IHK Fulda veröffentlicht Whitepaper und Toolbox für gesunde Unternehmenskultur in Betrieben

Ihk ga

Die Industrie- und Handelskammer Fulda erweitert ihr Angebot rund um das Prädikat „gesund arbeiten in fd“ und stellt Unternehmen zwei neue Instrumente zur Verfügung, die den Aufbau einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur erleichtern sollen. Mit einem umfangreichen Whitepaper sowie einer digitalen Toolbox bündelt die IHK Fulda Erfahrungen aus mehr als zehn Jahren Prädikatsarbeit und macht bewährte Konzepte regionaler Unternehmen für eine breite Nutzung zugänglich. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollen dadurch konkrete Anregungen erhalten, um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern, die Mitarbeiterbindung zu stärken und sich zugleich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.

Im Mittelpunkt der neuen Angebote stehen praktische Erfahrungen aus der Region. Das Whitepaper zeigt anhand von Best-Practice-Beispielen, wie Gesundheitsförderung, Führungskultur und werteorientiertes Handeln dauerhaft in den Unternehmensalltag integriert werden können. Gleichzeitig vermittelt die Publikation einen umfassenden Überblick über das Prädikat „gesund arbeiten in fd“, das die IHK Fulda seit 2016 an Unternehmen vergibt, die Gesundheit und Werte nachhaltig in ihrer Unternehmenskultur verankern. Inzwischen tragen rund 50 Unternehmen aus der Region diese Auszeichnung.

Nicole Niemann, Verantwortliche für das Prädikat „gesund arbeiten in fd“ bei der IHK Fulda, betont die zunehmende Bedeutung gesunder Arbeitsbedingungen für Unternehmen. Diese seien längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Das Whitepaper verdeutliche anhand regionaler Beispiele, wie Unternehmen Gesundheitsförderung und werteorientiertes Handeln erfolgreich miteinander verbinden und dauerhaft etablieren können.

Ergänzt wird das Whitepaper durch die neue digitale Toolbox „gesund arbeiten in fd“. Sie umfasst mehr als 100 praxiserprobte Maßnahmen, die im Rahmen der Prädikatsbewerbungen regionaler Unternehmen zusammengetragen wurden. Die Inhalte lassen sich nach unterschiedlichen Themenfeldern filtern. Dazu gehören Leadership und Führung ebenso wie Vorsorge und Gesundheitsförderung, die Gestaltung der Arbeitsumgebung, Unternehmenskultur sowie wertebezogenes Engagement. Unternehmen erhalten dadurch konkrete Ideen, die sich unmittelbar auf die eigene Organisation übertragen lassen.

Entwickelt wurden Whitepaper und Toolbox gemeinsam mit Dr. Indra Dannheim, promovierte Gesundheitswissenschaftlerin und systemische Organisationsberaterin aus Fulda. Sie begleitet das Prädikat seit vielen Jahren und brachte sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praktische Erfahrungen in die Entwicklung der neuen Angebote ein. Viele Unternehmen wollten ihre Mitarbeitenden stärken, wüssten jedoch häufig nicht, an welcher Stelle sie beginnen sollten, erklärt Dr. Dannheim. Das Whitepaper und die Toolbox zeigten deshalb praxisnah auf, welche Wege Unternehmen bereits erfolgreich gegangen seien und wie sich eine gesundheitsfördernde Unternehmenskultur Schritt für Schritt entwickeln lasse.

Das Prädikat „gesund arbeiten in fd“ zeichnet seit 2016 Unternehmen aus, die Gesundheit, Wertschätzung und verantwortungsvolles Handeln dauerhaft in ihrer Unternehmenskultur verankern. Die Auszeichnung wird regelmäßig erneuert und durch ein aktives Netzwerk von Unternehmen begleitet, die sich im Arbeitskreis Gesundheit & Werte austauschen. Erst kürzlich wurde das Prädikat zudem um das Modul „familienbewusstes Unternehmen“ erweitert. Damit werden Betriebe sichtbar gemacht, die sich in besonderem Maße für Familienorientierung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie engagieren. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*