„Im Nordend bewegt sich vieles“

Reichlich Informationen bei der Sommerbegehung der CDU-Fraktion

Fulda. Bei ihrer fünften Sommerbegehung in diesem Jahr machte die CDU-Stadtverordnetenfraktion diesmal im Fuldaer Nordend Halt. „Hier bewegt sich derzeit sehr vieles“, stellte Thomas Hering, stellvertretender Fraktionsvorsitzender gleich zu Beginn der Begehung heraus. Hering ist darüber hinaus Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Nordend und der Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Fulda 1 bei der Landtagswahl im Herbst.

Der Fraktionsvize verwies auf die positiven Entwicklungen im Wohnungsbau, auf den Umbau der Amand-Ney-Straße, die Planungen für einen Kreisverkehr und ein neues Parkhaus sowie auf den Bau des Trainingszentrums der Deutschen Bahn im Quartier. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der wie Bürgermeister Dag Wehner und Stadtbaurat Daniel Schreiner die Fraktion begleitete, nannte es eine „große Errungenschaft“, dass sich die Deutsche Bahn bei dem bundesweiten Trainingszentrum für Zugpersonal und Software-Entwickler für den Standort Fulda entschieden hat, und sieht darin auch ein weiteres deutliches Bekenntnis zum für die Stadt wichtigen ICE-Halt in Fulda.

Die Begehungsteilnehmer konnten sich vom Fortschritt der Bauarbeiten überzeugen. Investor Reinhold Werner und Architekt Manfred Reith erläuterten die weiteren Schritte der Großbaustelle, bevor Ende des Jahres der Rohbau fertiggestellt und bis zum Herbst 2019 das Gebäude in Betrieb gehen soll, in dem dann täglich 300 Personen geschult würden. Neben den Räumlichkeiten für die Deutsche Bahn sind weitere Seminarräume sowie die Einrichtung eines kleinen Cafés vorgesehen, konnte der Architekt berichten. Das Untergeschoss beinhalte zudem eine Parkfläche. Das Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 7.000 qm werde überwiegend eine Lochfassade mit Putz haben. Der spätere Hauptzugang zum Gebäude soll über die Esperantostraße erfolgen. Investor Werner lobte die Kommunalpolitik für die Unterstützung der Projektpläne und für die zügige Bereitstellung des rechtlichen Rahmens für den Bau.

Thomas Hering führte die Begehung zu zwei Wohnungsbaumaßnahmen in der Magdeburger Straße. Stadtbaurat Daniel Schreiner verwies beim ersten Gebäude auf das städtische Förderprogramm für den sozialen Wohnungsbau, bei dem es bei Erfüllung bestimmter Kriterien Unterstützung für Neubau und Bestandsflächen gebe. Das Haus sei 2016 als erstes in den Genuss dieser Förderung gekommen, sagte der Stadtbaurat weiter. Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld, der nochmals die Bedeutung des Wohnungsbaus in einer weiter wachsenden Stadt herausstellte, erläuterte beim zweiten Gebäude die Fortschritte zur Errichtung eines Studentenwohnheims in Trägerschaft des Studentenwerks Gießen. Dieses Gebäude soll dann 27 Appartements für Studenten haben. Die Stadt Fulda reagiere damit auf die gestiegene Zahl an Studierenden an der Hochschule Fulda und den damit verbundenen erhöhten Wohnraumbedarf, merkte Dr. Wingenfeld an.

Stadtbaurat Schreiner erläuterte den Fortgang der Sanierungsmaßnahmen in der Amand-Ney-Straße. Nach erfolgter Kanalerneuerung soll die Oberfläche mit Radstreifen wiederhergestellt und zusätzlich zwei neue Querungshilfen installiert werden, was einhellig begrüßt wurde. Thomas Hering stellte die angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 vor der Kindertagesstätte St. Josef heraus. Der Kreuzungsbereich Amand-Ney-Straße / Magdeburger Str. soll nach Mitteilung des Stadtbaurats in den nächsten Jahren umgebaut und ein Kreisverkehr installiert werden, um die Leistungsfähigkeit der Kreuzung zu erhöhen.

Bürgermeister Dag Wehner machte nochmals deutlich, dass das Fuldaer Schützenfest auch künftig am traditionellen Standort Ochsenwiese bleiben wird. Am Rand des Platzes soll ein neues Parkhaus an der Stelle des derzeitigen Parkdecks entstehen. Darüber hinaus gebe es Überlegungen, dass in einem Teilbereich des neuen Parkhauses zusätzlich ein Lebensmittelhändler einzieht. Über diese Möglichkeit zeigte sich Thomas Hering erfreut: „Gemeinsam mit dem geplanten Café im DB-Trainingszentrum könnte damit wieder ein zentraler Anlaufpunkt für die Bevölkerung im Nordend entstehen“. +++ pm

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