Hünfelder SV – Mit tüchtig Rückenwind geht‘s am Sonntag nach Pohlheim

Es macht Freude, wieder Spaß zu erleben mit den Fußballern des Hünfelder SV. Wieder, das heißt im Jahre 2026: Punktspiel-Erfolge beim KSV Baunatal (2:1), beim FSV Fernwald (3:1) und auf eigenem Platz gegen das starke Schlusslicht 1. Hanauer FC (1:0) lieferten sie – hinzu kam am Mittwochabend das 4:0 im Kreispokal-Halbfinale beim starken Verbandsligisten Eiterfeld/Leimbach. Macht vier Pflichtspiele, vier Siege. Mit dieser stolzen Bilanz und tüchtig Rückenwind tritt der HSV am Sonntag in der Hessenliga bei TuRa Babylon Pohlheim an (14.30 Uhr, Kunstrasen in Garbenteich).

Hünfelds Gegner im Endspiels ist am 8. April übrigens die FSG Vogelsberg, die Derby Nummer zwei beim VfL Lauterbach nach Lars Bourscheidts Doppelpack mit 2:0 gewann. Zurück aber zum HSV: Der stellt sich mit reichlich Selbstvertrauen als Siebter der Hessenliga-Tabelle beim Fünften in Pohlheim vor. Beide Teams trennt ein Punkt – und sie liegen auch nur drei Tore auseinander. Solche Rechenspielchen haben wenig bis nichts zu sagen; nur dies: aus Hünfelds Sicht ist die Prüfung ähnlich wie die vor dem letzten Hessenliga-Auswärtsspiel in Fernwald.

„Wir fahren mit breiter Brust und Selbstvertrauen dorthin“, sagt Johannes Helmke. Und Hünfelds Trainer ergänzt, die Ausgangslage seines Team sei deutlich besser als noch vor zwei oder drei Wochen. Und es zeige, wie schnell es im Fußball gehen könne, wie schnell Situationen ein anderes Gesicht bekommen könnten. „Wir wissen, was wir brauchen, um zu punkten. Wir müssen alles rausfeuern“, erinnert er seine Mannschaft. Es komme auch und zuvorderst auf Zweikämpfe und zweite Bälle an – dann komme die spielerische Komponente hinzu.

Helmke schätzt Pohlheim als „extrem guten Aufsteiger“, der viel Substanz habe, der gesamte Verein. „Da kommt viel Arbeit auf uns zu. Und so müssen wir uns auch präsentieren. Wie in Baunatal oder in Fernwald eben.“ Maxi Fröhlich zog sich in Eiterfeld einen sehr starken und schmerzhaften Pferdekuss zu, „es ist schon eine starke Prellung“, verrät sein Coach. Luca Uth pausierte in Eiterfeld, sein Oberschenkel zwickte, bis Sonntag sollte es aber gehen. Wichtig indessen, dass Yunus Emre Kocak und Bartosz Witkowski, der bei seinem Ex-Klub antrat, weitere Spielpraxis sammelten. Was wir nun noch wollen? Neue Freude – mit einem positiven Auftritt und Ergebnis vermischt – in Garbenteich. +++ rl


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