Die vor zweieinhalb Jahren eingeführte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschert den EU-Staaten erhebliche Einnahmen. Das berichtet der Focus unter Berufung auf eine Auswertung der Wirtschaftskanzlei CMS. Demnach wurden in Europa bislang Bußgelder in Höhe von insgesamt 491,1 Millionen Euro gegen Unternehmen wegen Datenschutzverstößen verhängt. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf Großbritannien (315,3 Millionen Euro), in Deutschland beliefen sich die Bußgelder auf 26,4 Millionen Euro. Die DSGVO trat im Mai 2018 in Kraft. Sie sieht vor, dass Firmen innerhalb der EU bei Datenschutzverstößen bis zu vier Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes als Strafe abführen müssen. +++
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