Hünfelder SV – 2:3 – HSV ist gut im Spiel, die Aufholjagd aber mündet nicht im Happy End

Zoell hsv1
Leon Zöll

Das Auskommen war einfach nur schade, der Ausflug des Hünfelder SV brachte keinen Lohn. Bei Turabdin-Babylon Pohlheim zog der HSV in der Fußball-Hessenliga mit 2:3 (0:2) den Kürzeren. Nach vier Siegen – drei in der Punktrunde der hessischen höchsten Liga und dem 4:0 im Kreispokal-Halbfinale in Eiterfeld – musste sich der HSV wieder geschlagen geben, präsentierte sich am Sonntagnachmittag aber in überdurchschnittlich guter Form.

„In der ersten Halbzeit waren wir von Beginn an einfach gut drin – und hatten die klare Spielkontrolle“, kommentierte Hünfelds Trainer Johannes Helmke. Defizit: Der HSV kam kaum zu Abschluss-Aktionen. Bitter war es, als der Kontrahent zwei „Halbchancen“ zu zwei Toren und zur kommoden Halbzeitführung nutzte. Eine sehr effektive Ausbeute Pohlheims.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts blies Hünfeld zur Aufholjagd, „wir haben alles versucht und investiert“, meinte der Coach. Petr Paliatka stellte mit einem sehenswerten Treffer den Anschluss her, als er nach 75 Minuten und Sven Kemmerzells Ablage vom Strafraum aus in den Winkel traf. Der Vorsprung aber spielte Pohlheim in die Karten – gerade mit seinen schnellen Außen Akulinin und Freese. Kaum war der HSV-Jubel über den Anschluss verklungen, erhöhte der Gastgeber auf 3:1. Hünfeld aber ließ nicht locker und gab sich noch nicht geschlagen. Aus ähnlicher Position wie zuvor Paliatka, zog auch Leon Zöll ab – verkürzte und stellte erneut den Abschluss her.

Positiv: Der Hünfelder SV ging erhobenen Hauptes – und er bereitet sich in den kommenden Tagen auf das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Eddersheim vor. Erneut eine echte Herausforderung.

Pohlheim: Linke – Mukasa, Aziz Toprak, Akulinin, Celik, Mitsuhiro, Wiessner, Tafferner, Johannes Toprak, Freese, Kayembe

Hünfelder SV: Maul – Zentgraf, Dücker, Gadermann (90. Hütsch), Zöll – Kemmerzell (75. Kümmel), Paliatka, Vogler (70. Lindemann), Kassa, Uth, Trägler

Schiedsrichter: Marius Ulbrich

Tore: 1:0 (20.), 2:0 (45.), 2:1 Petr Paliatka (75.), 3:1 (78.), 3:2 Leon Zöll (80.) +++ rl


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