Berlin. Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall übt scharfe Kritik am geplanten Stellenabbau einzelner Industriekonzerne. Zu „Bild“ sagte er: „Nach Siemens, ThyssenKrupp und PSA/Opel ist nun General Electric der vierte große Konzern, der innerhalb kurzer Zeit trotz Milliardengewinnen massiven Stellenabbau in Deutschland ankündigt.“ Hofmann wertet die Pläne als Gewinnstreben auf Kosten der Arbeitnehmer. „Um kurzfristigen Applaus von der Börse zu bekommen, werden die Existenzen tausender Beschäftigter grob fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Damit wird das äußerst erfolgreiche deutsche Modell, das von einem sozialen Kompromiss getragen wird, einseitig aufgekündigt. Das werden wir nicht akzeptieren“, sagte er weiter. Mitte November hatte Siemens die geplante Streichung von rund 3.300 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt. General Electric gab diese Woche den Abbau von 1.600 Stellen bekannt. Bei ThyssenKrupp sind im Zuge des angestrebten Zusammenschlusses der Stahlsparte mit Tata Steel rund 2.000 Stellen gefährdet. Bei Opel könnte die Integration in den neuen Mutterkonzern PSA weitere Arbeitsplätze kosten. +++
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War mir klar, dass die uns in erster Linie von SPD und Gewerkschaften eingebrockte Misere irgendwann mal nicht mehr funktioniert. Jahre lang findet auf europäischen Märkten ein Wettbewerb um billige Löhne und Dumpingangebote, was Standorte angeht, statt. Deutschland ist durch die Schröder-SPD zu einem Niedriglohnland geworden. Damit die Leute nicht aufmucken, wurde das ALG II eingeführt. Und von Gewerkschaften höre ich wenig dazu. Jahre lang hat sich Deutschland in der EU durch diese Politik einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die Konzerne, die jetzt die Standorte schließen, operieren weltweit und finden mittlerweile überall noch billigere Arbeitskräfte und günstigere Bedingungen vor. Es ist mir unbegreiflich, dass die SPD immer noch von über 20% der Wähler gewählt wird. Und die Gewerkschaften erlebe ich als antiquierte Organisationen mit Standesdünkel und nur auf ihre alten Pfründe bedacht. Ist doch egal, dass die Leute, die jetzt arbeitslos werden, weniger Arbeitslosengeld kriegen und dann nach einem Jahr Hartz IV. Ist doch egal, ob hier weite Teile der Bevölkerung im Alter von Grundsicherung leben müssen. Siemens, ThyssenKrupp, PSA/Opel, General Electric und weitere machen einfach nur ihre ganz normale Firmenpolitik. Wer erwartet, dass diese Konzerne nach sozialen Gesichtspunkten handeln, lebt im Wolkenkuckucksheim. Für die Schaffung von Regeln und Standards in der Wirtschaft sind Politiker, Regierungen verantwortlich.
So was nennt man Marktwirtschaft! Eine soziale Marktwirtschaft gibt es an der Börse nicht – höchstens in Sonntagsreden von Politikern.
War mir klar, dass die uns in erster Linie von SPD und Gewerkschaften eingebrockte Misere irgendwann mal nicht mehr funktioniert. Jahre lang findet auf europäischen Märkten ein Wettbewerb um billige Löhne und Dumpingangebote, was Standorte angeht, statt. Deutschland ist durch die Schröder-SPD zu einem Niedriglohnland geworden. Damit die Leute nicht aufmucken, wurde das ALG II eingeführt. Und von Gewerkschaften höre ich wenig dazu. Jahre lang hat sich Deutschland in der EU durch diese Politik einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die Konzerne, die jetzt die Standorte schließen, operieren weltweit und finden mittlerweile überall noch billigere Arbeitskräfte und günstigere Bedingungen vor. Es ist mir unbegreiflich, dass die SPD immer noch von über 20% der Wähler gewählt wird. Und die Gewerkschaften erlebe ich als antiquierte Organisationen mit Standesdünkel und nur auf ihre alten Pfründe bedacht. Ist doch egal, dass die Leute, die jetzt arbeitslos werden, weniger Arbeitslosengeld kriegen und dann nach einem Jahr Hartz IV. Ist doch egal, ob hier weite Teile der Bevölkerung im Alter von Grundsicherung leben müssen. Siemens, ThyssenKrupp, PSA/Opel, General Electric und weitere machen einfach nur ihre ganz normale Firmenpolitik. Wer erwartet, dass diese Konzerne nach sozialen Gesichtspunkten handeln, lebt im Wolkenkuckucksheim. Für die Schaffung von Regeln und Standards in der Wirtschaft sind Politiker, Regierungen verantwortlich.
So was nennt man Marktwirtschaft! Eine soziale Marktwirtschaft gibt es an der Börse nicht – höchstens in Sonntagsreden von Politikern.