Impfungen im Landkreis Fulda starten mit mobilen Teams

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Im Landkreis Fulda werden die ersten Impfungen gegen das SarsCoV-2 Virus nach den Weihnachtstagen mit mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen beginnen. Der Landkreis Fulda hat für die medizinischen Leistungen des Impfzentrums und der mobilen Teams die neu gegründete Impfzentrum Fulda GmbH beauftragt.

Dahinter stehen als Gesellschafter neben dem Klinikum Fulda, das regionale Ärztenetz GNO sowie die beiden DRK Kreisverbände Fulda und Hünfeld. Die Malteser werden Kooperationspartner der GmbH sein. „Wir sind froh, dass wir die bekannten und zuverlässigen regionalen Partner, die eine hohe Expertise im Gesundheitssystem haben, für diese Aufgabe gewinnen konnten. Der gesamte Einsatz im Impfzentrum und in den mobilen Teams wird eine große gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten erfordern“, sagt Landrat Bernd Woide.

Der Impfstoff wird am Anfang nur in sehr begrenzter Form zur Verfügung stehen. „Wir gehen derzeit davon aus, das uns bis Mitte Januar insgesamt circa 2000 Dosen im Landkreis für eine Impfung zur Verfügung gestellt werden,“ erläutert Vize-Landrat Frederik Schmitt. Das Land Hessen hat festgelegt, dass eine Impfung zunächst Bewohnern und Beschäftigten von Altenpflegeeinrichtungen sowie ausgewähltem Personal des Klinikums Fulda – etwa in der Intensivpflege und in weiteren definierten Bereichen – angeboten werden soll. Derzeit melden die Pflegeeinrichtungen die Anzahl der Impfwilligen in ihren Einrichtungen an den Landkreis und treffen die weiteren erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen. Der Landkreis Fulda hat als Ansprechpartner für die Einrichtungen eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die in Abhängigkeit vom Stand der Vorbereitungsmaßnahmen den Einsatz der mobilen Impfteams plant.

„Wir möchten allen Beteiligten einen besonderen Dank aussprechen. Insbesondere allen, die sehr kurzfristig alles dafür getan haben, dass die Impfungen jetzt starten können – den vier Gesellschaftern ebenso wie den Einrichtungsleitungen und Organisationsteams in den Altenpflegeheimen sowie den Ärztinnen und Ärzte und dem medizinischen Personal, das heute geschult worden ist“, sagt Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt. +++


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1 Kommentar

  1. Ich finde, Jens Spahn sollte zurücktreten. Ein ganzes Jahr lang hat er nur dummes Zeug geredet, musste sich immer wieder entschuldigen für seine falschen Thesen. Zuvor hatte er die Pandemievorsorge sträflich vernachlässigt, es gab keinen Bunker, aus dem Schutzkleidung und Masken etc. Lkw-weise herausrollten. Es gab gar nichts. Sein Ministerium hat die Beschaffung von Masken genauso in den Sand gesetzt wie jetzt die Impfungen: Längst hätte man die ersten Chargen verteilen und beim PEI prüfen können, damit unmittelbar mit Zulassung geimpft werden kann. Wieder: Alles schön hintereinander, nur nicht hetzen, schließlich sind Beamte am Start. Während in den USA schon Hunderttausende geimpft sind, geht es hier zu Lande mit 9450 Dosen im Bundesland los. Gut, der Impfstoff wurde einen Steinwurf von hier entwickelt, warum sollten wir da schneller sein als San Francisco... Die Todeszahlen sind ein Fiasko, ein Horrorszenario. Ein Gesundheitsminister, der etwas von der Sache versteht, hätte dieses Jahr nicht geschadet. Tschüss, Jens!

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