JU: Faeser für politisches Spitzenamt ungeeignet

Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen

Die Junge Union Hessen kritisiert den kolossal gescheiterten PR-Stunt der SPD-Vorsitzenden und Bundesinnenministern Nancy Faeser, die G7-Innenministerkonferenz in Wiesbaden und Kloster Eberbach im Rheingau zu veranstalten. „Frau Faeser hat damit einen von vornherein vorhersehbaren Verkehrsinfarkt im westlichen Rhein-Main-Gebiet verursacht.

Sie hat den Alltag hunderttausender Menschen und unzähliger Unternehmen mal eben für einen Tag blockiert, um sich mit ein paar schönen Pressefotos in Kloster Eberbach für einen möglichen Landtagswahlkampf in Hessen warmzulaufen“, kritisiert Sebastian Willsch für den JU-Landesvorstand. „Dabei muss jedem halbwegs interessierten Zeitungsleser schon bei den ersten Planungen klar gewesen sein, dass das äußerst fragile Verkehrssystem der Landeshauptstadt zusammen mit den geografischen Gegebenheiten im Rheingau die umfangreichen Straßensperrungen, die mit so einem Großereignis einhergehen, momentan nicht abfedern kann.

Die Autobahn A66 ist nach der Havarie der Salzbachtalbücke immer noch unterbrochen. Der ganze sonst dort fließende Verkehr quält sich durch Stadtstraßen, die durch grüne Verhinderungsplanung ohnehin jeden Tag an Kapazität einbüßen. Man hätte die Tagung stattdessen einfach in einem dafür ausgelegten Konferenzzentrum zum Beispiel in Frankfurt durchführen können.“ Für den JU-Vorsitzenden Sebastian Sommer ist klar: „Frau Faeser demonstriert, dass sie für so ein hohes Staatsamt ungeeignet ist. Als Innenministerin sind ihr öffentliche Ordnung und Sicherheit anvertraut. Dass sie beides einem Fototermin vor schicker Kulisse unterordnet, spricht für sich. Die SPD Hessen sollte sich lieber zweimal überlegen, ob sie so jemandem die Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl überlassen will.“ +++ pm

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