Katholische Laien nehmen Stellung zur Segnung homosexueller Paare

Für mehr Wertschätzung im Umgang miteinander

Vor dem Hintergrund eines bundesweiten Aktionstages am 10. Mai, der auf die Ablehnung von Segnungen für homosexuelle Lebenspartnerschaften in der katholischen Kirche Bezug nimmt, heben katholische Laien die Bedeutung eines wertschätzenden Umgangs mit allen Menschen hervor.

Deutschlandweit haben Priester und Laien der Katholischen Kirche unter dem Hashtag ‚#liebegewinnt‘ dazu aufgerufen, am 10. Mai homosexuelle Paare zu segnen. Die Aktion bezieht sich auf die Position der Glaubenskongregation in Rom vom 15. März 21 zur Segnung homosexueller und queerer Lebenspartnerschaften. „Das Responsum ad dubium der Kongregation für die Glaubenslehre“, so Stefanie Klee, Sprecherin der Arbeitsgruppe Synodaler Weg des Katholikenrates, „hat weltweit für Furore gesorgt.“ Die Aussage, die katholische Kirche könne „die Sünde nicht segnen“, ist nach Worten von Frau Klee für die Mitglieder der Arbeitsgruppe ‚Synodaler Weg‘ unverständlich und man habe sie mit Bestürzung zur Kenntnis genommen.

Laien und Seelsorgerinnen und Seelsorger stellen die Frage, ob die Liebe zweier Menschen, die füreinander dauerhaft Verantwortung übernehmen, eine Sünde sein kann. Die Arbeitsgruppenmitglieder solidarisieren sich unter anderem mit den Stellungnahmen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), die für einen wertschätzenden Umgang mit allen Menschen eintreten. Für Christen sei Wertschätzung gegenüber allen Menschen eine zentrale Grundhaltung für das gesellschaftliche Zusammenleben und eine wichtige Richtschnur für den Umgang miteinander. +++

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