Die allgemeine Rentenversicherung macht wegen der Negativzinsen ein dickes Minus. Im vergangenen Jahr verlor sie mit ihren Rücklagen erstmals 54 Millionen Euro. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage von FDP-Finanzexperte Frank Schäffler, über die die „Bild“ berichtet. Demnach hätten die Zinsverluste im Vorjahr lediglich 9,5 Millionen Euro betragen. „Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank kostet die Rentner inzwischen also Millionen“, so Schäffler. Auch mit vielen anderen Rücklagen fährt der Bund derzeit wegen der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank kräftige Verluste ein: Der Gesundheitsfonds verzeichnete 2018 ein Zins-Minus von 9,2 Millionen Euro. Der Ausgleichsfonds für die Pflegeversicherung machte 6 Millionen Euro Minus. Dagegen kann die Pensionskasse der Bundesagentur für Arbeit ihr Geld langfristig und auch in Aktien anlegen. Ergebnis: zuletzt ein Zinsgewinn von 121,5 Millionen Euro. +++
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Die FDP soll sich mal lieber um ihre Lieblingsklientel die private Versicherungswirtschaft kümmern. Diese trifft es bei dem sogenannten „kapitalgedeckten“ System augenblicklich besonders. Die Lebensversicherungen stehen am Abgrund und die private Altersversorge verkommt zu einem Witz. Dagegen ist das umlagefinanzierte System der gesetzlichen Rentenversicherung stabil, zumindest solange die Politiker nicht ständig daran herumbasteln und ihm versicherungsfremde Leistungen („Mütterrente“ etc.) aufdrücken. Im Vergleich zum Gesamthaushalt der gesetzlichen Rentenversicherung sind die genannten Zahlen wirklich nur Peanuts.
Die FDP soll sich mal lieber um ihre Lieblingsklientel die private Versicherungswirtschaft kümmern. Diese trifft es bei dem sogenannten „kapitalgedeckten“ System augenblicklich besonders. Die Lebensversicherungen stehen am Abgrund und die private Altersversorge verkommt zu einem Witz. Dagegen ist das umlagefinanzierte System der gesetzlichen Rentenversicherung stabil, zumindest solange die Politiker nicht ständig daran herumbasteln und ihm versicherungsfremde Leistungen („Mütterrente“ etc.) aufdrücken. Im Vergleich zum Gesamthaushalt der gesetzlichen Rentenversicherung sind die genannten Zahlen wirklich nur Peanuts.