Frankfurt/Main. In Deutschland liegen Schätzungen zufolge zwei Milliarden Euro auf verwaisten Konten, von deren Existenz viele Erben gar nichts wissen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Dienstagausgabe. Bislang hat die Deutsche Kreditwirtschaft keine Zahlen genannt, wie viele solcher nachrichtenlosen Konten es in Deutschland gibt – und wie viel Geld tatsächlich darauf liegt. Bereits Ende 2015 hatten die Bundesministerien für Justiz und Verbraucherschutz die Kreditwirtschaft zu dem Thema befragt – eine konkrete Stellungnahme blieb aber aus. Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung geht jetzt hervor, dass das Ausmaß bis heute unklar ist. Die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Nicole Maisch, ruft die Regierung dazu auf, Zahlen von den Banken einzufordern. Denn nur dann könnten „valide Rückschlüsse gezogen werden“, ob neue Regelungen notwendig und sinnvoll seien. +++
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