Berlin. Am zweiten 2. Weihnachtsfeiertag gedenkt die katholische Kirche in einem weltweiten Gebetstag der verfolgten und bedrängten Christen. "Wir wissen, dass nicht alle Christen ihre Religion frei leben und das Weihnachtsfest nicht in Frieden begehen können. Daher sind - gerade jetzt zur Weihnachtszeit - unsere Gedanken bei unseren christlichen Brüdern und Schwestern und allen anderen Gläubigen, die aus religiösen Gründen verfolgt werden", erklärten der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, und der Vorsitzende des Stephanuskreises, Heribert Hirte.
"Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Doch weltweit werden rund 100 Millionen Christen aufgrund ihrer Religion bedrängt und verfolgt. Die Verfolgung und Diskriminierung von Christen ist kein Thema aus dem antiken Rom. Im Gegenteil: Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass das Recht auf Religionsfreiheit in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend eingeschränkt wurde. Besonders häufig sind Christen davon betroffen. So blicken wir mit großer Sorge in den Irak und nach Syrien, wo fanatische Terroristen unter dem Deckmantel ihrer Religion alle Andersdenkenden vertreiben oder sogar auslöschen wollen. Wozu sie fähig sind, zeigt der aktuelle Anschlag auf eine Schule in Pakistan. Am Gedenktag des heiligen Stephanus, dem ersten christlichen Märtyrer und Namensgeber des Stephanuskreises, beten wir deshalb insbesondere für alle weltweit verfolgten und bedrängten Christen. Mögen sie die Hoffnung nicht verlieren! Die Weihnachtsgeschichte mit der Suche Marias und Josefs nach einer Herberge lehrt uns: Denjenigen, die unter unmittelbarer Bedrohung aus ihren Städten und Dörfern fliehen müssen, sollten wir die Türen öffnen und ihnen bei uns einen Ort der Zuflucht bieten", so Jung und Hirte. +++ fuldainfo

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