Der ukrainische Verteidigungsminister Olexej Resnikow sieht bei den Kämpfen in Bachmut massive Verluste auf der russischen Seite. Resnikow sagte der „Bild am Sonntag“: „Es gibt einen Unterschied zwischen Ukrainern und Russen, die Russen benutzen die Taktik des Fleischwolfs, für sie sind ihre Soldaten nur Kanonenfutter. Die Verluste der Russen belaufen sich jeden Tag auf bis zu 500 Gefallene und Verletzte.“ Selbst für den Fall der Einnahme der Stadt durch russische Truppen erwartet Resnikow keine Konsequenzen für die Kriegsstrategie der Ukraine. „Wenn sie Bachmut einnehmen, wird das nichts für den Donbass bedeuten“, so Resnikow. „Für die Russen ist es ein symbolischer Ort. Sie setzen die private Militärfirma Wagner ein, die aus ehemaligen Gefangenen, Kriminellen und einem kleinen Teil der regulären Streitkräfte besteht. Es ist auch eine Art Wettbewerb zwischen verschiedenen Kreml-Türmen.“ Unterdessen fordert der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko eine Ausweitung der Hilfe aus dem Westen für die Ukraine. „Die Schlacht in Bachmut zeigt, dass wir dringend weitere Munition, Artillerie und Panzer brauchen“, sagte Klitschko der „BamS“. „Wir brauchen wirklich alles aus dem Westen, was irgendwie möglich ist.“ +++
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