollen die solide Haushaltsführung fortsetzen, indem wir uns auf Pflichtaufgaben konzentrieren, gezielte Investitionen mit Augenmaß vornehmen und durch Digitalisierung Effizienzsteigerungen erreichen.
Fuldainfo: Wie soll die Stadt Fulda weiter wachsen, ohne Lebensqualität und Grünflächen zu verlieren?
FDP: Wir setzen auf das Prinzip „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Bereits genehmigte Flächen, etwa ehemalige Industrieareale, sollen nachhaltig und flächenschonend weiterentwickelt werden. Freie Flächen in der Innenstadt sollen priorisiert werden, bevor neue Gebiete ausgewiesen werden. Wachstum bedeutet für uns außerdem, urbane Plätze wie Bonifatiusplatz, Heertorplatz und Universitätsplatz aufzuwerten und mit mehr Aufenthaltsqualität zu gestalten. Zudem wollen wir Quartiere stärker mischen – also Wohnen, Arbeiten und Einkaufen kombinieren – und Grünflächen gezielt integrieren.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt?
FDP: Bezahlbarer Wohnraum entsteht aus unserer Sicht vor allem durch schnellere Genehmigungsverfahren, soziale Wohnraumförderung nach dem Fuldaer Modell sowie neue Wohnformen wie Tiny-Care-Häuser. Wir wollen innovative Konzepte ermöglichen, statt sie durch Bürokratie zu verhindern. Gleichzeitig setzen wir auf eine enge Kooperation mit privaten Investoren und Genossenschaften.
Fuldainfo: Wie wollen Sie steigende Mieten begrenzen?
FDP: Wir halten staatliche Preisdeckel nicht für den richtigen Weg. Stattdessen setzen wir auf mehr Angebot. Schnellere Verfahren, verlässliche Planung und eine aktive Flächenpolitik sind aus unserer Sicht der wirksamste Mieterschutz. Zusätzlich wollen wir soziale Wohnraumprojekte dort fördern, wo tatsächlich Bedarf besteht.
Fuldainfo: Wie soll mit Leerständen und ungenutzten Flächen umgegangen werden?
FDP: Wir setzen auf eine aktive Leerstandsstrategie. Die Stadt soll dabei als Vermittlerin zwischen Eigentümern, Interessenten und Gründern auftreten. Pop-up-Stores und temporäre Nutzungskonzepte sollen ermöglicht werden. Außerdem möchten wir ein Gewerberaumkataster etablieren. Realistische Mieten und neue Nutzungsideen können so Innenstadt und Quartiere stärken.
Fuldainfo: Wie sichern Sie den Erhalt historischer Stadtbereiche bei gleichzeitigem Wachstum?
FDP: Wir stehen für eine Stadtentwicklung mit Respekt vor Tradition und Identität. Historische Bereiche sollen behutsam und mit Rücksicht auf ihr Umfeld weiterentwickelt werden. Gleichzeitig wollen wir die Hochschule mit einem neuen Schwerpunkt „Ökologisches Bauen, Wohnen und Denkmalpflege“ stärken. So verbinden wir Wachstum mit dem Erhalt unseres baulichen Erbes.
Verkehr & Mobilität
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Verkehrssituation in der Fuldaer Innenstadt verbessern?
FDP: Mobilität bedeutet für uns Freiheit. Deshalb setzen wir auf ein Miteinander aller Verkehrsträger. Moderne Verkehrssteuerung und intelligente Ampelschaltungen sollen den Verkehr flüssiger machen. Verschiedene Verkehrsarten müssen so geplant werden, dass sie sich gegenseitig möglichst wenig behindern und mit Rücksicht aufeinander funktionieren.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Parkplatzmangel und Staus?
FDP: In Fulda besteht aus unserer Sicht nur bedingt Parkplatzmangel. Wichtig ist vor allem, vorhandene Parkräume und Parkhäuser attraktiver zu gestalten – etwa durch mehr Licht und Sauberkeit. Außerdem wollen wir Mobilitätsangebote wie Bus, Bahn, Fahrrad, On-Demand-Verkehr und Parkmöglichkeiten besser bündeln und vernetzen. Ein digitales Parkleitsystem sowie verkehrsabhängige Ampelschaltungen sollen ebenfalls zu einer besseren Auslastung der vorhandenen Flächen beitragen.
Fuldainfo: Wie soll der Radverkehr sicherer und attraktiver werden?
FDP: Durch durchgängige und logisch geführte Radwege sowie das Schließen bestehender Lücken. Problematische Hilfsspuren wollen wir überprüfen. Radschnellwege in Richtung Petersberg, Künzell und Eichenzell sollen zudem die regionale Verbindung stärken. Wo möglich, soll der Radverkehr klar vom übrigen Verkehr getrennt werden.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu verkehrsberuhigten Zonen oder einer teilweise autofreien Innenstadt?
FDP: Verkehrsberuhigung befürworten wir dort, wo konkrete Gefährdungen bestehen – allerdings ohne ideologische Sperrungen. Die Innenstadt muss erreichbar bleiben, auch für Pendler, Familien und das Handwerk. Sie soll lebendig bleiben und sowohl Wirtschaftsstandort als auch Erlebnisraum sein. Sperrungen sollten daher nur dort erfolgen, wo tatsächlich eine hohe Personenfrequenz besteht und auch nur zu entsprechenden Zeiten, etwa bei Veranstaltungen in der Friedrichstraße. Beim Verkehrsversuch zur Einbahnstraße in der Löherstraße sehen wir noch keine abschließende Bewertung, da der Testzeitraum bislang zu kurz war.
Fuldainfo: Welche Verbesserungen planen Sie beim Stadtbusverkehr?
FDP: Am Bahnhof wollen wir einen zentralen Mobilitätsplatz schaffen. Außerdem soll die Taktung des ÖPNV so gestaltet werden, dass Umstiege sinnvoll möglich sind. Ergänzend setzen wir auf On-Demand-Systeme im Umland sowie einen Modellversuch mit autonomen Fahrzeugen. Fulda soll damit auch als Innovationsstadt im Bereich Mobilität auftreten.
Innenstadt, Handel & Wirtschaft
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt langfristig sichern?
FDP: Unsere Innenstadt ist unser größtes Einkaufszentrum. Mehr Grünflächen, Sitzgelegenheiten, Verschattung sowie multifunktionale Plätze wie Universitätsplatz, Bonifatiusplatz und Heertorplatz sollen die Aufenthaltsqualität steigern. Wichtig ist ein ausgewogener Mix aus Wohnen, Kultur, Bildung, Dienstleistungen und Gastronomie. Außengastronomie wollen wir durch den Verzicht auf Sondernutzungsgebühren stärken. Außerdem möchten wir die Ansiedlung von Ärzten, Praxen und medizinischen Versorgungszentren in fußläufig erreichbaren Lagen fördern. Sauberkeit und Sicherheit sind ebenfalls entscheidende Faktoren für eine attraktive Innenstadt. Deshalb setzen wir auf ein gutes Meldesystem, eine Taskforce für Stadtreinigung sowie die Einbindung von Anwohnern und Unternehmen.
Fuldainfo: Was planen Sie gegen Leerstand im Einzelhandel?
FDP: Wir wollen leerstehende oder vom Leerstand bedrohte Flächen systematisch erfassen. Gleichzeitig soll die Stadt den Dialog zwischen Eigentümern, Interessenten und Gründern aktiv begleiten. Pop-up-Stores und temporäre Nutzungskonzepte sollen möglich sein, ergänzt durch ein Gewerberaumkataster.
Fuldainfo: Wie kann der lokale Handel gestärkt werden?
FDP: Eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt und der Gewerbegebiete ist entscheidend. Verkehre dürfen nicht verdrängt werden. Gleichzeitig wollen wir Bürokratie reduzieren und stattdessen gezielte Unterstützung anbieten. Stabile Steuern – also keine Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer – und ein gezieltes Standortmarketing sollen zusätzlich helfen. Wichtig ist dabei auch, dass die Politik verlässlich ist und Vertrauen beim Handel schafft.
Fuldainfo: Wie wollen Sie neue Unternehmen für die Stadt gewinnen?
FDP: Durch gute Standortfaktoren: schnelle Genehmigungen, eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung, die Vernetzung des Mittelstands, niedrige Gewerbesteuern sowie ein attraktives Wohnumfeld und eine gute Infrastruktur für Fachkräfte.
Klima, Umwelt & Lebensqualität
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Hitze in der Stadt?
FDP: Wir setzen auf mehr Begrünung, zusätzliche Verschattung und die Aufwertung öffentlicher Plätze. Wo möglich, sollen Flächen entsiegelt werden, um das Stadtklima zu verbessern und mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Klimaschutz konkret umsetzen?
FDP: Unser Ansatz ist technologieoffen und pragmatisch. Der kommunale Wärmeplan gibt dabei die Richtung vor. Bestehende Infrastruktur wie das Gasnetz wollen wir erhalten und selektiv für neue Energieträger umrüsten, anstatt sie vorschnell stillzulegen.
Fuldainfo: Wie soll der Ausbau erneuerbarer Energien erfolgen?
FDP: Mit Augenmaß und auf Grundlage belastbarer Bedarfsanalysen. Öffentliche Gebäude sollen eine Vorbildfunktion übernehmen. Zudem wollen wir Genehmigungen für Photovoltaik – auch im Innenstadtbereich – erleichtern.
Fuldainfo: Wie schützen Sie Grünflächen und Naherholungsräume?
FDP: Wir wollen eine weitere Zersiedelung vermeiden und der Innenentwicklung klare Priorität geben. Wichtige Freiräume sollen verbindlich gesichert werden. Gleichzeitig sollen Naherholungsgebiete vor Freizeitangeboten geschützt werden, die diese Räume gefährden könnten. Ein schonender Umgang mit unserem Umfeld steht dabei im Mittelpunkt.
Soziales, Bildung & Kultur
Fuldainfo: Wie wollen Sie Kita-Plätze und Kinderbetreuung ausbauen?
FDP: Fulda ist hier bereits sehr gut aufgestellt und bietet eine hervorragende Betreuung. Ein grundlegender Ausbau ist derzeit nicht erforderlich, da das Angebot bedarfsgerecht vorhanden ist. Verbesserungen sehen wir jedoch bei der Erweiterung frühkindlicher Bildungsangebote, einer besseren Ferienbetreuung und einem leichteren Zugang zu bestehenden Angeboten.
Fuldainfo: Welche Angebote planen Sie für Jugendliche?
FDP: Wir wollen Jugendtreffs stärken, Graffitiflächen freigeben und Jugendgremien unterstützen, die verbindlich an Entscheidungsprozessen beteiligt werden.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Vereine und Ehrenamt stärken?
FDP: Geplant sind ein Ehrenamtspreis sowie eine Ehrenamtskarte mit Vergünstigungen. Außerdem möchten wir die Freiwilligen Feuerwehren stärken und ein modernes Hallenmanagement für Sportstätten einführen.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt Kulturpolitik für die Stadtentwicklung?
FDP: Kultur ist für uns Identität und zugleich ein wichtiger Standortfaktor. Ein virtuelles Museum, ein „osthessischer Kultursommer“ sowie die Aufwertung historischer Orte und Begegnungsstätten sollen Fulda weiter als Kulturmittelpunkt der Region stärken.
Fuldainfo: Was planen Sie für seniorengerechtes Wohnen?
FDP: Wir setzen auf barrierefreien Wohnraum, neue Wohnformen wie Tiny-Care-Houses und soziale Angebote, die Vereinsamung entgegenwirken und individuelle Lebensgestaltung im Alter ermöglichen.
Verwaltung & Finanzen
Fuldainfo: Wie soll die Stadtverwaltung digitaler und bürgerfreundlicher werden?
FDP: Mit einer Open-Data-Initiative, digitalen Meldeplattformen – beispielsweise für Sauberkeitsmeldungen – mehr Kundenorientierung in der Verwaltung und transparenter Bürgerbeteiligung.
Fuldainfo: Welche Investitionen haben für Sie Priorität im städtischen Haushalt?
FDP: Unsere Prioritäten liegen bei Bildung, Infrastruktur, Mobilität, wirtschaftlicher Entwicklung und Digitalisierung.
Fuldainfo: Wo sehen Sie Einsparpotenziale?
FDP: Einsparungen müssen grundsätzlich im gesamten Haushalt gesucht werden und lassen sich nicht allein durch das Streichen einzelner Großprojekte erreichen. Die einzelnen Haushaltspositionen hängen komplex zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb braucht es hier ein Vorgehen mit Augenmaß – ein reiner Rotstift würde die Stadt eher schwächen. Kleinere Schritte sehen wir beispielsweise in der Überprüfung und Abschaffung von Bagatellsteuern mit hohem Verwaltungsaufwand sowie in effizienteren Verwaltungsprozessen.
Fuldainfo: Wie sehen Sie die zukünftige Stadtentwicklung in Fulda?
CWE: Fulda ist stark von einer Eigenheimkultur geprägt. Deshalb setzen wir uns auch für die Erschließung neuer Baugebiete in den Ortsteilen ein. Unser, mit abgestimmtes städtisches Wohnungsbauförderprogramm ermöglicht Investoren den Wohnungsbau, beispielsweise am Weidesgrund.
Fuldainfo: Welche Rolle spielen Infrastruktur und Grünflächen für die Stadt?
CWE: Fulda verfügt über eine gute Infrastruktur und viele Grünflächen, wie auch das Landesgartenschaugelände, welches von der CWE mit getragen wurde.
Fuldainfo: Wie gehen Sie mit Leerständen von Wohnungen und Immobilien um?
CWE: Leerstände von Wohnungen und Immobilien sprechen wir persönlich an und versuchen, dies zu klären. Leider gibt es hierfür oft persönliche Gründe oder schlechte Erfahrungen.
Fuldainfo: Wie sollen historische Stadtteile entwickelt werden?
CWE: Historische Stadtteile sollen ihren Charakter erhalten und gleichzeitig eine sinnvolle Nutzung bekommen.
Verkehr
Fuldainfo: Welche Position hat die CWE zur Verkehrspolitik in Fulda?
CWE: Wie auch in der Vergangenheit möchten wir uns bei falsch geplanten Parkplätzen und verkehrsberuhigten Zonen für eine Richtigstellung einsetzen.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt der Autoverkehr?
CWE: Da Fulda ein ländliches Einzugsgebiet hat, befürworten wir den Autoverkehr.
Fuldainfo: Wie sehen Sie das Zusammenspiel von Auto- und Radverkehr?
CWE: Wo möglich wollen wir ein sicheres Rad- und Autoverkehrsnetz im Einklang schaffen.
Fuldainfo: Können Sie sich autofreie Zonen vorstellen?
CWE: Wenn ein gutes Verkehrskonzept erarbeitet wird, können wir uns autofreie Zonen sehr gut vorstellen.
Fuldainfo: Wie steht die CWE zum öffentlichen Nahverkehr?
CWE: Es wurde gemeinsam mit uns ein Nahverkehrsplan für alle Buslinien erarbeitet, der sich derzeit noch in der Umsetzung befindet.
Klima und Umwelt
Fuldainfo: Welche Maßnahmen wünschen Sie sich im Bereich Klima und Umwelt?
CWE: Wir wünschen uns so viele Dachbegrünungen wie möglich, besonders auch auf Industriedächern.
Fuldainfo: Welche Rolle spielen Bäume und Grünflächen?
CWE: Die Erhaltung von Bäumen, wenn sinnvoll, und möglichst viele Neupflanzungen sind uns wichtig.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu erneuerbaren Energien?
CWE: Erneuerbare Energien auf städtischen Gebäuden befürworten wir ebenfalls.
Fuldainfo: Welche Ideen gibt es für öffentliche Plätze?
CWE: Eine Beschattung und Bepflanzung auf öffentlichen Flächen, zum Beispiel auf dem Universitätsplatz, haben wir bereits vorgeschlagen.
Soziales und Bildung
Fuldainfo: Wie entwickelt sich die Betreuung in Kitas und Schulen?
CWE: Kitas und Schulen werden derzeit für die Nachmittagsbetreuung ausgebaut. Das tragen wir natürlich mit.
Fuldainfo: Welche weiteren sozialen Angebote möchten Sie stärken?
CWE: Ferienbetreuung, Stadtteiltreffs, Jugendbetreuung und Ehrenamt möchten wir gerne stärker fördern.
Fuldainfo: Wie bewerten Sie die Kulturentwicklung in Fulda?
CWE: Die Kulturentwicklung in der Stadt Fulda ist sehr gut und findet unsere Unterstützung.
Fuldainfo: Gibt es Projekte, die Sie besonders vorantreiben möchten?
CWE: Eine Markthalle ist schon lange ein Thema der CWE, konnte aber leider noch nicht verwirklicht werden.
Fuldainfo: Welche Bedeutung hat seniorengerechtes Wohnen?
CWE: Seniorengerechtes Wohnen ist ein großes Thema und bedarf unserer Ansicht nach viel Beachtung.
Verwaltung und Finanzen
Fuldainfo: Welche Rolle spielt die Digitalisierung der Verwaltung?
CWE: Die Digitalisierung wird auch von uns vorangetrieben. Wir stehen dazu im Austausch mit der Verwaltung.
Fuldainfo: Welche Prioritäten sehen Sie im städtischen Haushalt?
CWE: Eine Priorität im Haushalt ist für uns auch die Unterstützung des Klinikums.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zum Vorkaufsrecht der Gummiwerke?
CWE: Das Vorkaufsrecht der Gummiwerke findet ebenfalls unsere Unterstützung.
Fuldainfo: Wo sehen Sie Einsparpotenziale im Haushalt?
CWE: Einsparpotenziale sehen wir momentan keine, da bei vielen Anträgen bereits sehr zurückhaltend beantragt wurde.
Fuldainfo: Wie soll die Stadt Fulda weiter wachsen, ohne Lebensqualität und Grünflächen zu verlieren?
SPD: Beides zusammen ist unmöglich! Wachstum wird unweigerlich auch zum Verlust von Grünflächen führen. Zum Teil kann man Bebauungspläne so verändern, dass höhere Gebäude errichtet werden oder Dachgeschosse ausgebaut werden können. Teilweise wird man Büroflächen umnutzen können. Aber all das wird nicht reichen, um jetzt schon bestehende Wohnraumbedarfe zu decken. Man muss daher auf Projekte mit weniger Flächenverbrauch setzen: eher Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser, weniger alleinstehende Einfamilienhäuser.
Es gäbe noch einen anderen Ansatz: Viele Senioren wohnen in großen Einfamilienhäusern, die sie kaum noch unterhalten oder versorgen können. Die Stadt könnte versuchen, solchen Senioren gezielt innerstädtische Wohnungen anzubieten, damit Einfamilienhäuser für junge Familien frei werden.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt?
SPD: Wir setzen auf die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, die Projekte für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum angehen soll, etwa auf Teilen der Ochsenwiese oder in Haimbach.
Fuldainfo: Wie wollen Sie steigende Mieten begrenzen?
SPD: Der Landkreis Fulda sollte in seiner Zuständigkeit konsequent gegen Mietwucher vorgehen! Andere Instrumente, etwa die Mietpreisbremse, sind in Fulda leider nicht anwendbar.
Wir wollen den Markt zugunsten von Mietern verändern. Durch Neubau soll ein größeres Angebot entstehen und wir wollen Akteure bevorzugen, die für dauerhaft günstigen Wohnraum sorgen, etwa Wohnungsbaugenossenschaften.
Fuldainfo: Wie soll mit Leerständen und ungenutzten Flächen umgegangen werden?
SPD: Nach derzeitiger Rechtslage sind die Einflussmöglichkeiten der Stadt Fulda hierauf begrenzt. Die Stadt sollte das Gespräch mit den jeweiligen Eigentümern suchen und bei der Vermittlung von Mietern unterstützen.
Fuldainfo: Wie sichern Sie den Erhalt historischer Stadtbereiche bei gleichzeitigem Wachstum?
SPD: In Hinblick auf die weitreichenden Vorschriften des Denkmalschutzes sehen wir hier keine Gefahren.
Verkehr & Mobilität
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Verkehrssituation in der Fuldaer Innenstadt verbessern?
SPD: Aus unserer Sicht ist die Verkehrssituation für PKWs bereits recht gut. Nachbesserungsbedarfe sehen wir im Bereich Fahrradverkehr.
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Parkplatzmangel und Staus?
SPD: Aus unserer Sicht besteht eine vergleichsweise gute Parkplatzsituation. Hinzu kommen die preisgünstigen und im Umfeld der Innenstadt gelegenen städtischen Parkhäuser, etwa das Parkhaus Ruprechtstraße oder das City-Parkhaus.
Auch sehen wir keine unzumutbare Stausituation. Dort, wo Entlastungen möglich und ökologisch vertretbar sind, wollen wir handeln: Wir wollen den Schwerlastverkehr möglichst aus der Stadt heraushalten, indem wir das geplante Gewerbegebiet an der A7 vorantreiben und Logistiker überzeugen, sich dorthin umzusiedeln. Die Haimbacher Straße wollen wir durch den Bau der Münsterfeldallee, die eine Verbindung des Münsterfeldes mit der Maberzeller Straße schaffen soll, entlasten.
Fuldainfo: Wie soll der Radverkehr sicherer und attraktiver werden?
SPD: Radwege sollten deutlich von der Fahrbahn abgesetzt und möglichst abgetrennt werden. Fahrbahnen, die eigentlich nicht gebraucht werden, sollten in Radwege umgewandelt werden. Der im Jahr 2020 einstimmig beschlossene Verkehrsentwicklungsplan sieht beispielsweise vor, im Bereich Lindenstraße / Heinrichstraße jeweils eine Fahrspur in einen Radweg umzuwandeln. Leider hapert es dort an der Umsetzung.
Fuldainfo: Wie stehen Sie zu verkehrsberuhigten Zonen oder einer teilweise autofreien Innenstadt?
SPD: Man muss sich eines klar machen: Auf absehbare Zeit bleibt die Fuldaer Innenstadt nur dann attraktiv, wenn sie für die Bewohner des Umlandes gut mit dem Auto erreichbar ist. Gleichzeitig können Fußgängerzonen aber einzelne Bereiche auch aufwerten und insbesondere die Aufenthaltsqualität verbessern. Aus unserer Sicht hat sich beispielsweise die Umwandlung der Bahnhofsstraße in eine Fußgängerzone absolut bewährt.
Wir wollen deshalb die Friedrichstraße in eine Fußgängerzone umwandeln. Wir glauben, dass man aus dieser Straße eine echte Visitenkarte unserer Stadt machen könnte. Die verkehrliche Erschließung der Unterstadt kann aus unserer Sicht auch gut über die Nonnengasse erfolgen.
Fuldainfo: Welche Verbesserungen planen Sie beim Stadtbusverkehr?
SPD: Wir wollen die Taktzeiten weiter erhöhen und die Fahrpreise bezahlbarer gestalten. Denkbar wäre etwa die Einführung eines Kurzstreckentickets oder die kostenlose Nutzung des Stadtbusses zu bestimmten Anlässen, beispielsweise dem Hessentag oder an Wochenenden.
Innenstadt, Handel & Wirtschaft
Fuldainfo: Wie wollen Sie die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt langfristig sichern?
SPD: Durch Verbesserung der Aufenthaltsqualität, durch die Schaffung von Anlässen, die Menschen motivieren, in die Innenstadt zu kommen, und durch sogenannte „Frequenzbringer“, also Einrichtungen, die Menschen in die Innenstadt ziehen. Zu denken wäre etwa an Ärztehäuser, Bildungseinrichtungen oder Hotels.
Fuldainfo: Was planen Sie gegen Leerstand im Einzelhandel?
SPD: Ein Modell sind Pop-up-Stores, die durch günstige Mietpreise unterstützt werden können. Allerdings lässt sich das rasante Wachstum des Internethandels kaum aufhalten. Die Innenstädte werden sich verändern müssen. Sie können nicht mehr nur noch als Einkaufsparadiese verstanden werden. Ladenflächen werden teilweise umgewidmet werden müssen – etwa für Büros, Handwerk oder Wohnen. Das ist ein schmerzhafter Prozess, aber die Politik kann ihn nicht dauerhaft aufhalten. Sie muss ihn gestalten.
Fuldainfo: Wie kann der lokale Handel gestärkt werden?
SPD: Die Möglichkeiten der Politik sind hier begrenzt. Man kann versuchen, auf günstigere Ladenmieten hinzuwirken und Menschen motivieren, in die Stadt zu kommen. Außerdem kann man ein Gesamterlebnis für Touristen schaffen – etwa durch eine Kombination aus Einkaufen, Gastronomie und Kultur, zum Beispiel durch Domplatzkonzerte oder Musicals. Einkaufen müssen die Menschen am Ende aber selbst.
Fuldainfo: Wie wollen Sie neue Unternehmen für die Stadt gewinnen?
SPD: Die Stadt sollte verstärkt für sich werben. Fulda hat viel zu bieten: eine schöne Stadt, eine attraktive Region, gut ausgebildete und fleißige Menschen sowie mit dem ehemaligen Gummiareal auch interessante Industrie- und Gewerbeflächen.
Klima, Umwelt & Lebensqualität
Fuldainfo: Welche Maßnahmen planen Sie gegen Hitze in der Stadt?
SPD: Wir wollen ein Entsiegelungskataster erstellen, um gezielt städtische Flächen zu entsiegeln. Beginnen würden wir gerne mit dem Bonifatiusplatz, den wir in einen kleinen Park verwandeln möchten, gerne mit einigen Eichen. Außerdem wollen wir Fassadenbegrünungen in der Innenstadt voranbringen. Auch Vertikalbegrünungssysteme können eine Lösung sein – mobiles Grün im Innenstadtbereich, das die Luft kühlt, Feinstaub filtert und Schatten spendet.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Klimaschutz konkret in der Stadt umsetzen?
SPD: Wir wollen insbesondere den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und die Elektromobilität fördern. Dazu wollen wir die Ladeinfrastruktur verbessern und die Busse schrittweise durch elektrisch betriebene Modelle ersetzen.
Fuldainfo: Wie soll der Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet erfolgen?
SPD: Es gibt bereits interessante Ansätze, etwa das Projekt in Maberzell. Dort werden Solarpaneele und Obstbäume kombiniert, sodass kein unnötiger Flächenverbrauch entsteht und gleichzeitig die Ernteerträge erhöht werden.
Außerdem sollten Parkplätze stärker in den Blick genommen und mit Solarpaneelen ausgestattet werden. Zusätzlich wünschen wir uns ein Förderprogramm für Solarthermie, um diese stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Fuldainfo: Wie schützen Sie Grünflächen und Naherholungsräume?
SPD: Indem wir bei jeder Maßnahme prüfen, ob das Ziel nicht auch mit weniger Flächenverbrauch erreicht werden kann.
Soziales, Bildung & Kultur
Fuldainfo: Wie wollen Sie Kita-Plätze und Kinderbetreuung ausbauen?
SPD: Angesichts der deutlich zurückgegangenen Geburtenzahlen sollte derzeit kein weiterer Ausbau von Kita-Plätzen erfolgen. Weiter ausbauen sollten wir hingegen die Nachmittagsbetreuung an Schulen. Das ist für Grundschulen bereits geplant und gesetzlich vorgegeben.
Fuldainfo: Welche Angebote planen Sie für Jugendliche?
SPD: Neben einer guten Vereinsstruktur und aktiver Jugendarbeit braucht es auch Orte, an denen sich Jugendliche gerne aufhalten und treffen. Ein gutes Beispiel ist der Skaterpark in den Fuldaauen. Solche Orte sollten längere Aufenthalte ermöglichen und auch über Toiletten verfügen.
Fuldainfo: Wie wollen Sie Vereine und Ehrenamt stärken?
SPD: Wir setzen uns für eine Erhöhung der Sportfördermittel ein.
Fuldainfo: Welche Rolle spielt Kulturpolitik für die Stadtentwicklung?
SPD: Eine sehr wichtige. Fulda hat eine große historische Bedeutung und verfügt über erhebliches kulturelles Kapital. Kulturveranstaltungen können dazu beitragen, auswärtige Besucher nach Fulda zu bringen.
Fuldainfo: Was planen Sie für seniorengerechtes Wohnen?
SPD: Die Belange von Seniorinnen und Senioren müssen bei Neubauprojekten berücksichtigt werden. Wie bereits dargestellt, wollen wir Senioren, die in zu groß gewordenen Häusern wohnen, davon überzeugen, in seniorengerechte Wohnungen umzuziehen. Wichtig sind aber auch Unterstützungsangebote. Deshalb setzen wir uns für die Einführung des Projekts Gemeindeschwestern in Fulda ein.
Verwaltung & Finanzen
Fuldainfo: Wie soll die Stadtverwaltung digitaler und bürgerfreundlicher werden?
SPD: Aus unserer Sicht ist die Stadtverwaltung bereits recht bürgerfreundlich, könnte aber deutlich digitaler werden. Hier sollte die Stadt Fulda im Verbund der Ekomm21, dem Digitaldienstleister der Kommunen, vorangehen.
Fuldainfo: Welche Investitionen haben für Sie Priorität im städtischen Haushalt?
SPD: Kinderbetreuung, Bildung, Wohnraum, Innenstadtentwicklung und Verkehr.
Fuldainfo: Wo sehen Sie Einsparpotenziale?
SPD: Die Digitalisierung schafft im Bereich der Verwaltung erhebliche Einsparpotenziale. Je weiter wir hier voranschreiten, desto mehr werden wir einsparen können.
Wir bedanken uns bei allen, die sich die Zeit genommen haben, unseren ausführlichen Fragenkatalog zu beantworten und ihre Positionen sowie Ideen für die Zukunft unserer Stadt darzulegen. Gleichzeitig wollten wir mit der Veröffentlichung der Antworten nicht länger als zwei Wochen warten, um unseren Leserinnen und Lesern möglichst zeitnah einen Überblick über die unterschiedlichen Positionen zu geben. +++

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