Bei einem schweren Unfall auf der A67 bei Raunheim ist am Montagmorgen ein 58 Jahre alter Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, war der Mann aus Montabaur gegen 2.35 Uhr mit seinem Sattelzug zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost unterwegs.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrer nach links von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug durchbrach die Leitplanke und prallte gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Der 58-Jährige wurde im Führerhaus eingeklemmt und erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Stahlrollen, die der Sattelzug geladen hatte, auf die Fahrbahn und die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein Transporter in nördlicher Fahrtrichtung konnte den Hindernissen nicht mehr ausweichen. Die beiden 34 Jahre alten Insassen blieben unverletzt.
Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Sachverständiger hinzugezogen. Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Sattelzugs wurde die A67 zunächst in beide Richtungen gesperrt. Die Sperrung in Richtung Süden sollte voraussichtlich bis zum Mittag andauern. Im Einsatz waren unter anderem mehrere Streifen der Polizeiautobahnstationen Südhessen und Westhessen sowie Beamte der Polizeistationen Rüsselsheim und Kelsterbach. Zudem waren die Autobahnmeisterei Rüsselsheim, mehrere Rettungskräfte, die Freiwilligen Feuerwehren Raunheim und Rüsselsheim sowie die Berufsfeuerwehr Frankfurt vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro beziffert. +++

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