Hauptmann: Pflege in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken

Spahn ist ein Macher

Mit Staatssekretär Andreas Westerfellhaus (CDU) hatte der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) niemand geringeren als den ranghöchsten für Pflege zuständigen, deutschen Politiker in seine Heimat eingeladen. Folgerichtig war Westerfellhaus bei der Pflege-Konferenz des Netzwerks Pflege Teil des fachlich hochwertig besetzten Podiums. Bereits zu Beginn der Konferenz bekräftigte Hauptmann in seinem Grußwort: „Pflege ist das zentrale Gesellschaftsthema der Zukunft!“. Sie eigne sich nicht zum rhetorischen Schlagabtausch politischer Kräfte, vielmehr müssten alle an einem Strang ziehen. Das Netzwerk Pflege bezeichnete Hauptmann in diesem Zusammenhang als ein nachahmenswertes Bündnis mit Modellcharakter.

Hier knüpfte auch Staatssekretär Westerfellhaus in der Podiumsdiskussion an: „Alles hängt mit allem zusammen, keiner der Akteure ist wichtiger als ein anderer“, erläuterte er. Insofern sei auch die 2018 ins Leben gerufene, interministerielle Konzertierte Aktion Pflege, eine Initiative von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gemeinsam mit den Ländern, Pflegeberufs- und Pflegeberufsausbildungsverbänden, Verbänden der Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, den Kirchen, Pflege- und Krankenkassen, Betroffenenverbänden, Berufsgenossenschaften, der Bundesagentur für Arbeit sowie den Sozialpartnern sollen konkrete Ansätze für eine sichere, qualifizierte Versorgung definieren.

Mit Andreas Westerfellhaus berief Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor ca. anderthalb Jahren einen ausgewiesenen Fachmann zum Bundesbeauftragten für Pflege. Der 61-jährige Westfale ist gelernter Krankenpfleger, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, und leitete eine Bildungs-Akademie für Berufe im Gesundheitswesen in Gütersloh. Von 2009 bis 2017 fungierte Andreas Westerfellhaus als Präsident des Deutschen Pflegerates.

Für „seinen“ Minister Jens Spahn, den Shooting-Star der Union, ist Westerfellhaus voll des Lobes. „Wir können weitere zehn Jahre über Dinge wie beispielsweise eine digitale Krankenakte reden. Oder wir fangen an, Änderungen mutig anzufassen“, so Westerfellhaus. „Minister Spahn ist ein Macher, der auch nicht davor zurückschreckt, nötigenfalls zu korrigieren und nach zu justieren.“ Dass sich viele Dinge erst in der Praxis bewähren müssen, sei dabei klar und fordere allen Beteiligten einiges an Geduld ab.

Einmal in Meiningen führte für den Bundesbeauftragten für Pflege am Besuch des Demenz Zentrums kein Weg vorbei. Vor Ort gewährte Geschäftsführer Dr. Iwig nicht nur Einblicke in die zahlreichen Einrichtung, sondern nahm auch Bezug auf die bei der Pflege Konferenz angesprochenen Themen, wie dem Fachkräftemangel. „Du bist nur so gut, wie Dein Personal – mit dem guten Ruf kommen die Patienten“, bekräftigte Medizinerin Dr. Beate Iwig. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie ein medizinisches Zentrum aufgebaut, das in Südthüringen seinesgleichen sucht.

Staatssekretär Westerfellhaus rückte noch einen weiteren Aspekt in den Fokus: „Wir müssen uns doch fragen: ‚Was wollen die Menschen?‘ Die allermeisten wollen so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben, dafür müssen passende Angebote und Strukturen geschaffen werden“, bestätigt Westerfellhaus das Konzept des Demenzzentrums, dass neben dem betreuten Wohnen für Demenzkranke auch Tagespflege anbietet. Mit mehr Wertschätzung für Fachkräfte und einer gezielten Fachkräftezuwanderung in Pflegeberufe könne einiges getan werden, um das nötige Personal für die zahlreichen Pflegeformen zu finden, sind sich die Teilnehmer des Treffens einig. Bei der Gewinnung von ausländischen Fachkräften für die Pflegebranche will der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann tatkräftig unterstützen und dafür bereits bestehende Kontakte in die Ukraine und die Balkanstaaten intensivieren und ausbauen. +++ pm

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