Kreisbeigeordneter Joachim M. Janshen im Portrait

Bewährtes und Beständigkeit als Nährboden für Fortschritt nutzen

Joachim M. Janshen

Künzell. An gewachsenen Strukturen festhalten und gleichzeitig offen für Neuerungen bleiben: Diese Philosophie begleitet Joachim M. Janshen durch sein Leben und prägt auch seine politische Laufbahn. Mit viel Engagement, langjähriger Erfahrung im Dienste der Stadt Fulda und einem Bewusstsein für die Bedürfnisse der Bevölkerung wirkt Janshen in der zweiten Periode als ehrenamtlicher Beigeordneter im Kreisausschuss tatkräftig an der Gestaltung der Zukunft des Landkreises mit.

Dank seiner über 40-jährigen Tätigkeit für die Stadt Fulda kennt Janshen die Verwaltung von A bis Z. Ob beim Bürgerbüro, im Personalwesen oder als City-Manager – der Diplom-Verwaltungswirt baute sich in Fulda ein nachhaltiges Netzwerk auf, von dem er noch heute als Kreisbeigeordneter profitiert. Janshen, der seine kommunalpolitische Laufbahn in 1976 begonnen hat, teilt sein Know-how gerne mit den Kollegen. Denn als langjähriges Mitglied im Kreisausschuss kennt er sich mit den Prozessen, den individuellen Herausforderungen und den vielfältigen Fragestellungen gut aus. „Meine Kollegen wissen, dass ich ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite stehe. Gemeinsam versuchen wir, den Spagat zwischen Machbarem und Wünschenswertem zu schaffen und uns dabei immer an sachlichen Debatten und Fakten zu orientieren“, so Janshen.

Eben diese Tatkraft, der ungetrübte Blick für die Realität und das ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein für seine Mitmenschen zeichnen Janshen bereits seit seiner Jugend aus. Nach dem frühen Verlust des Vaters lernte er schnell, was es heißt, Verantwortung für sich und sein Umfeld zu übernehmen. Getreu dem Motto „Gib mir die Deichsel, wir versuchen den Wagen zu ziehen“ stellt er sich den Herausforderungen des Lebens.

Diese Einstellung rührt nicht zuletzt auch in Janshens Anspruch wertorientierten Handelns. Dabei versteht er die Orientierung und Ausrichtung an Werten nicht als antiquiert, sondern als wichtigen Ausgangspunkt für gesellschaftlichen Fortschritt: „Das Wort konservativ wird heutzutage häufig als ein stures Festhalten an Vergangenem verkannt. Dabei meint es mit seinen lateinischen Wurzeln doch nichts anderes als das Konservieren von Bewährtem und Erfolgreichem“, umreißt Janshen. So ist es für den ehemaligen City-Manager ebenso selbstverständlich, die etablierten Strukturen zu schätzen, als auch durch Querdenken neue Wege zu gehen. Diese beschreitet Janshen mit seiner Kreativität, seiner Fähigkeit zur Repräsentation und seiner Motivation, zum Mehrwert für die Allgemeinheit beizutragen.

Einen gelungenen Ausgleich zur Politik findet der Kreisbeigeordnete im „Black-Horse-Fulda“. In Eigenregie und gemeinsam mit dem Schwager seines Bruders renovierte Janshen vor einigen Jahren die Halle auf dem ehemaligen Kasernengelände in Fulda und schuf damit in Form einer Mietgastronomie einen unkomplizierten Rahmen für Events, Schulungen und private Feiern. Auch hier drücken sich Janshens Wertverbundenheit und sein Verantwortungsbewusstsein aus: „Bevor ich die Idee für die Veranstaltungshalle hatte, bekam ich ein Angebot von einem Spielhallenbesitzer. Doch für mich kam ein solcher Mieter nicht infrage. Von der Sucht und dem Leid anderer zu profitieren, ist für mich nicht vorstellbar“, berichtet er.

Stattdessen errichtete Janshen einen Ort, der Fulda in seiner Attraktivität stärkt. Der Kreisbeigeordnete selbst zieht seine ganze eigene Befriedigung aus dem Projekt: „Während es in der Politik häufig um langatmige Prozesse geht, kann ich beim Handwerken schnell Erfolge sehen. Ein Ausgleich, den ich nicht missen möchte.“ +++ (pm)

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