Kreishandwerkerschaft Fulda: Freisprechungsfeier der Metallbauer und Feinwerkmechaniker

Fdi mediendienst
Gerhard Hoffmann Gerwin Renz, Markus Müller (Herzau + Schmitt), Christoph Schad, Boris Wehner (Wehner Metalltechnik), Tommy Lack und Albert Berger (v.l.)

Es ist geschafft: So hatte kürzlich die Metall-Innung Fulda-Hünfeld der Kreishandwerkerschaft Fulda im feierlichen Rahmen ihren Nachwuchs 2019 freigesprochen. Rund 60 Gäste waren zur Freisprechungsfeier der Metallbauer und Feinwerkmechaniker in die antonius-Festscheune gekommen. Obermeister Gerhard Hoffmann gratulierte den jungen Nachwuchsgesellen. Er wies darauf hin, dass ‚nach der ersten Freude über die bestandene Prüfung‘ jetzt die zeit gekommen sei, das ‚Gelernte‘ eigenverantwortlich in die Praxis umzusetzen. Er betonte: „Zukünftig gilt es, Kunden und auch dem Chef zu zeigen, dass Sie als Geselle bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Vor dem Hintergrund der großen Nachfrage sei es gewiss, dass die Gesellen den Grundstein für ihren weiteren beruflichen Erfolg gelegt hätten: „Sie sind in der glücklichen Lage, einen Beruf erlernt zu haben, der an Vielseitigkeit und Facettenreichtum kaum zu toppen ist.“ Der Obermeister verdeutlichte, dass Gesellen im Handwerk dringend gebraucht werden. Neben der erfreulich großen Nachfrage biete jeder Handwerksberuf die beste Möglichkeit, „um körperlich und geistig fit zu bleiben“. Abschließend forderte Hoffmann die Gesellen auf, sich auch zukünftig weiterzubilden, denn „Erfolg ist das Ergebnis aus grundlegender Ausbildung und Stetigem Dazuzulernen“.

Der Nachwuchs 2019 für das Feinwerkmechaniker- und Metallhandwerk in Fulda. Bilder: Kreishandwerkerschaft Fulda

Als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses der Feinwerkmechaniker ließ Christoph Schad die Prüfungsphase Revue passieren und wies humorvoll daraufhin, dass die Prüfungen zuerst einmal „eher locker“ angegangen worden seien, die Prüflinge dann jedoch feststellen konnten, dass diese Handwerksprüfung doch nicht ganz so einfach sei. Schad dankte seinen Kollegen, dem Team des BBZ Mitte und den Ausbildern für deren Engagement und betonte gleichzeitig, dass ein Zusammenspiel von Ausbildungsbetrieb, Elternhaus und Schule unabdingbar sei, um die Auszubildenden zu einem positiven Ergebnis zu bringen. Den Worten seines Vorredners schloss sich Johannes Böschen als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses der Metaller an, der den Junghandwerkern gute Fachkenntnisse bescheinigte und die angenehme Atmosphäre der Klasse lobte.

Dass die Freisprechungsfeier im Handwerk einer alten Tradition entspreche, verdeutlichte Gabriele Leipold. Damit griff die stellvertretende Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Fulda das Motto des Abends „Tradition und Moderne“ auf und erläuterte, dass auf der einen Seite gerade im Handwerk Traditionen bewahrt würden, andererseits jedoch das Handwerk keineswegs altmodisch sei. „In den vielfältigen Sparten des Handwerks setzen sich moderne Arbeitsweisen durch“; Daher gelte es für die Gesellen, den „so häufig verwendeten Begriff des ‚lebenslangen Lernens‘ zu verinnerlichen und ‚am Ball‘ zu bleiben“. „Ihnen stehen unendlich viele Karrierewege offen. Bleiben Sie dem Handwerk verbunden und leisten Sie Ihren Beitrag zur Stärkung der Region.“ Weitere Grußworte überbrachten Joachim Schulz als Fachlehrer der Ferdinand-Braun-Schule Fulda und Albert Berger als Fachbereichsleiter Metall und Elektro im BBZ Mitte. Für die jeweils beste Prüfung wurden bei den Metallbauern Tommy Lack aus dem Ausbildungsbetrieb Wehner Metalltechnik Kalbach - Uttrichshausen sowie bei den Feinwerkmechanikern Gerwin Renz aus dem Ausbildungsbetrieb Herzau + Dipl.-Ing. K. Schmitt GmbH Fulda geehrt. +++ pm/ja

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