INSA: SPD-Vorsprung auf Union schmilzt

SPD verliert einen Punkt

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In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA hat sich der Abstand zwischen SPD und Union verringert. Im sogenannten „Meinungstrend“ für die „Bild“ gewinnen CDU/CSU (22 Prozent) eineinhalb Prozentpunkte hinzu, während die SPD (25 Prozent) einen Punkt verliert. AfD (11 Prozent) und FDP (12 Prozent) verlieren je einen halben Punkt. Linke (6,5 Prozent) und Grüne (15 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf 8,5 Prozent (+0,5). Eine rot-schwarze GroKo käme mit zusammen 47 Prozent auf eine parlamentarische Mehrheit. Eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP könnte mit zusammen 49 Prozent ebenfalls regieren. Auch für eine rot-grün-rote Koalition mit zusammen 46,5 Prozent würde es reichen. Eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen käme auf zusammen 52 Prozent und hätte damit nicht nur eine parlamentarische Mehrheit, sondern auch eine Mehrheit der Wählerstimmen hinter sich. „Der Abstand zwischen den beiden großen Parteien schmilzt“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. „Sowohl Armin Laschet als auch Olaf Scholz können Kanzler werden. Scholz hat mehr Optionen.“ Für die Erhebung wurden vom 17. bis zum 20. September insgesamt 2.054 Bürger befragt. +++

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4 Kommentare

  1. Neues zu Laschet:
    Finanzminister Scholz wird Vorwürfen zu Geldwäsche-, CumEx- sowie WiredCard-Skandalen ausgesetzt, die alle in die Amtszeit von Ex-Finanzminister Schäuble zurückreichen, der sich dabei nicht durch Aufklärung hervortat. Zudem wird in der Öffentlichkeit nicht thematisiert, dass das für die Straf-Verfolgung des CumEx-Skandals zuständige Land NRW offensichtlich auf Verjährung setzte!
    Darüber berichtete u.a. die Bürgerbewegung Finanzwende!
    „Finanzkriminelle des größten Steuerraubs in der Geschichte Deutschlands drohen ungestraft davonzukommen – mit mehreren Milliarden Euro Steuergeld als Beute. Verantwortlich dafür ist die Landesregierung Nordrhein-Westfalen. In einem Appell an Ministerpräsident Armin Laschet fordern wir: Holen Sie unser Steuergeld zurück!“
    „Die Behörden in NRW sind für die Strafverfolgung des CumEx-Skandals zuständig – und dabei völlig unterbesetzt. 15 Staatsanwälte, wenige LKA-Beamte und Steuerfahnderinnen haben kaum eine Chance gegen die rund 900 Beschuldigten und ihre Armada von Anwälten. Nach sieben Jahren sind erst zwei Bewährungsstrafen verhängt und nur ein Bruchteil des Geldes zurückgeholt worden. Viele Taten drohen zu verjähren, da schon viel zu viel Zeit verloren gegangen ist. Die Ermittlungen müssen jetzt beschleunigt werden.“

    Darüberhinaus wird der ehrenwerte Bundestagspräsident Schäuble doch sicherlich noch bekennen, welche der im Finanzministerium angesiedelten Schweinereien a là Geldwäsche, WireCard, CumEx, etc. seinem Nichtstun als Finanzminister vor 2018 und nicht Scholz zuzuschreiben sind.

  2. Die SPD hat, was CDU und CSU fehlt: überzeugende Köpfe anstelle von ewiggestrigen Versagern a là Scheuer, Seehofer, Bär, Dobrindt, Klöckner, Karliczek, Altmaier,…

    Verheerende Schicksalentscheidung der Wähler am 26.9.2021:
    Linksgrünes Parteienspektrum muß wiedererstarkte Union nach einer 4-8-jährigen Erholungs- sowie inhaltlichen und personellen Erneuerungsphase in der Opposition bei der Bundestagswahl 2025/29 fürchten.

    Aber wie kann das sein?
    Originalton Söder: „Ich kenne wenige Minister, die so viel Geld nach Bayern holen, wie der Andi Scheuer“!
    Der CSU-Parteitag quittiert diese dreisten Quasi-Betrügereien mit Beifall!

    Jaaa! Genau deswegen will die überwiegende Mehrheit der Deutschen nicht von der Amigo-, Verwandten-Affären- und Abgeordneten-Schmiergeld-Hochburg München aus regiert werden!

  3. Es ist, wie es ist:
    Scholz hat ja während der Corona-Pandemie und im Rahmen der Flutkatastrophe in der Eifel bewiesen, dass er für die richtigen Dinge ordentlich Staatsgeld in die Hand nimmt, während andere gerne noch an den Katastrophen verdienen wollen!
    Scholz stellt auch klar, wer an der Finanzierung dieser Zukunftsaufgaben insbesondere zu beteiligen ist: die Super-Reichen und Vermögenden! Anders als bei CDU, CSU und FDP läßt er seine Wähler nicht in ein hohes, zweistelliges Milliardenloch blicken, sondern legt ein ausgewogenes Finanzierungskonzept vor!
    Was die Bewältigung des Klimawandels betrifft, hat Scholz klar gemacht, dass er insbesondere auch die Versäumnisse von CDU-Altmaier bei der Förderung der erneuerbaren Energien entschlossen ausbügeln werde!
    Insofern ist Scholz der richtige Kanzlerkandidat für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen!

    PS: Der respektlose CDU-Lautsprecher Ziemiak hat zusammen mit seiner – angesichts des drohenden Wahldesasters – aufgeschreckten CDU/CSU einschließlich der Kanzlerin immer noch nicht Politik verstanden!
    Ausgerechnet die Partei, die – nicht nur in Thüringen – antidemokratische Spielchen mit der AfD zu verantworten hat, will von Scholz eine Erklärung, dass er nicht mit den Linken koalieren würde!
    Warum sollte Scholz das in Anbetracht der AfD-Spielchen der CDU tun?
    Und warum sollte eigentlich Scholz nicht mit den Linken koalieren wollen, wenn diese seine formulierten Prinzipien respektieren? Anders als die AfD, die Menschenrechte und Demokratie in Frage stellt, bekennt sich die Linke zur Demokratie und kritisiert den Staat wegen seiner demokratischen Defizite. Und diese Defizite werden doch, für jedermann sichtbar, immer größer! Nicht zuletzt wegen der Bremswirkung von CDU/CSU!

    Aber wenn sich CDU und CSU in ihrer schieren Verzweiflung angesichts ihrer drohenden Super-Niederlage weiterhin blamieren,
    indem sie sich nicht entblöden, eine inhaltsleeren rote Socken-Kampagne aus dem letzten Jahrhundert hervorzukramen und
    gleichzeitig eine für Unionsverhältnisse erwartbare, aber selbst von der FDP kritisierte Schmutzkampagne gegen Scholz und seine SPD zu betreiben,
    wird es möglicherweise sogar für SPD und Grüne alleine reichen!

    Und der respektvolle Scholz lässt den selbst von der Union ungeliebten, wild um sich pöbelnden Kanzlerkandidaten-Simulanten weiter hinter sich! Da hilft auch keine von der Union herbeigeredete, herbeigebetete Schein-Trendwende!

  4. Scholz kühle Analyse des Unions-Wahl/Sofort-Programms ist klar, richtig und zielgenauer als die Wahlanalyse von Laschet:
    Das, was die Union an Wahlprogramm-Inhalten verspricht – u.a. eine steuerliche Entlastung der Reichen und Mächtigen von über 30 Mrd EUR -, ist unseriös, unfinanzierbar, ungerecht, unsolidarisch … Wahlkampfgetöse!
    Dass die Union über dieses, zurecht substanziell von Scholz kritisierte, Programm hinaus nur erfindet, was angeblich die SPD „Schlimmes“ vorhat – u.a. 12 EUR Mindestlohn – und wovor sie ihre – immer weniger werdenden Wähler – bewahren will, zeigt nur eines: Die Union ist ausgemerkelt! Am Ende! Abwählen!

Demokratie braucht Teilhabe!