Mambo KingX gaben Konzert in Altenpflegeeinrichtung „Haus St. Elisabeth“

Weil Musik verbindet: „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“

Ein in pandemischen Zeiten eher selten gewordenes Ereignis ereignete sich heute Vormittag in der Altenpflegeeinrichtung „Haus St. Elisabeth“ in Hosenfeld im Landkreis Fulda. Die Fuldaer Pop-Band „Mambo KingX“ spielten nach etlichen Monaten Abstinenz erstmals wieder vor realem Publikum. Für die Bewohnerinnen und Bewohner – aber auch alle Bediensteten sowie Heim- und Pflegedienstleitung der Senioreneinrichtung ein freudiges Ereignis und willkommener Anlass, der in der Einrichtung Mut und Zuversicht verbreitete und Ausblick gab, auf eine Zeit, die dieser Tage nach vielen Monaten Einsamkeit und Kontaktarmut wieder in absehbare Nähe rückt. Dem Konzert vorausgegangen war, dass die Hessische Staatskanzlei anlässlich dem 75. Geburtstag des Landes Hessen im September 2020 im Rahmen der Aktion „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“ 75 Senioreneinrichtungen in Hessen für jeweils kleine Konzerte auserwählt hat – darunter auch die stationäre Altenpflegeeinrichtung „St. Elisabeth“ in Hosenfeld unter dem Dach der „St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH“, letztere gegenüber der Hessischen Staatskanzlei einen Bandwunsch äußern durfte. Der Vorschlag, für das Corona-konforme Konzert die Mambo KingX zu engagieren, entstammte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung. Die Hessische Staatskanzlei machte diesen Wunsch möglich und so konnte das kleine Konzert heute Vormittag auf dem Außengelände des Hauses St. Elisabeth geplant werden.

„Adressaten der Aktion sind Bewohner und Kulturschaffende“

„Hintergrund der Aktion ‚Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen‘ des Landes Hessen ist es, dass wir denjenigen, die in den vergangenen Monaten in ganz besonderem Maße unter der Corona-Pandemie gelitten haben, einen Wunsch erfüllen und Freude bereiten wollten.“, stellte Ingo von Gerlach von der Hessischen Staatskanzlei in Hosenfeld heraus. Und weiter: „Das sind zum einen die Heimbewohnerinnen und – bewohner, die in den vergangenen 15 Monaten aufgrund der Verordnungen massive Einschränkungen hinnehmen mussten. Zum anderen dient diese Aktion dazu, den Kulturschaffenden wie Musikern und Künstlern, die Möglichkeit zu eröffnen, wieder vor Publikum aufzutreten. Dies waren uns wichtige Anliegen.“ Ingo von Gerlach überreichte Einrichtungsleiter Victor Hau drei Geschenke – mitunter das Wappentier des Landes Hessen in klein, den blauen Hessenlöwen, sowie eine Urkunde, die an die Aktion erinnern soll.

Einrichtungsleitung dankte Belegschaft und Heimbewohnern

Einrichtungsleiter Victor Hau bekundete in seiner Begrüßungsrede seine persönliche Freude darüber, dass es gelungen war, die Aktion zu ermöglichen. Er persönlich habe nicht damit gerechnet, umso schöner, so Hau, sei der heutige Besuch der Mambo KingX gewesen. Besonders begrüßt wurden neben den Bandmitgliedern Hosenfelds Bürgermeister, Peter Malolepszy, der Geschäftsführer der St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH, Sven Haustein, Ingo von Gerlach von der Hessischen Staatskanzlei, mit Susanne und Heinz Böse die Investorenfamilie und Partner der Vinzenz-Gruppe Fulda bei dem Projekt „Senioren- und Gesundheitszentrum Hosenfeld“, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioreneinrichtung und mit ihnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den anderen Häusern unter dem Dach der St. Vinzenz-Gruppe. „Man kann gar nicht genug danke sagen, für das, was in einer solchen Einrichtung geleistet wird“, sagte Einrichtungsleiter Victor Hau heute in Hosenfeld an die Belegschaft der Senioreneinrichtung gerichtet, womit er jeden einzelnen – von der Pflegedienstleitung bis zur Küche – meinte. Aber auch den Bewohnerinnen und Bewohnern galt sein Dank, die in den letzten Monaten auf vieles verzichten mussten und alle Verordnungen und Beschränkungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie still und verständnisvoll mitgetragen hätten.

„Corona ist noch nicht vorbei, auch, wenn sich uns, wenn man durch die Stadt bummelt, ein anderes Bild auftut, nach wie vor gilt es, vorsichtig zu sein, aber, ich denke, wir sind auf einem guten Weg.“ In seinem Redebeitrag ging der Geschäftsführer der St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH, Sven Haustein, auf die schwierigen letzten 15 Monate ein. „Sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war und ist die Corona-Pandemie eine große Herausforderung.“, sagte er. Senioren gehören zu der Risikogruppe, die bei einem Ausbruchsgeschehen am meisten gefährdet sind. Deshalb haben die Verantwortlichen alles dafür getan, dass die Altenpflegeeinrichtungen der Vinzenz-Gruppe am ersten Impftag in Deutschland überhaupt, dem 27.12.2020, geimpft werden konnten. Haustein hofft nun, dass die Pflegeeinrichtungen ein Stück Normalität zurückbekommen. Trotzdem müsse die Corona-Pandemie weiterhin im Blick behalten werden und es sei weiterhin Vorsicht und Besonnenheit angesagt.

Rückblick auf Geleistetes in der Pandemie

Der Geschäftsführer der St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH sprach den Bewohnerinnen und Bewohnern, die insbesondere auf regelmäßige Kontakte ihrer Angehörigen verzichten mussten, ein besonderer Dank aus. Weiter galt sein Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese „unbeschreibliche Belastung“ gemeistert hatten. Für den Fall einer Quarantänisierung hatten diese Feldbetten organisiert, um im äußersten Notfall in der Einrichtung bleiben zu können. Weiter dankte Sven Haustein Einrichtungsleiter Victor Hau sowie den Pflegedienstleitungen Sara Kautzsch und Valentina Braun für ihr „hohes Maß an Verantwortung“ seit Beginn der Pandemie in Deutschland sowie allen Einrichtungsverantwortlichen der St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH für die „großartige Unterstützung untereinander“. Darüber hinaus dankte der Vinzenz-Geschäftsführer den Behörden, die während der Hochphase der Krise ansprechbar waren. Hier nannte er im Besonderen den Gesundheitsdezernenten des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt, der trotz der hohen Belastung seiner Behörde immer auf kurzem Wege ansprechbar war und mit den Trägern in Kontakt stand und steht.

Ein besonderer Dank galt dem Bürgermeister der Gemeinde Hosenfeld, Peter Malolepszy, mit dem die Einrichtung in permanentem Kontakt stand und steht. Den Mambo KingX dankte er, dass sie das Konzert ermöglichen konnten sowie der Hessischen Staatskanzlei für die tolle Aktion „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“. Einen besonderen Dank sprach Sven Haustein den Vinzentinerinnen vom Haus der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda aus, ohne deren aktive Hilfe es oftmals kaum möglich gewesen wäre, diese immer noch anhaltende Krise zu bewältigen. Ferner galt sein Dank auch dem Geschäftsführer der St. Vinzenz gGmbH, Michael Sammet, der mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krankenhäusern in Fulda (Herz-Jesu-Krankenhaus) und Hanau (St. Vinzenz Krankenhaus) die Altenpflegeeinrichtungen ebenfalls unterstützt hat und dieser dem heutigen Termin kurzfristig doch nicht beiwohnen konnte. Auch wenn die Corona-Pandemie noch nicht überstanden ist, blicken die Verantwortlichen der Vinzenz-Gruppe Fulda nach vorne. So soll in Hosenfeld neben der vorhandenen stationären Pflegeeinrichtung eine Tagespflege (Start September 2021) sowie seniorengerechtes und betreutes Wohnen gemeinsam mit dem Unternehmerehepaar Susanne und Heinz Böse entstehen, um den ländlichen Raum weiterhin mit Angeboten weiterzuentwickeln.

„Musik verbindet“

Der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt (CDU), hieß die heutige Veranstaltung als eine „sehr, sehr schöne und als eine, wie wir sie schon lange nicht mehr hatten.“ „Wir sind die vergangenen Monate eine tiefe Durststrecke gegangen, haben viel Abstand halten und auf das Gemeinschaftliche verzichten müssen, daher ist die Veranstaltung ‚Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen‘ der Hessischen Staatskanzlei so schön, weil Musik verbindet. Und das ist das im Moment besonders schöne und ich bin froh und dankbar, dass wir das gemeinsam erleben dürfen.“, stellte Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt in seinem Grußwort heraus. Und weiter: „Wir sind in dem letzten Jahr kleine Experten für Pandemien und Seuchen geworden und wissen nun, dass das Wort ‚Inzidenz‘ ein wichtiges Wort ist. In Fulda liegt der aktuelle Inzidenzwert bei acht und bei den über 80-Jährigen bei null. Das ist ein besonders schöner Wert. Wenn man durch ein Tal des Verzichts geht, lernt man viele Dinge wieder zu schätzen. Ich glaube, das haben wir alle sehr getan in der Vergangenheit. Man lernt die kleinen, einfachen Dinge wieder besonders zu schätzen und auch die Gemeinschaft. Es ist schön, wenn wir diese bald wieder genießen können.“
Hosenfelds Bürgermeister, Peter Malolepszy (CDU), überbrachte die Grüße vonseiten der Gemeinde. Er hieß die Veranstaltung als „schönes Ereignis für alle Beteiligten“. Viele Monate, so Bürgermeister Malolepszy, musste auf Vieles verzichtet werden, das öffentliche Leben komplett heruntergefahren werden, umso schöner sei es, dass mit der heutigen Veranstaltung einem kleinen Corona-konformen Konzert stattgegeben werden konnte, auch wenn nach wie vor Vorsicht geboten sei.

Für die Mambo KingX war das kleine Konzert bei der Vinzenz-Gruppe der erste Auftritt vor Publikum seit Monaten. Neben Bandmitgliedern wie Frontman Uli Fromm und Julian Schnorr (Gitarre /Booking) war auch Spotlight-Musical-Gründer Peter Scholz, der Dinge solchen Charakters gerne und oft unterstützt, in der Vergangenheit unterstützte und unterstützt von der Aktion begeistert und musizierte mit den Mambo KingX in Hosenfeld wie in früheren Zeiten als Bassist. Und auch die Kult-Band aus Fulda selbst zeigte sich von der Aktion begeistert. „Wir haben in der Vergangenheit viele Konzerte gespielt und jedes hat seine eigene Erinnerung, aber dieses Konzert heute hier in Hosenfeld wird auch uns in ganz besonderer Erinnerung bleiben“, so Frontman Uli Fromm. +++ jessica auth

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1 Kommentar

  1. Ich bin mittlerweile schon sehr lange auf fdi unterwegs. Ich muss sagen, das, was die hier machen, ist mal top. Da können weder die FZ, On oder alle anderen auch nur dran riechen, und dennoch rennt man diesen, na ja, wie soll man sie nur nennen, Journalismus ist mir dabei egal Medien hinterher! Woran liegt das? Etwa weil sie vermeidlich zwei Fußballergebnisse zusammenfassen können? Die sind dann oft auch noch falsch. Im Landkreis wie in der Stadt setzt man auf das falsche Pferd, weil man es wahrscheinlich von einem Mitglied oder weiteren Angehörigen einer gewissen Partei nahe gelegt bekommt. Die sind uns nützlich oder so. Aber jeder, der auf Pferde wettet, weiß das man damit oft oder meist falschliegt. Gewinnen tut der Wettanbieter. Wer gewinnt in Fulda wenn man knapp 100.000 Euro an die FZ überweist? Das ganze für zwei Seiten, die von der Stadt auch noch selbst bestückt werden. Da werden gemeinsame Kampagnen entwickelt, die man dann mit ON und FZ als Medienpartner unter die Leute bringt. Advertorials, na klar … In Fulda und im Kreis sollten sich die Firmen bzw. dessen Inhaber mal fragen, was mit ihrem Geld so unterstützt wird. Eine Zeitung, die immer weniger Abonnenten hat und ein Online-Portal, das durchaus hinterfragt werden kann. Wie ich schon öfter sagte, ich bin Medienberaterin und das, was man sich in Fulda leistet, würde in keinem anderen Landkreis oder Stadt bestand haben. Hier wären die Oppositionsparteien auf den Bäumen! In Osthessen haben diese Angst, was aufzudecken. Ach so, nein, man hat ja jetzt was zusagen!

Demokratie braucht Teilhabe!