Die Schriftstellerin Gudrun Pausewang ist tot. Sie starb am Donnerstagabend im Alter von 91 Jahren in der Nähe von Bamberg, wie ihr Sohn am Freitag mitteilte. Pausewang schrieb vor allem Kinder- und Jugendliteratur. Zu ihren bekanntesten Büchern gehören die 1977 erschienene Erzählung "Die Not der Familie Caldera", der 1983 veröffentlichte Roman "Die letzten Kinder von Schewenborn" (1983) und der Jugendroman "Die Wolke", der 1987 erschien. Der Jugendroman über einen fiktiven Reaktorunfall wurde ein Jahr nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum Bestseller. 2017 wurde Pausewang mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. +++
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1 Kommentar
Leider kannte ich Frau Pausewang nicht - was ich bedaure - doch ich habe mich inzwischen anhand der Quellen auf Wikipedia mal ein wenig mit der alten Dame beschäftigt. Sie war ja nicht einfach nur eine Kinder- und Jugendbuchautorin sowie ehemalige Lehrerin sondern als geistige Mitbegründerin der Friedensbewegung sowie der Anti Atomkraft Bewegung eine stete Mahnerin, die in den letzten Jahre all ihre Kraft daraufhin verwendet hat, jungen Menschen über ihre Lesungen in den Schulen die Folgen der Barbarei (Nationalsozialismus), die Folgen des Krieges (Atomkrieg) oder die Folgen riskanter Technik (AKW´s) mit ihren über 100 Romanen nahe zu bringen. Auch das Wiedererstarken rechter Kräfte in Deutschland hat sie bereits 1993 voraus gesehen!
Ihre Werke "Die letzten Kinder von Schewenborn", "Die Wolke" oder "Der Schlund" beschreiben eindrucksvoll, was passieren kann, wenn die Menschen sich den Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft nicht energisch entgegenstellen. Ihre Hoffnung war, dass junge Menschen sich von ihren Büchern einfangen lassen, sie lesen und dadurch ihre Einstellung zum Leben und den in ihren Büchern beschriebenen Problemen ändern und selbst beginnen, zu handeln.
Nun ist die große alte Dame der Friedensbewegung nicht mehr unter uns und ich hoffe, es werden sich Menschen finden, die ihre Arbeit in den Schulen fortsetzen. Denn unsere Jugend ist die einzige Hoffnung, so vieles, was derzeit falsch läuft, wieder zu korrigieren. Die derzeitige Bewegung "Fridays for Future" ist für mich eine große Hoffnung, dass die Jugend von heute sich der massiven Probleme unserer Zeit bewusst wird, bevor es zu spät ist. Und etwas ändert! So wie Ihr das damals getan habt, lieber Jupp!
Leider kannte ich Frau Pausewang nicht - was ich bedaure - doch ich habe mich inzwischen anhand der Quellen auf Wikipedia mal ein wenig mit der alten Dame beschäftigt. Sie war ja nicht einfach nur eine Kinder- und Jugendbuchautorin sowie ehemalige Lehrerin sondern als geistige Mitbegründerin der Friedensbewegung sowie der Anti Atomkraft Bewegung eine stete Mahnerin, die in den letzten Jahre all ihre Kraft daraufhin verwendet hat, jungen Menschen über ihre Lesungen in den Schulen die Folgen der Barbarei (Nationalsozialismus), die Folgen des Krieges (Atomkrieg) oder die Folgen riskanter Technik (AKW´s) mit ihren über 100 Romanen nahe zu bringen. Auch das Wiedererstarken rechter Kräfte in Deutschland hat sie bereits 1993 voraus gesehen!
Ihre Werke "Die letzten Kinder von Schewenborn", "Die Wolke" oder "Der Schlund" beschreiben eindrucksvoll, was passieren kann, wenn die Menschen sich den Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft nicht energisch entgegenstellen. Ihre Hoffnung war, dass junge Menschen sich von ihren Büchern einfangen lassen, sie lesen und dadurch ihre Einstellung zum Leben und den in ihren Büchern beschriebenen Problemen ändern und selbst beginnen, zu handeln.
Nun ist die große alte Dame der Friedensbewegung nicht mehr unter uns und ich hoffe, es werden sich Menschen finden, die ihre Arbeit in den Schulen fortsetzen. Denn unsere Jugend ist die einzige Hoffnung, so vieles, was derzeit falsch läuft, wieder zu korrigieren. Die derzeitige Bewegung "Fridays for Future" ist für mich eine große Hoffnung, dass die Jugend von heute sich der massiven Probleme unserer Zeit bewusst wird, bevor es zu spät ist. Und etwas ändert! So wie Ihr das damals getan habt, lieber Jupp!