Nach der Messerattacke am Montagabend am Freiheitsplatz schwebt der schwer verletzte 25-Jährige weiterhin in Lebensgefahr. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, wird sein Gesundheitszustand von den behandelnden Ärzten nach wie vor als sehr kritisch eingestuft.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 17-Jähriger den Mann bei der Auseinandersetzung lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Beteiligten kannten und es bereits im Vorfeld mehrfach zu Streitigkeiten zwischen ihnen gekommen war.
Im Zuge der Ermittlungen wurden inzwischen auch Aufzeichnungen der Videoschutzanlage ausgewertet. Nach der aktuellen Bewertung kann dabei nicht ausgeschlossen werden, dass sich der 17-jährige Tatverdächtige während der Auseinandersetzung in einer Notwehrsituation befunden haben könnte.
Zudem ergaben die bisherigen Ermittlungen, dass während der Tat ein weiterer Mann verletzt wurde. Ein 23-Jähriger soll durch den Tatverdächtigen ebenfalls verletzt worden sein, allerdings nur leicht.
Die genauen Hintergründe des Geschehens sowie der Ablauf der Tat sind noch nicht abschließend geklärt. Die Kriminalpolizei setzt ihre Ermittlungen fort und bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
Für Menschen, die das Geschehen miterlebt haben und sich dadurch belastet fühlen, steht zudem ein Beratungs- und Hilfsangebot unter der Telefonnummer 06181 100-333 zur Verfügung. +++

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