Mögliche Opel-Übernahme: Merkel telefonierte mit PSA-Chef

Angela Merkel (CDU)
Angela Merkel (CDU)

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag mit dem Chef des Peugeot-Mutterkonzerns PSA, Carlos Tavares, über die geplante Übernahme von Opel gesprochen. Tavares habe in dem Telefonat betont, dass beide Unternehmen einander gut ergänzten, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem Gespräch mit. Er habe bekräftigt, dass PSA die Eigenständigkeit von Opel im Konzernverbund erhalten und die Standort-, Investitions- und Beschäftigungsgarantien übernehmen werde. PSA teilte mit, bei dem Telefongespräch habe es eine „fruchtbare Diskussion“ über die mögliche Übernahme gegeben. Opel-Eigner General Motors und PSA hatten vergangene Woche Gespräche über einen möglichen Opel-Verkauf bestätigt. +++


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1 Kommentar

  1. Diese „Rettungsaktion“ ist so durchsichtig, dass es nur noch peinlich ist. Schröder hat damals mit viel Tamtam 10.000 Arbeitsplätze bei Holzmann „gerettet“, für zwei Jahre, dann gingen die Lichter aus. Im gleichen Jahr gab es 27.500 Unternehmensinsolvenzen, was sicherlich das Mehrfache an Arbeitsplätzen vernichtet hatte. Aber das war ja nicht spektakulär, das merkt ja niemand. Übrigens hatten wir 2016 21.700 Unternehmensinsolvenzen, in 2017 wird es nicht viel anders sein. Daran dürften die 18.000 Arbeitsplätze bei Opel, wenn sie denn tatsächlich verloren gingen, einen einstelligen Prozentanteil ausmachen. Insofern ist es Augenwischerei, sich als die großen Retter aufzuspielen. Aber der Wähler honoriert solche Shows offenbar.

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