Berlin. Im Schmerz über den rasanten Sinkflug ihrer Partei blieb den Sozialdemokraten um Martin Schulz zuletzt ein kleiner Trost: Wenigstens der Abstand zur Union schien sich bei den demoskopischen Erhebungen auf ein niedrigeres Niveau eingependelt zu haben als in den Zeiten von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Doch damit ist es nun offenbar auch vorbei. Gleich zwei Umfrage-Institute, Emnid und Infratest dimap, bescheinigten jetzt in kurzer Folge der Union einen Vorsprung von satten zwölf Prozentpunkten gegenüber den Genossen.
Ähnlich deprimierend hatte es für die Sozialdemokraten auch in der Spätphase ihres vormaligen Vorsitzenden aus Goslar ausgesehen. Damit steht die Partei gewissermaßen wieder ganz am Anfang, was die Frage aufwirft, ob sich der Wind noch einmal drehen kann. Zumindest die Schulz-Begeisterung in der SPD ist noch nicht verflogen. Die Rede ihres Kanzlerkandidaten am Sonntag auf dem bayerischen Landesparteitag wurde von den Anwesenden geradezu euphorisch beklatscht. Viele Bürger wollen allerdings endlich wissen, woran sie mit Martin Schulz genau sind. Hier gibt der Kandidat immer noch Rätsel auf.
Auf brisanten Feldern wie der Zukunft der Rente oder eben den fiskalischen Entlastungen gibt es noch große Leerstellen. Aus eigener Kraft wird der SPD eine erfolgreiche Aufholjagd ohnehin kaum gelingen. Vielmehr müssen Schulz und die Seinen auf Fehler im Unionslager hoffen. Immerhin steht das Wahlprogramm von CDU und CSU noch komplett aus. Zwar schweigen die Waffen in München schon verdächtig lange. Aber die Störfeuer in Richtung Angela Merkel können wieder aufflammen, wenn es konkret wird. Beim Umgang mit dem Doppelpass zum Beispiel, oder beim Umfang der geplanten Steuerentlastungen. Schulz und die SPD können also noch hoffen. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich erst zum Schluss, so die Lausitzer Rundschau. +++

Meine Erwartungen an die SPD: außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!
Gerechte Rentenpolitik und Generationengerechtigkeit sind gleichzeitig möglich!
Es sind Wahlkampfzeiten:
https://youtu.be/dOa-fcp74uU
Zur sozialen Gerechtigkeit gehört auch die Generationengerechtigkeit, insbesondere auch im Hinblick auf Kinder, Jugendliche und Auszubildende aber auch auf Rentner, Kranke, Pflegebedürftige,… Und das vor dem Hintergrund der demografischen Herausforderung!
Dabei gilt es insbesondere, nicht – wie es die Union und die Arbeitgeber gerne tun – alt gegen jung auszuspielen bzw. umgekehrt.
Bei der Rente bedeutet das z.B.: Viele sogenannte bzw. selbsternannte Rentenexperten behaupten – und dabei spielen sie alt gegen jung aus -, eine – notwendige – Erhöhung des Rentenniveaus geht unabdingbar zu Lasten der jungen Generation der Beitragszahler. Das ist nur dann richtig, wenn man an dem bestehenden Rentensystem festhält. Das ist aber kein Naturgesetz! Es geht auch ein höheres Rentenniveau, ohne die Beiträge zu erhöhen! Macht endlich auch die Produktionsfaktoren Kapital und Boden beitragspflichtig! Außergewöhnliche Zeiten (demographischen Entwicklung: Alterung, Bevölkerungsrückgang) erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! Adenauer war da mutiger und kreativer. Das scheint die Union aber nicht mehr in ihren Genen zu haben.
„Nicht Alte gegen Junge,
sondern Arme gegen Reiche!
Egal, ob jung oder alt,
gemeinsam sind wir stark!“
Ach, die Alten! Ach, die Jungen! Gemeinsam sind wir stark!
https://youtu.be/9Steya7Qtr8
Ach, die Jungen! Wir wollen unser Leben leben!
https://youtu.be/zH2tEG2G-aw
Ach, die Alten! Wir haben unser Leben gelebt!
https://youtu.be/KYm5ZKtjX9A
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!
Über das Thema „Was wird aus unserer Rente ?“ können sich Interessierte am Dienstag um 18:00 Uhr im ITZ Fulda Am alten Schlachthof 4 in Fulda informieren.
Gastredner sind neben Birgit Kömpel der SPD Politiker Bernd Rützel und Angelika Kappe, stellvertretende Landesbezirksleiterin von verdi.hessen.
Einlass ist ab 17:30 Uhr
Presseinfo:
https://www.spd-fulda.de/meldungen/26343/222784/Was-wird-aus-unserer-Rente-.html