Berlin. Die Große Koalition hat sich offenbar darauf geeinigt, die Renten in Ost- und Westdeutschland bis 2025 anzugleichen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge verständigten sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD bei einem Treffen am Donnerstagabend auf einen Beginn der Ost-West-Angleichung ab Anfang 2018. Zudem soll es Verbesserungen für Menschen mit Erwerbsminderungsrente geben. Künftig sollen ihre Renten den Berichten zufolge so berechnet werden, als hätten sie bis zum Alter von 65 Jahren gearbeitet, nicht wie heute bis 62. Auch die betriebliche Altersversorgung soll gestärkt werden. +++
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Wir versprechen in Deutschland die Freie Marktwirtschaft. Bis zur Einigung Europas wird es noch viele Ungerechtigkeiten dabei geben. Der Arbeitsmarkt ist im Focus. Längst ist es nicht so, dass begehrte Arbeitskräfte auch beste Einkommen erzielen. Aus diesem Grund muss das zukünftige Rentenniveau auf das BIP abstellen. Das BIP ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung. Da haben wir im Alter verdient. Damit soll sich die Belastung nicht wesentlich ändern, aber die Verteilung schon.
Übergeordnet geht es zunächst einmal darum, die soziale Ungleichheit in ihrer Tendenz zur weiteren Vergrößerung, was ja manche aus offensichtlichen Interessen leugnen – so auch die Welt (vgl. http://www.welt.de/wirtschaft/article157451200/Der-wahre-Spaltpilz-der-amerikanischen-Gesellschaft.html) – in der Tendenz endlich umzukehren. Denn Ungleicheit ist eben nicht nur auf Glück, Können, Fleiß etc. zurückzuführen, sondern sie ist auch das Ergebnis einer „immerwährenden Umverteilung“, wie sie in unseren Steuer- und Abgabensystemen seit Jahrzehnten verankert ist. Warum eigentlich?
Bei der Rente heißt das:
1. Die Gerechtigkeitslücken der Vergangenheit endlich schließen! Darauf hat sich wohl die große Koalition fokussiert.
2. Die Rente für die Zukunft wetterfest machen!
Die häufig gehörten Aussagen z.B. von Jens Spahn (CDU) „unbezahlbar“, „führt zu Beitragserhöhungen“ etc. sind schlichtweg falsch bzw. zumindest unvollständig! Auch Nahles springt mit ihren „Haltelinien“ zu kurz! Noch dazu will sie das Rentenniveau weiter abschmelzen (von heute 48% auf 46%). Wenn das kein Wahlkampfthema ist ( nicht alt gegen jung, sondern arm gegen reich ist die Devise!)!
Außergewöhnliche Zeiten (Herausforderung durch Demografie) erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! So wie z.B. 1957, als Adenauer eine umfassende Rentenreform im Sinne eines Paradigmenwechsels durchsetzte. Heute ist es wieder soweit. Warum nicht auch eine grundsätzliche Änderung der Rentenformel in Betracht ziehen? Neben Arbeit auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig machen, d.h. endlich auch die Wohlhabenderen entsprechend ihren Möglichkeiten in die Finanzierung mit einbeziehen? Dies würde auch die Problematik des Schrumpfens des Produktionsfaktors Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung/Sharing Economy lösen!
Das Ziel ist klar: Altersarmut beseitigen bzw. verhindern, daher Erhöhung des Rentenniveaus auch für die nächste Generation, ohne die Rentenbeiträge der arbeitenden Bevölkerung weiter zu erhöhen! Das soll nicht gehen? Gehirn einschalten und kreativ rangehen! Auch Adenauer hat seinerzeit das Unmögliche geschafft. Aber wo ist heute Adenauer?
Wir versprechen in Deutschland die Freie Marktwirtschaft. Bis zur Einigung Europas wird es noch viele Ungerechtigkeiten dabei geben. Der Arbeitsmarkt ist im Focus. Längst ist es nicht so, dass begehrte Arbeitskräfte auch beste Einkommen erzielen. Aus diesem Grund muss das zukünftige Rentenniveau auf das BIP abstellen. Das BIP ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung. Da haben wir im Alter verdient. Damit soll sich die Belastung nicht wesentlich ändern, aber die Verteilung schon.
Übergeordnet geht es zunächst einmal darum, die soziale Ungleichheit in ihrer Tendenz zur weiteren Vergrößerung, was ja manche aus offensichtlichen Interessen leugnen – so auch die Welt (vgl. http://www.welt.de/wirtschaft/article157451200/Der-wahre-Spaltpilz-der-amerikanischen-Gesellschaft.html) – in der Tendenz endlich umzukehren. Denn Ungleicheit ist eben nicht nur auf Glück, Können, Fleiß etc. zurückzuführen, sondern sie ist auch das Ergebnis einer „immerwährenden Umverteilung“, wie sie in unseren Steuer- und Abgabensystemen seit Jahrzehnten verankert ist. Warum eigentlich?
Bei der Rente heißt das:
1. Die Gerechtigkeitslücken der Vergangenheit endlich schließen! Darauf hat sich wohl die große Koalition fokussiert.
2. Die Rente für die Zukunft wetterfest machen!
Die häufig gehörten Aussagen z.B. von Jens Spahn (CDU) „unbezahlbar“, „führt zu Beitragserhöhungen“ etc. sind schlichtweg falsch bzw. zumindest unvollständig! Auch Nahles springt mit ihren „Haltelinien“ zu kurz! Noch dazu will sie das Rentenniveau weiter abschmelzen (von heute 48% auf 46%). Wenn das kein Wahlkampfthema ist ( nicht alt gegen jung, sondern arm gegen reich ist die Devise!)!
Außergewöhnliche Zeiten (Herausforderung durch Demografie) erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! So wie z.B. 1957, als Adenauer eine umfassende Rentenreform im Sinne eines Paradigmenwechsels durchsetzte. Heute ist es wieder soweit. Warum nicht auch eine grundsätzliche Änderung der Rentenformel in Betracht ziehen? Neben Arbeit auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig machen, d.h. endlich auch die Wohlhabenderen entsprechend ihren Möglichkeiten in die Finanzierung mit einbeziehen? Dies würde auch die Problematik des Schrumpfens des Produktionsfaktors Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung/Sharing Economy lösen!
Das Ziel ist klar: Altersarmut beseitigen bzw. verhindern, daher Erhöhung des Rentenniveaus auch für die nächste Generation, ohne die Rentenbeiträge der arbeitenden Bevölkerung weiter zu erhöhen! Das soll nicht gehen? Gehirn einschalten und kreativ rangehen! Auch Adenauer hat seinerzeit das Unmögliche geschafft. Aber wo ist heute Adenauer?
Bis das passiert, mein Tip:
http://youtu.be/BgVWI_7cYKo
http://youtu.be/TgAi7qkD8qg
http://youtu.be/mQvThNJkKbA
Viel Spaß beim Anhören.