Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will in den kommenden acht Jahren Vollbeschäftigung auf dem Arbeitsmarkt erreichen. „Jeder, der arbeiten will, soll 2025 auch arbeiten können. Wir wollen die Zahl der Arbeitslosen, die heute halb so hoch ist wie 2005, erneut halbieren. Das hieße Vollbeschäftigung“, sagte Merkel der „Rheinischen Post“. Das sei das Beste, was man für die sozialen Sicherungssysteme anstreben könne. Die Kanzlerin kündigte an, bei einer Wiederwahl gezielt die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen. „Es gibt immer noch eine Million Langzeitarbeitslose – viele davon unter 40 Jahre alt. Kinder wachsen in Familien auf, in denen Eltern noch nie erwerbstätig waren. In jedem Fall, in dem es uns gelingt, Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen, geben wir einem Menschen die Chance, sein Leben und das seiner Familie zu verbessern.“ Dafür müsse eine neue Bundesregierung gezielt die Jobcenter ins Visier nehmen. „Wir müssen uns ansehen, welche Jobcenter besonders erfolgreich arbeiten und welche Gründe das hat. Darauf bauen wir auf, um in der Beratung und Vermittlung besser zu werden.“ +++
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Es ist müßig, dieses Wahlkampfgerede überhaupt noch zu kommentieren. Aber 1. hat sich die Arbeitslosigkeit nicht halbiert (allenfalls hat sich die Statistik mehrfach geändert, um die Zahlen zu schönen) und 2. sollte sich Frau Merkel mal um diejenigen Arbeitsverhältnisse kümmern, die man inzwischen als „Jobs“ beschreibt. Prekäre, befristete, unterbezahlte und oft sogar gegen die gesetzlichen Regeln stattfindende Arbeit. Da hätte sie viel zu tun, bevor sie über Vollbeschäftigung schwafelt.
Es ist müßig, dieses Wahlkampfgerede überhaupt noch zu kommentieren. Aber 1. hat sich die Arbeitslosigkeit nicht halbiert (allenfalls hat sich die Statistik mehrfach geändert, um die Zahlen zu schönen) und 2. sollte sich Frau Merkel mal um diejenigen Arbeitsverhältnisse kümmern, die man inzwischen als „Jobs“ beschreibt. Prekäre, befristete, unterbezahlte und oft sogar gegen die gesetzlichen Regeln stattfindende Arbeit. Da hätte sie viel zu tun, bevor sie über Vollbeschäftigung schwafelt.