GSG-9-Chef will „entschiedener und schneller reagieren“

Noch entschiedener, noch unmittelbarer und noch schneller reagieren

Bonn. Der Kommandeur der GSG 9 hat sich über das Vorgehen der deutschen Anti-Terror Spezialeinheit während des Amokeinsatz in München geäußert und Änderungen angekündigt. „Es fällt schwer, bei einem solch tragischen Anschlag, der viele Menschenleben gekostet hat, von Zufriedenheit zu sprechen“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Ich bin mir aber sicher, dass die GSG 9 in dieser Nacht in München ihren Beitrag geleistet hat, um die bayrische Polizei professionell zu unterstützen.“ Laut Fuchs, der seit 2014 Chef der GSG ist, hat die Spezialeinheit jedes Jahr rund 50 Einsätze.

Erst vor Kurzem seien Mitglieder der belgischen Spezialeinheit, die während der Anschläge von Brüssel zum Einsatz kamen, auf dem GSG-9-Stützpunkt in Sankt Augustin zu Gast gewesen. „Die Kollegen haben uns von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichtet – davon profitieren wir. Da gab es sehr deutliche Hinweise.“ Und weiter: „Die Terroristen des selbst ernannten `Islamischen Staats` agieren sehr entschlossen. Also müssen wir als Spezialeinheit noch entschiedener, noch unmittelbarer und noch schneller reagieren.“ Auch deswegen lobte Kommandeur Fuchs die Gründung der „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten plus“ (BFE plus): „Die BFE+ ist keine neue Spezialeinheit, sondern unterstützt und entlastet die GSG 9. Die Kameraden der BFE+ werden uns bei besonderen Lagen, wie zum Beispiel einem Terroranschlag, qualifiziert unterstützen. Das begrüße ich ausdrücklich!“ +++ fuldainfo

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