An den Schulen in Nordrhein-Westfalen findet am Montag kein Präsenzunterricht statt. Grund ist eine amtliche landesweite Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes, wie das NRW-Schulministerium am Sonntag mitteilte. Demnach wird für den Montagmorgen im gesamten Bundesland Regen erwartet, der aufgrund der niedrigen Temperaturen auf Straßen und Böden gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird.
Die Gesundheit und Sicherheit der Schülerinnen und Schüler habe oberste Priorität, erklärte Schulministerin Dorothee Feller. „Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“ Die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts sei bereits auf Grundlage der landesweiten Vorabwarnung getroffen worden, um Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren zu können. Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes wird erst spät am Sonntag gerechnet.
Die Regelungen für den Unterricht stützen sich auf den Erlass „Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetterereignissen“. Schülerinnen und Schüler, die trotz der Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen, sollen dort eine „angemessene Betreuung“ erhalten.
Auch in Hessen kommt es zu vorsorglichen Schulausfällen. Weil für den Montagmorgen in Teilen des Bundeslandes Glatteis infolge überfrierender Nässe vorhergesagt ist, lassen manche Schulen den Unterricht ausfallen. Entsprechende Ankündigungen machten am Sonntag die Louis-Peter-Schule in Korbach sowie die Auenbergschule in Bad Wildungen, beide im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Auch die Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg im Wetteraukreis und die Gallus-Schule in Grünberg im Landkreis Gießen sagten den Unterricht ab.
Im Bahnverkehr kann es infolge der Wetterlage weiterhin zu Zugausfällen und Abweichungen vom Fahrplan kommen. Tickets für die Zeit vom 8. bis zum 12. Januar behalten auch zu einem späteren Zeitpunkt ihre Gültigkeit. +++

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