Hessische Polizei durchsucht Wohnungen wegen Kindesmissbrauch

Fuldainfo

Hessische Strafverfolgungsbehörden haben in einer landesweiten Schwerpunktaktion gegen Kinder- und Jugendpornografie 68 Wohnungen und Häuser durchsucht. Das teilten die Behörden am Mittwoch mit. Bei den Maßnahmen in der vergangenen Woche wurden 405 Datenträger sichergestellt und 65 Beschuldigte, allesamt Männer im Alter von 14 bis 72 Jahren, ermittelt.

Den Beschuldigten wird überwiegend der Besitz, die Herstellung und Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie vorgeworfen. In 15 Fällen geht es zudem um den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen.

Zehn Beschuldigte wurden zur Vernehmung auf Polizeidienststellen gebracht, gegen einen wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Nach aktuellen Ermittlungen standen die Beschuldigten nicht miteinander in Kontakt.

Die Durchsuchungen fanden in zahlreichen hessischen Städten und Landkreisen statt, darunter Darmstadt, Frankfurt, Kassel und Wiesbaden, sowie je einmal in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Die Ermittlungen werden von der Spezialeinheit 'FOKUS' koordiniert, die seit 2020 gegen Sexualstraftaten an Kindern vorgeht. Ein Großteil der Hinweise erhält die Polizei von US-amerikanischen Internetdienstleistern über die Organisation NCMEC. +++


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